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Wie Schweizer Käse: Lücken in der Handy-Ausstattung

17.07.2010
15:55

Für manche Handy-Funktionen gibt es noch keine App

Inhaltsverzeichnis:

1. Grundausstattung und Apps zum Nachrüsten
2. Internet-, Social-Media- und Multimedia-Funktionen

Der Handy-Markt hat sich, spätestens seit dem iPhone, deutlich verändert. Früher war schon beim Kauf eines Handys entscheidend, welche Funktionen und Programme es mitbrachte. Heute lässt sich sehr viel mit sogenannten Apps nachrüsten. Denn Apps sind nicht nur kleine Programme und Spiele, die zum Zeitvertreib dienen – auch sinnvolle Tools und sogar Funktionserweiterungen fürs Handy sind möglich. Daher wird für den Käufer immer wichtiger, welches Betriebssystem auf einem Smartphone läuft. Für iOS (Apple), Android (Google), Windows Mobile und Symbian stehen zahlreiche Zusatzprogramme zur Verfügung. Lücken in der Handy-Ausstattung

Etwas schlechter sieht es dagegen für Bada (Samsung), webOS (Palm) oder Brew aus. Noch geringer ist das Angebot bei proprietären Systemen wie Nokias S40 oder Sony Ericssons A200: Hier können die Besitzer nur auf Java-Programme zurückgreifen – und die wurden in den vergangenen Jahren kaum noch weiter entwickelt. Wir zeigen im Überblick, welche Funktionen zur Grundausstattung eines Handys gehören, welche sich nachrüsten lassen und welche Lücken in der Ausstattung sich im Nachhinein nicht mehr schließen lassen.

Die Hardware

Diesen Punkt können wir kurz abhandeln: An der Hardware eines Handys kann der Nutzer so gut wie keine Veränderungen vornehmen. Beim Kauf sollten Sie vor allem auf zwei Dinge achten: Erstens: Die Hersteller sparen oft beim Akku. Gerade bei Touchscreen-Geräten mit großem Display sollte der Akku eine hohe Kapazität haben, ein Richtwert sind hier über 1 000 mAh – je mehr, desto besser. Zweitens: der Speicherplatz. Bei den meisten Geräten lässt sich mit Speicherkarten nachrüsten, in der Regel handelt es sich um microSD-Karten, weniger verbreitet sind Sonys M2-Sticks (Memory Stick Micro). Daher gilt: Wenn der interne Speicher eines Handys gering ausfällt, sollte ein Speicherkarten-Slot an Bord sein. Fehlt er, sollte der interne Speicher mindestens bei 8 GB liegen, um beispielsweise ausreichend Platz für Musiktitel, Fotos oder auch kurzen Videoclips zu haben. Aber auch das wird so manchem Nutzer noch zu wenig Speicherkapazität sein – per microSD-Karte lässt sich derzeit an manchen der Speicherplatz um bis zu 32 GB erweitern.

Die Telefonfunktionen

Lücken in der Handy-Ausstattung Auch wenn das Telefonieren immer weiter in den Hintergrund rückt, ist die Telefonfunktion nach wie vor der elementare Bestandteil eines Mobiltelefons. Klar, Telefonieren kann man mit allen Handys, entscheidend ist aber oft das Drumherum. Viele Handy-Besitzer schätzen Funktionen wie Sprachwahl, erweiterte Anruflisten, Rufumleitungen und Abwesenheits-Assistenten. Smartphones mit Betriebssystemen wie Android und Windows Mobile verzichten in diesem Bereich auf einige Optionen, aber auch Apples iPhone kommt nicht immer gut weg.

Nachrüsten lässt sich glücklicherweise so einiges – außer natürlich einer guten Akustik. In den App-Stores der Hersteller finden sich zum Beispiel Tools für die Sprachwahl sowie Programme, mit denen Sie einen Anruf per SMS ablehnen können oder bestimmte Anrufer erst gar nicht durchlassen. Gerade für Business-Anwender können solche Möglichkeiten den Arbeitsalltag erleichtern. Festzuhalten ist daher: Die Telefonfunktion im Handy sollte die Grundfunktionen enthalten und auch einfach zu bedienen sein. Der Rest lässt sich bei Smartphones mit offenem Betriebssystem nachrüsten. Käufer von Handys mit Hersteller-eigenem System schauen aber beim Nachrüsten in diesem Bereich in die Röhre.

Nachrichten und Kommunikation

Die zentrale Nachrichten-Anwendung für SMS und E-Mails lässt sich nur bei Smartphones austauschen. In der Regel ist dies aber nicht nötig, da mittlerweile alle Anwendungen ordentliche Leistungen abliefern. Lediglich beim Zugang zu Exchange-Servern ist manchmal Nachhilfe nötig. Hier bieten viele Hersteller für alle Plattformen Zusatzprogramme an.

Auf der folgenden Seite lesen Sie mehr über die Internet-, die Multimedia- und die Office-Funktionen von Smartphones.
 

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre