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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 13.02.2012 

iPad & iPad 2: Apple rollt den Info- & Entertainment-Markt auf

iPad verhilft dem Tablet als Gerätekategorie zum Durchbruch

iPad 2 - im Werbebild von Apple
iPad 2 - im Werbebild von Apple
Das aktuell von Apple vermarktete iPad ist das iPad 2, das am 2. März 2011 vorgestellt wurde und am 25. März 2011 in Deutschland auf den Markt kam. An Neuerungen bringt das iPad 2 im Vergleich zu seinem Vorgänger iPad 1 unter anderem einen schnelleren Prozessor mit, den Apple-eigenen 1-Gigahertz-Dual-Core-A5-Prozessor. Zudem kommt das Tablet mit Front-Kamera (mit VGA-Auflösung) sowie Kamera auf der Rückseite (mit HD-Video-Fähigkeit in 720p). Darüber hinaus ist es unter anderem leichter und dünner als sein Vorgänger. Ansonsten kommt das iPad vor allem mit den Features, die schon die erste Version mitbrachte: Es steht in einer 16-, einer 32- und einer 64-GB-Variante zur Verfügung und ist sowohl ausschließlich mit WLAN als auch in Kombination mit UMTS-Zugang erhältlich. Das Tablet nutzt zur Darstellung einen 9,7-Zoll-Touchscreen.
Offizielle iPad-Preise
von Apple in Deutschland
16 GB 32 GB 64 GB
iPad 2 WLAN 479 579 679
iPad 2 WLAN/UMTS 599 699 799

Preislich nimmt Apple für das neue iPad 2 das, was der Kult-Hersteller auch schon für das erste iPad nahm. Wer sich für ein iPad 2 interessiert, kann aber auch bei alternativen Anbietern suchen, bei denen das Gerät unter Umständen noch günstiger zu haben ist.

Das iPad 1

Das erste iPad indes präsentierte Apple nach den obligatorischen Spekulationen im Vorfeld am 27. Januar 2010. Seit 28. Mai 2010 war es auch hierzulande erhältlich, bereits am 3. April 2010 war das iPad in den USA auf den Markt gekommen. Mit der Präsentation des iPad begründete Apple eine neue Generation von Tablets, die heute mit Geräten unter anderem auf Android-Basis eine große Zahl von Nachahmern findet.

Denn obwohl das iPad den aktuellen Tablet-Hype initiierte, sind Tablets zunächst nichts neues: Seit Jahren versuchten Hersteller, hier einen neuen Markt zu etablieren - allerdings mit mäßigem Erfolg. Das mit dem iPad der Durchbruch für Geräte diesr Bauart gelang, liegt sicherlich einerseits am Hersteller selbst: Wenn Apple etwas präsentiert, findet es auf Grund des Kultstatus immer schnell viele Anhänger. Andererseits ist es Apple aber auch gelungen, mit einen überzeugend einfachen Bedienkonzept anzutreten: Bewußt wird hier auf das auch für das iPhone verwendete iOS gesetzt. Einen Tablet-PC und damit einen Computer im bekannten Sinne erhalten Nutzer mit dem iPad nämlich nicht, sondern vielmehr ein Infotainment- und Entertainment-Gerät. Optisch kommt der iPad als übergroßer iPod Touch, im Fokus stehen Multimedia-Features - zum Musikhören oder zur Videowiedergabe auch in HD - sowie Spiele und E-Books. Vor dem iPad-Hype kamen Tablets oft mit Windows, das bis dato noch nicht für die Tablet-Nutzung optimiert ist - Windows 8 wird das ändern.

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Die iPhone-Apps auch auf dem iPad

Bild des Apple iPad
Der Apple iPad
Nahezu alle Apps aus Apples AppStore lassen sich auch auf dem iPad nutzen. Damit stehen potenziell hunderttausende Anwendungen bereit, Entwickler können ihre Programme auch für den iPad optimieren. Das ist sinnvoll, denn das iPad stellt die Apps auf Wunsch im Fullscreen-Mode dar, so dass sich neue Design-Möglichkeiten im Vergleich zum iPhone ergeben.

