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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 13.02.2012 

E-Book-Reader als Alternative zum gedruckten Buch

Mit E-Books passen Bibliothek und Zeitungsarchiv künftig in die Westentasche

Der Kindle in der vierten Generation
Der Kindle in der vierten Generation
E-Book-Reader bieten einige Vorzüge gegenüber klassischen Büchern: Die Inhalte kommen aus dem Internet via (drahtloser) Datenübertragung in Form von E-Books schnell und ohne großen Aufwand auf das Gerät und ersparen den Gang in den Buchladen. Zudem speichern moderne Lesegeräte meist hunderte von Bücher, wodurch der Platz im Bücherregal entfällt, und bieten Strom für mehrere Wochen.

Ein weiterer Vorteil der Geräte ist die Möglichkeit der individuellen Textanpassung wie Schriftgröße und Schriftart, Zeilenabstand und Bildschirm-Layout. Sie machen es auch für Sehbehinderte möglich, Bücher zu lesen. Auch wer gern Textstellen im klassischen Buch anstreicht, kann das je nach Gerät auch digital auf dem E-Book, die Verwendung von Lesezeichen ist ebenfalls obligatorisch.

Doch auch Nachteile kommen mit dem E-Book: Für viele Leser hat der Griff zum Buch etwas kulturelles und der Anblick eines vollen Bücherregals ist etwas besonderes. Das Handling der E-Book-Reader ist im Vergleich zu echtem Papier-Seiten hingegen gewöhnungsbedürftig und wer zum Beispiel am Strand oder gar in der Badewanne lesen will, bedroht die Funktionsweise des Gerätes. Zudem braucht ein echtes Buch keinen Akku und spart dadurch Strom.

E-Book-Reader werden zu multimedialen Alleskönnern

Aktuelle E-Book-Reader


E-Book-Reader in der Übersicht

Viele E-Book-Reader bieten viel mehr als die eigentliche Lesefunktion. Zu den Merkmalen aktueller Geräte gehören häufig auch integrierte MP3-Player, Bildbetrachter und Browser. Mit Tablets sind die Lesegeräte dennoch nicht zu vergleichen, da sie meist mit sogenannten e-Ink-Displays ausgestattet sind. Diese haben den Vorteil, dass sie die Schrift dank der Pearl-Technologie wie auf echtem Papier darstellen und dadurch sowohl klassisches Buch-Feeling verleihen als auch die Lesefreundlichkeit erhöhen. Die Darstellung ist jedoch (noch) monochrom und muss ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen.

Alternativ versuchen natürlich auch Smartphone- oder Tablet-Hersteller, zum Beispiel über Apps, ihren Geräten E-Book-Reader-Funktionen mit auf den Weg zu geben. Künftig werden immer mehr Bücher, Zeitschriften und Zeitungen in digitaler Form zur Verfügung stehen. Mit dem stärkeren Aufkommen größerer Bildschirme, auf denen sich ganze Tageszeitungsseiten abbilden lassen, wollen die E-Book-Reader sich eine weitere Anwendung erschließen.

Wie alles begann...

Oyo von Thalia und Sony Reader Touch Edition PRS-650
Oyo von Thalia und Sony Reader Touch Edition PRS-650
E-Book-Reader sind keineswegs eine neuartige Erfindung. Bereits zu Beginn der 1990er Jahre brachte Sony den sogenannten Data Discman auf den Markt – ein Lesegerät, das auf Mini-CD-Roms gespeicherte Bücher mit 32 mal 10 Zeichen und mit einer Auflösung von 256 mal 160 Pixel darstellen konnte. Der Data Discman, für den überwiegend Nachschlagewerke in digitaler Form zur Verfügung standen, schaffte den Durchbruch allerdings nie.

14 Jahre später wagte sich Sony erneut an das Thema E-Book-Reader heran und brachte 2004 das Lesegerät Librie EBR-1000EP auf den japanischen Markt. Der Librie fand zumindest dort regen Zuspruch - Mit seinem e-Ink-Display und einer Auflösung von 800 mal 600 Pixel galt es als echte Alternative zum herkömmlichen Taschenbuch. Dem Vorbild von Sony folgten ab 2006 E-Book-Reader wie der iLiad der Firma iRex Technologies, der Sony Reader (Nachfolger des Librie) sowie die Hanlin V2 und V8 von Jinke Electronics. Auch der französische Hersteller Bookeen brachte 2007 mit dem Cybook sein erstes eigenes Lesegerät heraus.

2007 war auch das Jahr, in dem der Online-Händler Amazon seinen Kindle vorstellte. Die erste Generation des Lesegerätes wurde für 259 US-Dollar eingeführt und bot durch ein integriertes Mobilfunkmodul drahtlosen Zugriff auf Amazons Online-Shop sowie einen Speicher, der bis zu 200 E-Books fasste. Zwei Jahre nach dem ersten Kindle wurde der Kindle DX vorgestellt - ein 9,7 Zoll großer Reader, der sich überwiegend an Geschäftsleute richtete. Nach langen Verhandlungen wurde am 21. April 2011 die mittlerweile dritte Generation von Amazons E-Book-Reader auch in Deutschland zugänglich. Ein halbes Jahr später stellte Amazon mit dem Kindle 4 eine weitere Kindle-Generation vor.

Mittlerweile hat sich eine Vielzahl an E-Book-Reader-Herstellern etabliert. Neben den Pionieren Sony, Bookeen und Amazon tummeln sich auch Hersteller wie Kobo, Oyo (Medion), PocketBook und weitere auf dem Markt.

Auf einer weiteren Seite finden Sie eine Übersicht zu aktuellen E-Book-Readern mit Vergleich der Features und erfahren, was es hinsichtlich der unterstützenden Formate zu beachten gilt.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Fraud'scher Verschreiber ToWo 06.02.12 07:54
PDF text reflow Droedel 17.01.12 15:32
Formate Mort 12.12.11 15:18
Alternative zu Oyo ElaHü 04.12.11 20:03
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre