Apple iPad

iPad Air 2, iPad mini 3 und andere iPads: Infos & Tipps zu den Apple-Tablets

Apple hat die mittlerweile sechste Generation seines Tablets - das iPad Air 2 - sowie das iPad mini 3 mit Retina-Display herausgebracht. Wir stellen Ihnen die Modelle vor.
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iPad Air 2

Apple iPad Air 2Apple iPad Air 2 Am 16. Oktober 2014 hat Apple das iPad Air 2 vorgestellt. Im Vergleich zum ersten iPad Air ist es mit 6,1 Millimeter etwas dünner und mit 437 Gramm auch leichter. Im Inneren arbeitet ein A8X-Prozessor aus der gleichen Baureihe, die auch im iPhone 6 und iPhone 6 Plus verbaut ist. Der A8X besitzt allerdings einen leistungs­fähigeren Grafik-Chip als der A8 in den iPhones. Unterstützt wird der Prozessor von 1 GB RAM. Das Display besitzt wie beim Vorgänger eine Diagonale von 9,7 Zoll und eine Auflösung von 1536 mal 2048 Pixel.

Als erstes iPad-Modell ist das iPad Air 2 mit einem integriertem Fingerabdruck-Sensor ausgestattet. Zudem ist ac-WLAN an Bord.

Das iPad Air 2 ist in den Varianten mit 16, 64 und 128 GB internem Speicher sowie mit und ohne Mobilfunk-Schnitt­stelle zu Preisen zwischen 489 und 809 Euro erhältlich.

iPad mini 3

iPad mini 3iPad mini 3 Neben dem neuen iPad Air stellte Apple auch die dritte Generation des iPad mini vor, das iPad mini 3. Es bietet allerdings wenig Änderungen im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem iPad mini mit Retina-Display, das Apple nun "iPad mini 2" nennt. Das iPad mini 3 besitzt ebenfalls den A7-Prozessor und ist genauso groß und schwer wie sein Vorgänger. Das Retina-Display ist ebenfalls gleich geblieben: Es löst 1536 mal 2048 Pixel auf, bei einer Diagonale von 7,9  Zoll. Neuerungen beim iPad mini 3 sind der integrierte Fingerabdruck-Sensor und eine goldene Farb­variante.

Das iPad mini 3 ist in den Varianten mit 16, 64 und 128 GB internem Speicher sowie mit und ohne Mobil­funk-Schnitt­stelle zu Preisen zwischen 389 und 709 Euro erhältlich.

Das iPad Air

Apple iPad AirApple iPad Air Das iPad Air wurde von Apple am 22. Oktober 2013 vorgestellt. Es löste das iPad 4 als Top-Modell ab und ist im Vergleich zu seinem Vorgänger bei gleicher Display-Größe und -Auflösung vor allem deutlich dünner und leichter sowie mit mehr Rechenpower ausgestattet. Zudem unterstützt es LTE auch auf weiteren in Europa genutzten Frequenzbändern. Daneben bietet das erste iPad Air auch HSPA+. Im seinem Inneren arbeitet der vom iPhone 5S bekannte A7-Prozessor mit 64-Bit-Technik. Das erste iPad Air ist nur 7,5 Millimeter stark und wiegt weniger als 500 Gramm. Der Akku soll zehn Stunden Laufzeit bieten.

Das iPad Air kam in den Apple-üblichen Ausstattungs­varianten: So war das Tablet auch in einer Version ohne Mobilfunk-Schnittstelle verfügbar sowie mit 16, 32, 64 oder 128 GB internem Speicher. Seit der Einführung des iPad Air 2 bietet Apple das iPad Air nur noch in der 16- und 32-GB-Variante an.

Das iPad mini 2 (früher: iPad mini mit Retina-Display)

Apple iPad mini mit Retina-DisplayApple iPad mini mit Retina-Display Neben dem "großen" iPad Air als Ablösung für das iPad 4 stellte Apple auch eine aktualisierte Variante für das iPad mini vor: Das iPad mini mit Retina-Display enthält ebenfalls einen A7-Prozessor. Zudem besitzt das "iPad mini 2" eine doppelt so große Auflösung wie das alte iPad mini. Bei gleich gebliebener Display-Größe von 7,9 Zoll löst es 2048 mal 1536 Pixel auf. Dafür ist es mit 7,5 Millimetern geringfügig dicker und mit einem Gewicht von mindestens 331 Gramm auch etwas schwerer als das alte iPad mini.

Das iPad mini mit Retina-Display bietet ebenso wie das iPad Air die Unterstützung von LTE auf den in Deutschland genutzten Frequenz­bändern 800, 1800 und 2600 MHz. Der Nutzer konnte auch zwischen einer 16-, einer 32-, einer 64- und einer 128-GB-Variante wählen, ebenfalls jeweils mit oder ohne Mobilfunk-Schnitt­stelle. Seit der Einführung des iPad mini 3 bietet Apple das iPad mini mit Retina-Display unter dem Namen "iPad mini 2" und nur noch in der 16- und 32-GB-Variante an.

