Die Wirtschaftskrise hinterlässt immer
deutlichere Spuren
auf dem
Handy-Markt. Im ersten Quartal fielen die weltweiten Verkäufe
von Mobiltelefonen im Jahresvergleich um 9,4 Prozent auf 269,1 Millionen Geräte, wie das Marktforschungsinstitut
Gartner heute
im britischen Egham mitteilte. "Es war das erste Mal, dass der Markt
im ersten Quartal verglichen zum Vorjahr geschrumpft ist", sagte
Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Händler versuchten demnach,
Lagerbestände abzubauen statt bei den Herstellern neue Geräte zu
kaufen. Es gebe allerdings Anzeichen für eine Erholung zum Beispiel
in Nordamerika und China.
Marktführer Nokia büßte laut Gartner Marktanteile ein: Von den
Finnen kamen zuletzt noch 36,2 Prozent der verkauften Handys nach
39,1 Prozent vor einem Jahr. Auf dem zweiten Rang konnte Samsung
demnach den Marktanteil auf 19,1 Prozent ausbauen nach 14,4 Prozent
vor einem Jahr.
Der Anteil der Smartphones, wie die Kombination aus
Handy und Minicomputer genannt wird, am gesamten Markt stieg auf 13,5 Prozent
von 11 Prozent vor einem Jahr.
Für den gesamten Handymarkt gehen die Marktforscher im laufenden
Jahr weiterhin von einem Absatzrückgang von 4 Prozent aus.
 |
 |
Finden Sie Ihr Wunschhandy und vergleichen Sie es mit anderen
Mit unserer Handy-Datenbank finden Sie das Handy, das Ihren Vorstellungen entspricht:
|