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E-Mail per Handy: Mobilportale, Apps und Exchange

20.03.2011
09:26

Auf den Anbieter kommt es an

Inhaltsverzeichnis:

1. E-Mails per Web-Browser und integriertem Client lesen und schreiben
2. POP3, IMAP oder Exchange

Auch wenn die sozialen Netzwerke der klassischen E-Mail ordentlich Konkurrenz machen: Gerade bei der geschäftlichen Kommunikation, bei Bestellungen und natürlich zur Kontaktpflege mit denjenigen, die sich nicht auf Facebook&Co. tummeln, sind E-Mails nicht wegzudenken. Um auch unterwegs per Handy E-Mails lesen und versenden zu können, gibt es vielfältige Möglichkeiten. Smartphone-Apps, mobile Webseiten der E-Mail-Provider oder sogar eine Exchange-Anbindung stehen dem Handy-Nutzer für mobiles E-Mailen zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie kostenlose Freemail-Accounts wie Google Mail, Hotmail, GMX, web.de oder Yahoo! per Handy nutzen können.

E-Mail per Web-Browser und spezielle Smartphone-Apps

E-Mail per Handy: Mobilportale, Apps und Exchange
GMX Mobile Mail
Bei allen großen Freemail-Anbietern kann der Nutzer seine E-Mails mittlerweile auf für den mobilen Zugriff optimierten Webseiten abrufen und verwalten. Diese zeigen sich zumeist sehr übersichtlich und schlicht gehalten, damit beim Abrufen der E-Mails nur ein geringes Datenvolumen anfällt. Auch Microsofts Windows Live Hotmail hat mit mobile.live.com eine mobile Webseite zu bieten, wobei diese einen gelungenen Eindruck hinterlässt. Auf der Startseite wird der Posteingang angezeigt, der Menü-Button oben rechts verbirgt weitere Funktionen wie Kalender, Fotos oder Office. Google versammelt dagegen über die mobile Webseite (m.google.de) alle wichtigen Dienste und umfangreiche Funktionen, so kann hier auch der Kalender genutzt werden und auf Google News und YouTube können die Nutzer hier zugreifen.

Für Smartphones halten etwa GMX und web.de Apps für Android und iOS bereit. Auch Yahoo! bietet eine entsprechende eigene Applikationen für Nutzer von Android- und iOS-Geräten sowie von Blackberry-Smartphones an. Die Apps lassen sich über den iTunes AppStore beziehungsweise den Android Market kostenfrei herunterladen. Sie ermöglichen den Zugriff auf die verschiedenen Ordner wie Posteingang und Entwürfe. Auch E-Mails mit Spamverdacht werden angezeigt. In den Einstellungen können Nutzer definieren, wie oft das Smartphone Nachrichten abrufen soll (Intervalle zwischen manuell, minütlich und einmal pro Tag). Außerdem können sie festlegen, ob und wie eingehende Nachrichten signalisiert werden sollen. Voraussetzung dafür ist, dass das Programm jederzeit im Hintergrund aktiv bleibt. Außerdem können die Smartphone-Nutzer Kontakte aus ihren GMX- und web.de-Adressbüchern aufs Smartphone kopieren und eine Signatur eintippen, die jeder gesendeten E-Mail angehängt wird.

Die E-Mail-App von Google steht für Smartphones mit Android, Blackberry und Symbian S60 bereit. Die Anwendung kommt zwar optisch sehr schlicht daher, bietet aber zahlreiche Funktionen wie das Kennzeichnen wichtiger Mails (Labels) oder das Einstellen verschiedener Schriftgrößen. Wer E-Mails von verschiedenen Konten abrufen will, kommt für sind die Apps der E-Mail-Provider eher ungeeignet. Praktischer sind E-Mail-Clients, die mittlerweile auf allen Smartphones vorinstalliert sind. Wer einen größeren Funktionsumfang wünscht, kann auch auf Programme von Drittanbietern in den AppStores zurückgreifen.

E-Mail-Client: Vor- und Nachteile

Nahezu jedes Handy oder Smartphone bringt heute einen E-Mail-Clienten mit. Er ermöglicht das Abrufen von Konten, die POP3 oder IMAP unterstützen. Für die Konfiguration werden die gleichen Einstellungen benötigt wie bei E-Mail-Clients auf dem PC, etwa Thunderbird oder Outlook. Praktisch: Für die großen bekannten Provider gibt es häufig Unterstützung durch eine automatischen Konfiguration. Dabei müssen Nutzer zumeist nur E-Mail-Adresse und Passwort eintragen, den Rest erledigt das Programm selbst. Wer allerdings ein E-Mail-Konto abseits der bekannten Provider wie Google Mail, Hotmail, GMX, web.de oder Yahoo! verwendet, muss die Server-Daten manuell eintippen.

Die Vorteile des integrierten E-Mail-Programms liegen auf der Hand: Es ist keine Installation von weiterer Software nötig, und Nutzer können E-Mails aus verschiedenen E-Mail-Accounts per Handy abrufen und häufig auch in einem zentralen Posteingang bzw. mit IMAP und Exchange in der gewohnten Ordnerstruktur anzeigen lassen.

Auf der zweiten Seite unseres Ratgeberartikels lesen Sie, wie Sie Ihre E-Mails und Kontakte per IMAP und Exchange überall aktuell halten können.


 
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre