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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
20-Euro-Handys: Darauf müssen Sie bei Billig-Handys achten07.12.2011
11:20 Sprachqualität, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Display machen den UnterschiedInhaltsverzeichnis:1. Die Testkandidaten: Unterschiedlich in Größe und Design2. Telefonieren und SMS: Nicht immer macht beides Spaß 3. Wer sparen will, muss Kompromisse machen ![]() Nokia 100. Mehr Fotos: Klick aufs Bild Das untere Ende der Preisskala bei Handys beginnt bei etwa 15-20 Euro ohne Vertrag und Simlock: Die Hersteller von günstigen Einsteiger-Handys versprechen einfache Bedienung, Telefonie ohne Schnickschnack und eine lange Akkulaufzeit. teltarif.de hat vier Einfach-Handys unter die Lupe genommen und verrät, worauf Sie beim Kauf eines Billig-Handys achten sollten.
Für die Verwendung eines günstigen Einsteiger-Handys können mehrere Gründe sprechen: Vielleicht möchte man als Wenigtelefonierer nur erreichbar sein und deswegen den Geldbeutel nicht mit einem teuren Smartphone belasten. Oder man ist auf der Suche nach einem preiswerten, handlichen Zweithandy, das man anstelle des großen und schweren Smartphones zum Joggen mitnehmen kann. Oder das Mobiltelefon soll bei der Akkulaufzeit besonders lange durchhalten, was aktuellen Smartphones grundsätzlich schwer fällt. Unser kritischer Blick auf die Handy-Einstiegsklasse offenbart teils deutlich erkennbare Unterschiede bei Ausstattung, Verarbeitung, Bedienung und Sprachqualität. Es lohnt sich also, bei der Geräteauswahl die Ansprüche nicht zu niedrig anzusetzen. Die TestkandidatenNicht mehr ganz taufrisch, aber dafür klein und günstig erreichte uns das Klapphandy Samsung E1150, das momentan rund 20 Euro kostet. Ein Wettrennen um das kleinste Mobiltelefon in Barrenform liefern sich das Pearl simvalley RX-80 Pico V.4 (Preis: etwa 17 Euro) und das Hyundai MB-108 (etwa 15 Euro) - beide sind kleiner als eine Scheckkarte. Aus dem Hause des ehemaligen Marktführers stellte sich das Nokia 100 dem Test (aktueller Marktpreis: rund 20 Euro). Größe und Design: Wer hat das kleinste?Klapp-Handys haben nach wie vor eine kleine Fangemeinde: Der Mythos vom geschützten, weil eingeklappten Display stammt noch aus der Zeit, als es noch kein Gorilla- oder Schott-Glas gab. Beim Samsung E1150 trifft dies zu - im eingeklappten Zustand ist das Handy recht robust. Darüber hinaus dient der Klappmechanismus auch dazu, die Transportmaße des Handys zu schrumpfen: Mit 88 mal 44 mal 19,8 Milimeter und nur 73 Gramm Gewicht passt das Telefon nicht nur in eine Hosentasche, sondern sogar quer in die Hemdtasche, ohne dort zu stören. Die Oberfläche des Handys bezeichnet Samsung als "titanium-silber" - dies ist allerdings lediglich als Farb-Bezeichnung zu verstehen. Obwohl man kaum Fingerabdrücke auf dem Gehäuse sieht, können scharfkantige Gegenstände kleinere Spuren hinterlassen. Im zugeklappten Zustand hält das Gerät aber auf jeden Fall mittelschwere Stöße aus.
Der Gehäusedeckel auf der Rückseite ist allerdings ziemlich weich, was man spätestens dann bemerkt, wenn man ihn abnimmt. Drückt man hinten auf das Handy, knarzt es im Gerät. Möchte man das RX-80 Pico V.4 also tatsächlich zum Sport mitnehmen, sollte man es so am Körper tragen, dass die Rückseite keine Stöße abbekommt. Etwas ungeschickt gelöst ist das Tastatur-Design: Die ohnehin schon recht kleinen Gummitasten liegen horizontal viel weiter auseinander als vertikal. Es besteht bei dickeren Fingern also die Gefahr, die oben oder unten benachbarte Taste gleichzeitig zu erwischen, was aber bei den rechts und links liegenden Tasten nicht passieren kann. Der Tastenring rund um die OK-Taste ist gut mit der Fingerspitze zu bedienen, allerdings sollte die OK-Taste etwas höher liegen, um nicht versehentlich den Tastenring zu erwischen. Auch ein scheckkartengroßes Handy kann stabil seinObwohl das Hyundai MB-108 mit 88 mal 50,5 mal 10.7 Millimeter nur unwesentlich größer ist als der Pearl-Konkurrent, hat es dessen Design-Schnitzer weitgehend vermieden: Der hintere Gehäusedeckel ist deutlich stabiler als beim Pearl-Handy. Die Auswahltaste in der Mitte des Tastenrings ist aus silberfarbenem Kunststoff und hebt sich deutlich vom umliegenden Tastenring ab. Als klassisches Barren-Handy war das Nokia 100 der größte "Brocken" im Testumfeld, konnte dafür aber die beste Verarbeitung und die größten Tasten vorweisen. Und das farbige Display war im Test am besten lesbar. Durch das größere Gehäuse hat sogar noch eine Taschenlampe im Gerät Platz gefunden, die man über das Menü ein- und ausschalten kann.
Auf der folgenden Seite erfahren Sie, welche Diskrepanzen es bei der Sprachqualität und beim SMS-Komfort gibt und dass Farbdisplays nicht teurer sein müssen.
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