Das iPad mini

Apple iPad MiniApple iPad Mini Parallel zum iPad der 4. Generation führte Apple am 23. Oktober 2012 das iPad mini ein, das über ein 7,9-Zoll-Display bei einer Auflösung von 1024 mal 768 Pixel verfügt. Hier konnte der Nutzer nur zwischen einer 16-, einer 32- und einer 64-GB-Variante wählen, ebenfalls jeweils mit oder ohne Mobilfunk-Schnittstelle. Seit der Einführung des iPad mini 3 bietet Apple nur noch die 16-GB-Variante des iPad mini an. Hier stehen LTE sowie HSPA+ zur Datenübertragung bereit. Dazu ist eine Nano-SIM erforderlich.

Der Lightning-Anschluss kommt auch beim iPad mini zum Einsatz. Als Kameras sind wie im "großen Bruder" eine 5- und eine 1,2-Megapixel-Variante verbaut. Im Inneren werkelt der Apple-Dual-Core-Prozessor A5.

Aktuelle iPad-Preise im Apple Store
16 GB 32 GB 64 GB 128 GB
iPad Air 2 WLAN 489 - 589 689
iPad Air 2 WLAN/Mobilf. 609 - 709 809
iPad Air WLAN 389 439 - -
iPad Air WLAN/Mobilf. 509 559 - -
iPad mini 3 WLAN 389 - 489 589
iPad mini 3 WLAN/Mobilf. 509 - 609 709
iPad mini 2 WLAN 289 339 - -
iPad mini 2 WLAN/Mobilf. 409 459 - -
iPad mini WLAN 239 - - -
iPad mini WLAN/Mobilf. 359 - - -
Alle Preise in Euro, Stand: Oktober 2014

Das iPad 4

Apple iPad 4Apple iPad 4 Apple stellte das iPad 4 am 23. Oktober 2012 vor. Das Gerät kommt mit 9,7-Zoll-Retina-Display, das 2048 mal 1536 Pixel auflöst und mit dem Dual-Core-Prozessor A6X ausgestattet ist. Neu war der Lightning-Anschluss des Gerätes. Auf der Rückseite des iPad 4 ist eine 5-Megapixel-Kamera verbaut, auf der Vorderseite eine 1,2-Megapixel-Variante.

Erstmals unterstützte das Gerät in der Version mit Mobilfunk-Support auch LTE in einem Frequenzbereich, der sich hierzulande nutzen lässt - wie beim iPhone 5 handelt es sich allerdings nur um das 1800-MHz-Band, das aktuell lediglich von der Telekom bedient wird. Alternativ steht immerhin HSPA+ bereit. Zudem war wie zuvor auch eine Version ohne Mobilfunk-Schnittstelle verfügbar. In puncto Speicher hatten Interessenten die Wahl zwischen 16, 32, 64 GB oder 128 GB.

Das iPad der 3. Generation

Das neue iPadDas iPad der 3. Generation Apple hat am 7. März 2012 die dritte Generation des iPad vorgestellt - statt iPad 3 nannte Apple das Gerät "Das neue iPad". Wichtige Neuerungen waren unter anderem das Retina-Display, das 2048 mal 1538 Pixel auflöst, der Prozessor A5X, der viermal so schnell wie die Tegra-3-Plattform sein soll und eine 5-Megapixel-Kamera, die auch Videos mit 1080p aufzeichnen kann. Dafür ist das Gerät aber auch geringfügig schwerer und dicker als der Vorgänger.

In puncto Datenübertragung kam das Tablet mit HSPA+- und LTE-Support - letzterer allerdings nur auf Frequenzen, die in Deutschland nicht zum Einsatz kommen. Neu hinzu kam auch eine mobile Hotspot-Funktion. Die Akku-Laufzeit sollte weiterhin bei aktiver Nutzung bei bis zu zehn Stunden liegen. Das neue iPad war zudem wie zuvor in Versionen mit oder ohne Mobilfunk-Schnittstelle und mit 16, 32 und 64 GB Speicher zu haben. Mit der Vorstellung des iPad der 4. Generation wurde das iPad der 3. Generation aus der Vermarktung genommen.

Das iPad 2

iPad 2 - im Werbebild von AppleiPad 2 - im Werbebild von Apple Das iPad 2 wurde am 2. März 2011 vorgestellt und kam am 25. März 2011 in Deutschland auf den Markt. An Neuerungen brachte das iPad 2 im Vergleich zu seinem Vorgänger iPad 1 unter anderem einen schnelleren Prozessor mit, den Apple-eigenen 1-GHz-Dual-Core-A5-Prozessor. Zudem kam das Tablet mit Front-Kamera (mit VGA-Auflösung) sowie Kamera auf der Rückseite (mit HD-Video-Fähigkeit in 720p). Darüber hinaus war es unter anderem leichter und dünner als sein Vorgänger.