Bei der Präsentation des iPads gab es dann seinerzeit auch eindrucksvolle Demonstrationen, zum Beispiel im puncto Games. Zudem will das iPad mit seiner E-Book-Reader-Fähigkeit punkten - und damit auch für die klassischen Print-Medien neue Absatzmärkte schaffen, die sich angesichts des Internets neu orientieren müssen.

Vor allem der Preis für den iPad überraschte die Fachwelt, und zwar im positiven Sinne: Vorab schätzen Kenner die Endkundenpreise auf 1 000 Dollar und mehr, die "kleinste" Variante des iPad kostete allerdings zur Markteinführung schlußendlich lediglich 499 Dollar - und in Deutschland 499 Euro, da Apple es sich traditionell nicht nehmen lässt, hier einfach nur die Währungseinheit zu ändern.

Apple iPad und die microSIM

Bild des Apple iPad
Apps und Spiele
auf dem iPad
Zur Nutzung des iPads wird eine so genannte Micro-SIM-Karte benötigt - eine um ein Drittel kleinere Variante einer herkömmlichen Mini-SIM-Karte. Theoretisch lässt sich das Tablet mit jedem Anbieter nutzen - ein SIM- oder Netlock ist nicht vorgesehen -, allerdings muss der Netzbetreiber oder Provider eben auch das Micro-SIM-Karten-Format anbieten. Viele Unternehmen haben es sich nicht nehmen lassen, angesichts eines neuen Apple-Produktes solche Karten einzuführen, so dass diverse Tarife zur Wahl stehen.
iPad: Technische Details
  iPad iPad 2
Maße 24,3 x 19 x 1,3 cm 24,1 x 18,6 x 0,9 cm
Gewicht ab 680 Gramm ab 600 Gramm
Display 9,7 Zoll 9,7 Zoll
Auflösung 1024 x 768 Pixel 1024 x 768 Pixel
OS iPhoneOS 3.2 iPhoneOS 4
Prozessor 1 GHz Apple-A4 1 GHz Apple-A5
Speicher 16, 32 oder 64 GB
1. Kamera keine VGA
2. Kamera keine 720p
Akku bis zu 10 Stunden Betriebszeit
Datenübertr. HSPA / EDGE HSPA / EDGE
WiFi 802.11a/b/g/n
Schnittst. 3,5 mm Klinkenbuchse
Audio AAC, Mp3, WAV und weitere
Video m4v, mp4, mov, MPEG-4
zus. Features GPS (opt.), Kompass, Accelerometer
Natürlich ist Mailen und Surfen mit dem iPad problemlos möglich, ein Manko teilt das iPad allerdings mit dem iPhone: Es unterstützt kein Flash, was gerade die Darstellung vieler multimedialer Seiten verhindert. Daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern: Apple-Chef Steve Jobs hat einer Flash-Implementierung eine Absage erteilt - Flash sei veraltet und beim Mac eine der Hauptursachen für Systemabstürze.

Das iPad und die Docking-Station

Mangels "echter" Tastatur wird über das virtuelle Keyboard getippt - das hat Apple bekanntlich auch schon beim iPhone gut umgesetzt. Beim Tippen längerer Texte ist die Eingabe über den Touchscreen allerdings quälend - mehr Komfort bietet daher im Zweifel die verfügbare Docking-Station. Hier steht eine vollwertige Tastatur bereit, das iPad wird hochkant in die Docking-Station eingesteckt.

© Apple Apple hat mit dem iPad eine neue Tablet-Kategorie präsentiert:
Wir haben das iPad 1 und das iPad 2 unter die Lupe genommen - wie sie sich schlagen, erfahren Sie im ausführlichen Vergleich.
Alles rund um das iPad erfahren Sie zudem auf unserer Sonderseite.
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Betreff Autor Datum
RE: doppelt so viele Bildpunkte? RTrautmann 22.08.11 22:34
RE: doppelt so viele Bildpunkte? matthias.mae. 22.08.11 20:32
doppelt so viele Bildpunkte? schinge 22.08.11 18:42
RE: Zattoo geht an den Nutzern vorbei cosmic 17.05.11 14:33
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre