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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 28.05.2012 

Die RFID-Technologie

Alles rund um die Funktionsweise von RFID

Mit Hilfe von RFID lassen sich Objekte über eine kurze Distanz automatisch und berührungslos identifizieren. Das Herzstück der Technologie bleibt der so genannte Transponder, ein winziger Computerchip mit Antenne. Er ist in ein Trägerobjekt, beispielsweise ein Klebeetikett oder eine Plastikkarte, integriert. Die im Transponder-Chip gespeicherten Seriennummern oder Daten werden von speziellen Lesegeräten erfasst. Diese erzeugen ein elektromagnetisches Feld, das den Transponder aktiviert. Der Funk-Chip sendet daraufhin seine Daten an das Lesegerät zurück. Je nach Frequenzbereich, Art des Transponders und Eigenschaften der Antenne des Lesegeräts können die Daten aus einer Entfernung von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern gelesen werden. So kann beispielsweise per RFID jeder Karton eindeutig identifiziert werden, der in eine Lagerhalle gefahren wird, jedes Buch, das eine Bibliothek verlässt usw. RFID an Kleidungsstücken
RFID an Kleidungsstücken

Je nach Einsatzgebiet können aktive oder passive RFID-Transponder verwendet werden. Passive Transponder kommen ohne eigene Stromversorgung aus. Sie beziehen Induktionsenergie aus dem elektromagnetischen Feld des Lesegeräts. Passive Transponder befinden sich beispielsweise in Schlüsselkarten oder werden in der Logistik und im Lagermanagement eingesetzt. Die aktiven Transponder verfügen dagegen über eine Batterie und sind daher auch größer und teurer. Gespeicherte Daten lassen sich damit über eine größere Distanz erfassen. Aktive Transponder sind zum Beispiel Bestandteil von Systemen zur elektronischen Mauterhebung.

RFID-Systeme nutzen typischerweise den Niedrig- (um 125 kHz), Hoch- (13,56 MHz) oder den Ultrahochfrequenzbereich (850 bis 900 MHz). Welcher Frequenzbereich jeweils der geeignete ist, hängt von der Art der Anwendung ab. Bei Niedrig- und Hochfrequenz-Transpondern sind Störeinflüsse von Wasser und Metall geringer als im Ultrahochfrequenzbereich (UHF). Für Industrie und Logistik sind vor allem UHF-Systeme interessant, weil die RFID-Transponder aus größerer Entfernung gelesen und die Daten schneller übertragen werden können. Hierbei spielen natürlich auch Antennenform und Sendeleistung eine Rolle.

Nummern oder Daten

Auf dem Chip selbst ist in der Regel ein eindeutiger Nummerncode gespeichert. Jeder Gegenstand mit RFID-Transponder erhält dadurch eine unter Umständen sogar weltweit eindeutige Identität. In einer Datenbank können dann beliebig viele, auf den Gegenstand bezogene Informationen gespeichert werden. Ein Beispiel für ein Nummerierungsschema ist der Elektronische Produktcode (EPC), der in der Konsumgüterwirtschaft zum Einsatz kommt. Der EPC teilt sich in Hersteller und Produkt-Nummer (ähnlich dem bisherigen EAN-Strichcode), zusätzlich wird aber auch eine fortlaufende Seriennummer für jede einzelne Packung eines Produkts vergeben.

Neben der Speicherung einer solchen Seriennummer besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, weitergehende Daten direkt auf dem RFID-Chip zu speichern. In der Regel implementieren diese Chips dann noch ein Verfahren zur Zugriffskontrolle. Das heißt, das Lesegerät muss sich zunächst per Funk-Befehl gegenüber dem Chip autorisieren, damit es überhaupt etwas lesen kann. Erst nach der Freischaltung antwortet der RFID-Chip dann mit den möglicherweise sensiblen Daten.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RFID unterwandert Datenschutz? TPrivat 16.08.08 11:50
Leute, Leute ... Kohlerevier 09.03.08 10:57
RFID-Staub peggy 17.03.07 17:48
RE: RFID in Nahrung peggy 17.03.07 17:46
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre