Greenpeace: "Es wird Zeit, weniger zu reden und mehr zu unternehmen"
Vom Umweltsünder zum Umweltretter: Der viele
Jahre lang von Greenpeace scharf kritisierte Computerkonzern Apple
hat sich nach einer aktuellen Studie der Umweltschutzorganisation in Sachen GreenIT gebessert. Neben Apple
lobte Greenpeace auf der Consumer
Electronics Show (CES) in Las Vegas auch die Handy-Hersteller Nokia
und Sony Ericsson für ihre Produkt- und Informationspolitik. Schlecht
schnitten in der Studie die Hersteller Samsung, Dell, Lenovo
und LG Eletronics ab.
Übersicht Green-IT-Level Dezember 2009
Greenpeace setzt sich dafür ein, dass die Hersteller von Computern
und Geräten der Unterhaltungselektronik auf den Einsatz von
gefährlichen chemischen Substanzen wie PVC und giftige
Flammschutzmittel verzichten. Die Geräte sollen möglichst wenig
Energie verbrauchen, gut recyclefähig sein. Außerdem verlangt
Greenpeace von den Unternehmen eine Transparenz der Umweltdaten.
"Es wird Zeit, weniger zu reden und mehr zu unternehmen, um
giftige Chemikalien zu verbannen", sagte Casey Harrel, der bei
Greenpeace für die Kampagne zuständig ist. "Apple führt und
Hewlett-Packard holt auf. Aber die Tatenlosigkeit der anderen
Unternehmen sorgt dafür, dass Verbraucher und die Umwelt weiter auf
der Verliererseite stehen."