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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
DECT Eco: Die stahlungsarme VarianteDECT Eco soll Strahlung von DECT-Telefonen reduzieren
In unserem Ratgeber zu DECT-Telefonen haben wir Ihnen bereits gezeigt, was es mit DECT auf sich hat.
Nun wollen wir uns im Details der Frage nach der Strahlung von DECT-telefonen widmen - und den Techniken, mit den Hersteller
von DECT-Telefonen diese Strahlung reduzieren wollen.
Grundlage für die Beurteilung einer möglichen gesundheitlichen Belastung durch die hochfrequenten Felder der DECT-Telefone sind die empfohlenen Basisgrenzwerte. Diese werden als Spezifische Absorptionsrate (SAR) angegeben. Die SAR beschreibt, welche Menge der Strahlungsleistung (W) vom menschlichen Körper (kg) aufgenommen wird. Die maximal zulässige SAR beträgt 2 W/kg. Bei DECT-Geräten liegt der SAR-Wert unter 0,1 W/kg. Allerdings handelt es sich dabei um einen zeitlichen Mittelwert. DECT-Geräte verwenden gepulste Wellen, so dass die Strahlung, die von ihnen ausgeht, einer ständigen Schwankung unterliegt. Kritiker der Grenzwertbemessung wenden hier ein, das Zugrundelegen eines Mittelwerts sei ebenso zweifelhaft, als ginge man davon aus, eine Bestrahlung mit kurzen Lichtblitzen wäre im Effekt dasselbe wie ein permanentes Licht mittlerer Helligkeit. Dieser Einwand scheint plausibel, doch obwohl manche Betroffenen und Ärzte in den DECT-Strahlen eine mögliche Ursache von Krankheitssymptomen sehen, konnte eine schädliche Wirkung der gepulsten Strahlung auf den Menschen bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Der Strahlenbelastung Abhilfe schaffen sollen jedenfalls sogenannte "DECT Eco"-Telefone, wie sie schon 2005 erstmals auf dem deutschen Markt erhältlich waren. Diese sollen nach Angaben der Hersteller die Strahlung der Basisstation um bis zu 80 Prozent gegenüber herkömmlichen DECT-Telefonen reduzieren, und das auch bei Betrieb mehrerer Mobilteile und wenn sich das Mobilteil nicht in der Basisstation befindet. Verwirrenderweise gibt es aber unterschiedliche Eco-Modi, so dass unklar ist, was man im Einzelfall unter "DECT Eco" zu verstehen hat. Eco ist nicht gleich EcoTrotz des erfreulichen Versprechens, auch mit strahlungsarmen Geräten schnurlos telefonieren zu können, sind DECT-Eco-Telefone nicht unproblematisch. Liegt der Handapparat am anderen Ende der Wohnung, geht die Basisstation wieder auf Dauersendung, um den Kontakt zum Hörer aufrecht zu erhalten. Außerdem überschreiten einige Modelle die Werte, die Kritikern zufolge ungefährlich sind, obwohl mit der Bezeichnung "strahlungsarm" geworben wird. Auch noch unklar ist, in welcher Distanz die Strahlung in welchem Maß reduziert wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Bezeichnungen wie "DECT Eco" und "Eco-Modus" für den Verbraucher kaum verständlich sind: Ist die Strahlungsreduktion je nach Entfernung gemeint? Oder die Abschaltung bei aufgelegtem Mobilteil? Dieses Problem könnten die Hersteller ganz einfach lösen - indem sie beide Eco-Modi einbauen würden. Bisher jedoch haben sie sich weder auf einheitliche Standards noch auf Bezeichnungen festgelegt. Tatsächlich gibt es drei verschiedene Arten des strahlungsarmen Eco-Modus: permanent, temporär und beides zusammen. Der temporäre Eco-Modus senkt die Sendeleistung der Basisstation auf nahezu Null, wenn das Mobilteil zum Aufladen in der Basis steckt. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn nur ein Mobilteil in die Basis eingebucht ist. Sobald ein zusätzlicher Handapparat angeschlossen wird, wird der Eco-Modus deaktiviert. Auf einer weiteren Seite zeigen wir Ihnen, was es mit der Full-Eco-Technik auf sich hat, die die Strahlung massiv senken soll. Weitere teltarif-Ratgeber zu DECT-Telefonen
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