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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 23.05.2013 |
HP/Palm-Pre-Familie: Das Aus für die webOS-SmartphonesHP kehrt webOS-Geräten den Rücken - Zukunft des Systems ungewiss
Palm, einst Vorreiter im PDA-Markt,
wagte nach langer Krisenzeit Anfang 2009 einen Neuanfang: Statt weiter auf das bekannte und beliebte, aber in die Jahre gekommene Palm OS zu setzen, präsentierte das Unternehmen mit dem Palm Pre ein Smartphone,
das auf dem neuen Palm-Betriebssystem webOS basierte und mit Touchscreen und zusätzlich einer ausziehbaren QWERTZ-Tastatur ausgerüstet war.
In der Folge kam dann zunächst das Palm Pixi auf den Markt,
ein Smartphone im Blackberry-Design (also ohne Slider-Mechanismus), das ebenfalls die
Kombination aus Touchscreen sowie vollwertiger QWERTZ-Tastatur bot und als webOS-Einsteigergerät konzipiert wurde.
Weitere webOS-Geräte folgten.
Hierzulande war der Palm Pre seit Oktober 2009 erhältlich, der April 2010 war Starttermin für den Nachfolger Palm Pre Plus und das Palm Pixi Plus. Das "Ur"-Pixi fand nie den Weg nach Deutschland. Mitte 2010 wurde Palm dann von HP übernommen - und zunächst lag die Vermutung nahe, dass die Marktmacht von HP für webOS und passende Geräte ein echter Vorteil sein würde: Das Unternehmen hatte schon früh angekündigt, webOS weiterentwickeln zu wollen und lieferte die Version webOS 2.0 sowie neue webOS-Smartphones und das Tablet Touchpad. Doch dann kam der Bruch: Der Computer-Riese teilte überraschend mit, die Produktion von webOS-Geräten einzustellen und verramschte seine Lagerbestände. Die Zukunft für webOS liegt jetzt in Open webOS - HP legt das Betriebssystem als Open Source auf. Diese Version wird sich aber mit den bisherigen webOS-Geräten nicht einsetzen lassen, unter anderen aufgrund fehlender Treiber. webOS: Palms Glanzstück
Das Betriebssystem indes erntete schon zur Einführung sehr gute Kritiken - es konnte in der Praxis als eines der besten Smartphone-Systeme gelten, das der Markt zu bieten hatte und brachte dem Pre den Ruf ein, möglicherweise ein iPhone-Killer zu werden. Bei webOS handelt es sich um eine Entwicklung auf Basis eines Linux-Kerns. Insgesamt ist das System sehr Internet-orientiert - der Name webOS war somit nicht nur ein Marketing-Instrument.
Zudem implementierte Palm eine "Synergy" genannte Technik in webOS, die zum Beispiel das Synchronisieren verschiedener Kontaktdaten über eine Oberfläche möglich macht: Hier wird bezüglich der gespeicherten Kommunikation nicht primär nach Diensten wie SMS oder E-Mail getrennt, sondern nach Kontakten geordnet. Außerdem werden zum Beispiel Kalenderdaten aus verschiedenen Quellen synchronisiert. All diese Features wurden dann bei webOS 2.0 erweitert. Auch Palm verzichtet nicht auf einen AppStore
Palm Pre Plus, Palm Pre 2, Palm Pixi Plus und Apple iPhone 4 im Vergleich
Nettes Zubehör: der TouchstoneAuch mit dem Zubehör konnte Palm zur Vorstellung des Pre punkten: Der so genannte Touchstone ermöglicht das Aufladen des Akkus mittels magnetischer Induktion, auf das Anstöpseln von Kabeln kann verzichtet werden. Allerdings war die Ladestation nicht serienmäßig im Lieferumfang enthalten, sondern nur gegen Aufpreis erhältlich. Meldungen zum Palm Pre
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| TouchSCREEN-Ladestation | dereinehalt | 20.05.11 16:31 | |||||||
| Der Pre 3 | dereinehalt | 19.05.11 18:18 | |||||||
| RE: @Teltarif: Falsche ... | Schweini | 09.05.11 14:04 | |||||||
| @Teltarif: Falsche Fotounterschrift | wolframcgn | 06.05.11 19:13 | |||||||
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