![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Hintergrund: Ohne Mobilfunk fährt die Bahn nicht mehr03.04.2010
10:08 GSM–R ist der zentrale Kommunikationsstandard im BahnverkehrInhaltsverzeichnis:1. Ganzer Zugverkehr in Norwegen stand still2. Keine moderne Bahnwelt ohne GSM-R
Norwegische Bahnkunden staunten am vergangenen Montag nicht schlecht, als die Bahngesellschaft
abends für drei Stunden den Zugverkehr komplett einstellen musste. Der Grund hierfür lag jedoch
nicht in einem Stromausfall oder einem Streik: Es war der Ausfall des bahneigenen
Mobilfunknetzes, der für den Stopp im gesamten Eisenbahnnetz sorgte (wir
berichteten). Tatsächlich werden GSM-Rail-Netze für den Betrieb
einer Eisenbahn immer wichtiger. Ein Ausfall, sei es auch nur ein regional begrenzter, sollte
im Regelfall zwar nicht zu einem kompletten Einstellen des Betriebs führen. Aus der heutigen
Eisenbahnwelt sind sie jedoch nicht mehr wegzudenken. Doch welche Besonderheiten hat dieser
Mobilfunkstandard und wie hilft er beim Betrieb der Bahn?
nächste Seite: Keine moderne Bahnwelt ohne GSM-R
Die Basis stellt GSM dar
GSM-R basiert auf dem GSM-Standard und stellt alle Funktionen,
die auch GSM bietet, zur Verfügung. Das sind insbesondere Sprach- und Datenverbindungen
zwischen zwei oder mehreren Endgeräten. Gegenüber dem gewöhnlichen GSM-Standard ist GSM-R
jedoch erweitert. Des Weiteren wurde für GSM-R ein international genormter Funkbereich
definiert, der sich etwas unterhalb des E-GSM-Bandes befindet. Vor allem deswegen sind
GSM-R-Netze für normale GSM-Geräte unsichtbar. Die durch Anforderungen der Bahnen entstandenen
Erweiterungen von GSM-R gegenüber GSM sind vielfältig und dienen letztendlich dem Zweck, die
Funktionen des gewöhnlichen, analogen Bahnfunks auf das Mobilfunknetz zu
übertragen.
Zudem werden durch GSM-R sicherheitsrelevante Erweiterungen eingeführt und ein Datenkanal zwischen den Zügen und den Leitstellen bereitgestellt, der beispielsweise für das europäische Zugkontrollsystem (ETCS Level 2) erforderlich ist. Eine der Erweiterungen besteht darin, dass neben gewöhnlichen Rufnummern auch funktionale Nummern vergeben werden. So ist es beispielsweise möglich, einem Zugführer eines bestimmten Zuges eine feste, funktionale Nummer zuzuweisen. So kann die Leitzentrale durch Anwahl dieser Nummer, die sich im Regelfall aus einer Funktionsbezeichnung und den entsprechenden Zugnummern zusammensetzt, Verbindung zu der entsprechenden Person aufnehmen. Da die funktionale Rufnummer dynamisch an das jeweilige Endgerät gekoppelt wird, kann sichergestellt werden, dass der Zugführer eines bestimmten Zuges immer erreicht wird – unabhängig davon, welche Person dies gerade ist oder wo sich der Zug gerade befindet. Auch können Anrufe priorisiert werden. So erreicht ein Notruf immer die betreffende Person, ein anderes Gespräch wird gegebenenfalls automatisch beendet. Umgekehrt können von einem Telefon aus mehrere andere Geräte erreicht werden. So kann ein Zugbegleiter beispielsweise alle Wagen eines Zuges gleichzeitig anrufen, um eine Durchsage zu machen. Mobilfunk ermöglich höhere NetzauslastungVon bestimmten Schnellstrecken oder anderen Neubaustrecken abgesehen stehen Leitzentralen oft vor einem relativ einfachen Problem: Die jeweiligen Strecken sind in Abschnitte unterteilt. Auf jedem Abschnitt darf sich nur ein Zug befinden. Wird ein Abschnitt also befahren, ist er für einen anderen Zug gesperrt. Gleichzeitig wird auf dem Abschnitt vor dem gerade besetzten Streckenteil die Geschwindigkeit reduziert um sicherzustellen, dass ein folgender Zug dem Vorausfahrenden nicht zu dicht folgt. Der Leitzentrale liegt in vielen Fällen jedoch nur die Information vor, dass ein Streckenabschnitt besetzt ist und welcher Zug dort fährt. Diese Informationen stammen von Induktionsschleifen zwischen den jeweiligen Gleisen. Unbekannt in solchen Fällen ist der Leitzentrale jedoch, mit welcher Geschwindigkeit der Zug unterwegs ist und wo er sich gerade auf dem Abschnitt befindet.
Auf der folgenden Seite lesen Sie, welche Vorteile GSM-R den
Bahnbetreibern und den Bahnreisenden bringt.
1 2
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 03.04.2010:
- Ach, du dickes Ei: DSL-Aktionen im April |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||