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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 10.02.2012 |
Mit dem Handy auf Kreuzfahrt: Das kann richtig teuer werden28.07.2009
11:54 Telefonate kosten auf Schiffen und Fähren oft mehr als 5 Euro pro MinuteInhaltsverzeichnis:1. Telefonieren auf hoher See per Satelliten-Anbindung2. Gespräche kosten oft mehr als 5 Euro pro Minute 3. SMS-Versand ist immerhin günstiger - Empfang ist kostenlos 4. Vermeiden Sie Kostenfallen an Bord
Mobilfunknetze sind heutzutage fast überall verfügbar. Selbst in Wüsten-Regionen ist es teilweise möglich, mit dem Handy zu telefonieren. Auch auf einer Kreuzfahrt muss man nicht mehr auf die Erreichbarkeit unter seiner gewohnten Mobilfunknummer verzichten. Zwar versagen die landbasierten Handynetze in der Regel ihren Dienst, wenn man sich auf dem offenen Meer befindet. Spezielle Schiffsnetze sorgen jedoch dafür, dass man dennoch telefonieren, SMS-Mitteilungen austauschen und Datendienste nutzen kann.
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In den Schiffsnetzen, die Bezeichnungen wie MCP, TIM Maritime oder WMS haben, können Sie mit ihrem normalen Handy telefonieren. Die Netze nutzen den GSM-Standard. Einzige Voraussetzung ist ein Roaming-Abkommen Ihres Netzbetreibers mit dem jeweiligen Schiffsnetz-Anbieter. Discounter-Kunden profitieren von den Roaming-Abkommen ihres jeweiligen Netzbetreibers. Einschränkungen kann es für Nutzer einer Prepaidkarte geben. Allerdings gibt es - insbesondere preislich - gravierende Unterschiede zum International Roaming in den herkömmlichen Handynetzen. In unserem heutigen Ratgeber verraten wir Ihnen, was Sie bei der Nutzung der Mobilfunknetze auf hoher See beachten müssen. Wir erklären Ihnen, wie die Technik funktioniert und welche Alternativen es für die Handy-Nutzung an Bord von Schiffen geben kann. Kommunikation funktioniert per Satelliten-Anbindung
Damit Passagiere überhaupt auf einem Schiff telefonieren können, werden immer mehr Kreuzfahrtschiffe und Fähren mit GSM-Basisstationen (BTS) ausgestattet. Diese werden per Satellit mit dem terrestrischen Base Station Controller (BSC) eines Mobilfunkanbieters verbunden. Weil Satellitenverbindungen aber teuer sind, ist die Bereitstellung eines solchen Dienstes für eine große Zahl gleichzeitiger Nutzer sehr kostenintensiv. Durch Bandbreitenoptimierung können Schifffahrtsunternehmen heutzutage aber sicherstellen, dass der Zugang zu GSM-Diensten zumindest bezahlbarer wird.
Technisch bieten nur sehr wenige Hersteller weltweit entsprechende Lösungen an; eine von ihnen ist die israelische Firma RAD data communications. Sie wird zum Beispiel von einem der größten Schiffsnetzbetreiber, dem norwegischen Unternehmen MCP, eingesetzt. Mit dem "Sprachkomprimierungs-Gateway" von RAD namens Vmux-400 werden Sprechpausen unterdrückt - wenn nicht gesprochen wird, wird auch keine Bandbreite verbraucht. Die Geräte von RAD werden jeweils an die Basisstationen auf den Schiffen gekoppelt. Für die Übertragung des Mobilfunkverkehrs dienen IP-basierte Satellitenmodems. Ein Gateway am BSC des jeweiligen Schiffsnetzbetreibers nimmt die Daten entgegen und speist sie in die normalen Festnetze ein. Die Sprachqualität auf den Schiffen kann dabei in höherer Qualität per Full-Rate oder geringerer Qualität per Half-Rate-Codec realisiert werden. Im Falle des Vmux-400 von RAD können bei Verwendung von Full-Rate zwölf, bei Half-Rate bis zu 24 Verbindungen gleichzeitig geführt werden.
Wie teuer Telefonate auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren wirklich werden können und welcher Betreiber welches Schiff versorgt, erfahren Sie auf Seite 2.
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