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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.06.2013 |
RFID-Ableger NFC: Bezahlen und mehr mit dem HandyImmer mehr NFC-fähige Handys kommen auf den Markt
Die Idee, mit dem Handy Waren und Dienstleistungen bargeldlos zu bezahlen, kursiert
schon einige Jahre und wurde mitunter auch bereits in die Praxis umgesetzt. Die
heutigen Möglichkeiten des Mobile Payment per
Handy sind jedoch hierzulande mehr als überschaubar und das Bezahlen per Handy
ist bei Weitem nicht alltäglich geworden.
Dies dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass der elektronische Bezahlvorgang bislang nicht genügend vereinfacht werden konnte, um vom Nutzer als Erleichterung empfunden zu werden. Wenn zuerst eine Nummer angerufen oder eine SMS versendet und dann eventuell noch eine PIN eingetippt werden muss, ist das Bezahlen per EC-Karte, das längst gängige Praxis ist, doch die einfachere Variante.
In den Folgejahren wurden in einer ganzen Reihe von Ländern mit geeigneten Handy-Prototypen Tests gefahren - hierbei handelte es sich in der Regel um Sondermodelle oder Sondervarianten von bestehenden Geräten. Mittlerweile bringen diverse Hersteller auch reguläre Geräte auf den Markt, die mit NFC ausgestattet sind. In Zuknuft könnten weitere folgen: In den mobilen Betriebssystemen wird NFC-Support sukzessive nachgerüstet - mit iOS, Android, Windows Phone, Bada, Symbian und weiteren werden die großen Plattformen schon jetzt bzw. in naher Zukunft fit für NFC sein. Informationen, Downloads, Shopping: Viele Anwendungen sind vorstellbar
Außerdem wird NFC als ideale Ergänzung für Bluetooth angesehen. Der etablierte Bluetooth-Funk hat eine größere Reichweite und ermöglicht höhere Datenübertragungsraten, doch die Herstellung einer Verbindung ist vergleichsweise umständlich. Die Nahfeldkommunikation kann nun eingesetzt werden, um eine Bluetooth-Verbindung herzustellen - die betreffenden Geräte werden einfach kurz aneinander gehalten, per NFC wird die Bluetooth-Verbindung hergestellt, und die Geräte können sofort wieder getrennt werden. Das umständliche Pairing - die Erstellung von Verbindungsschlüsseln beim erstmaligen Funkkontakt zweier Bluetooth-Geräte - entfällt. Auf diese Weise könnten schneller und einfacher als zuvor die Daten auf dem Handy und dem Notebook synchronisiert werden.
RFID: Identifizierung aus der Distanz
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