Ansonsten lieferte das iPad 2 vor allem die Features, die schon die erste Version mitbrachte: Es stand zunächst in einer 16-, einer 32- und einer 64-GB-Variante zur Verfügung, mit Einführung des iPads der dritten Generation war nur noch die 16-GB-Variante verfügbar. Diese gibt es weiterhin wahlweise ausschließlich mit WLAN oder in Kombination mit UMTS-Zugang. Das Tablet nutzt zur Darstellung einen 9,7-Zoll-Touchscreen.

Das iPad 1

Das erste iPad präsentierte Apple nach den obligatorischen Spekulationen im Vorfeld am 27. Januar 2010. Ab dem 28. Mai 2010 war es auch hierzulande erhältlich, bereits am 3. April 2010 war das iPad in den USA auf den Markt gekommen.

Mit der Präsentation des iPad begründete Apple eine neue Generation von Tablets, zu der heute auch eine große Zahl von Geräten unter anderem auf Android-Basis gehört. Denn obwohl das iPad den aktuellen Tablet-Hype initiierte, waren Tablets zunächst nichts neues: Seit Jahren versuchten Hersteller, hier einen neuen Markt zu etablieren - allerdings mit mäßigem Erfolg. Dass mit dem iPad der Durchbruch für Geräte dieser Bauart gelang, liegt sicherlich einerseits am Hersteller selbst: Wenn Apple etwas präsentiert, findet es auf Grund des Kultstatus heutzutage immer schnell viele Anhänger. Andererseits ist es Apple aber auch gelungen, mit einem überzeugend einfachen Bedienkonzept anzutreten: Bewusst setzt Apple auf das auch für das iPhone verwendete iOS.

Einen Tablet-PC und damit einen Computer im bekannten Sinne erhalten Nutzer mit dem iPad nämlich nicht, sondern vielmehr ein Infotainment- und Entertainment-Gerät. Optisch kommt das iPad als übergroßer iPod Touch, im Fokus stehen Multimedia-Features - zum Musikhören oder zur Videowiedergabe auch in HD - sowie Spiele und E-Books. Vor dem iPad-Hype waren Tablets oft mit Windows ausgestattet, das bis vor kurzem noch nicht für die Tablet-Nutzung optimiert war - Windows 8 änderte dies.

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Die iPhone-Apps auch auf dem iPad

Bild des Apple iPadDas erste Apple iPad Nahezu alle Apps aus Apples AppStore lassen sich auch auf dem iPad nutzen. Damit stehen potenziell hunderttausende Anwendungen bereit, Entwickler können ihre Programme auch für das iPad optimieren. Das ist sinnvoll, denn das iPad stellt die Apps auf Wunsch im Fullscreen-Mode dar, so dass sich neue Design-Möglichkeiten im Vergleich zum iPhone ergeben. Das iPad will hier auch mit Spielen und seiner E-Book-Reader-Fähigkeit punkten.

Vor allem der Preis für das iPad überraschte die Fachwelt, und zwar im positiven Sinne: Vorab schätzten Kenner die Endkundenpreise auf 1 000 Dollar und mehr, die "kleinste" Variante des iPad kostete allerdings zur Markteinführung schlussendlich lediglich 499 Dollar - und in Deutschland 499 Euro, da Apple es sich traditionell nicht nehmen lässt, hier einfach nur die Währungseinheit zu ändern.

Apple iPad, Micro-SIM und Nano-SIM

Bild des Apple iPadApps und Spiele
auf dem iPad
Für das iPad Air und iPad mini braucht der Nutzer eine so genannte Nano-SIM-Karte - eine deutlich kleinere Variante einer herkömmlichen mini-SIM-Karte. Das iPad 2 verwendet hingegen eine Micro-SIM. Theoretisch lassen sich die Tablets mit jedem Anbieter nutzen - ein SIM- oder Netlock ist nicht vorgesehen -, allerdings muss der Netzbetreiber oder Provider eben auch das jeweilige SIM-Karten-Format anbieten - das ist aber nur noch bei der Nano-SIM ein Problem. Viele Unternehmen haben diese mittlerweile eingeführt, so dass diverse Tarife zur Wahl stehen. Natürlich ist Mailen und Surfen mit dem iPad problemlos möglich, ein Manko teilt das iPad allerdings mit dem iPhone: Es unterstützt kein Flash, was gerade die Darstellung vieler multimedialer Seiten verhindert - wenngleich sich viele Anbieter auf die neue Situation eingestellt haben und die Inhalte auch ohne Flash zugänglich machen.

Mangels "echter" Tastatur wird über das virtuelle Keyboard getippt - das hat Apple bekanntlich auch schon beim iPhone gut umgesetzt. Beim Tippen längerer Texte ist die Eingabe über den Touchscreen allerdings quälend - mehr Komfort bietet daher im Zweifel die verfügbare Docking-Station. Hier steht eine vollwertige Tastatur bereit, das iPad wird hochkant in die Docking-Station eingesteckt.