Redesign

Neues Design für Google Play Store

Der Play Store bekommt sehr wahrscheinlich in Kürze ein Update. Neue Funktionen werden eingeführt und das Design verändert. Insbesondere die Zahl der Rubriken wird stark reduziert.
AAA
Teilen (11)

Neues Design im Google Play StoreDas neue Design des Google Play Store. Gut erkennbar: Das Karussell. Google überarbeitet offenbar Design und Rubriken des Play Store. Der Entwickler Kirill Grouchnikov, der nach eigenen Angaben sechs Jahre als User Interface Engineer bei Google gearbeitet hat und bald in ein anderes Team des Konzerns wechselt, hat erste Bilder des Designs auf Google Plus gepostet. Zukünftig soll es demnach nur noch zwei Unter­teilungen geben: "Apps & Games" sowie "Entertainment". Derzeit gibt es die Kategorien Apps, Spiele, Filme, Musik, Bücher und Kiosk. Es verwundert allerdings, dass zwischen Spielen und Unter­haltung unter­schieden wird. Inwieweit diese Ein­teilung endgültig feststeht, konnte Google auf unsere Anfrage hin noch nicht kommentieren. Wir erwarten für Montag eine konkretere Antwort von Google. Nach Einschätzungen unternehmensnaher Kreise bilden die Entwürfe einen sehr fortgeschrittenen Stand ab.

Splashscreen und Karussell

Splashscreens des Google Play StoreWährend der Play Store geladen wird, erscheinen neue Splashscreens. Während der Ladezeit der Play-Store-App sollen neue Splash­screens eingeblendet werden, die in den Kommentaren unter dem Beitrag jedoch wenig Freunde finden. Nutzer vermuten, dass hierdurch die Ladezeit noch verlängert wird. Andere kommentieren indes, dass dies nicht der Fall sei, weil die Splash­screens andere Ressourcen verwenden sollen. Ein neues Karussell im oberen Bereich des Stores soll bestimmte Apps und Kategorien anteasern und dem Nutzer näher bringen. Abgerundet wird das Design durch elastisch wirkende Animationen und Ausblende­effekte beim Scrollen.

Linksläufige Schrift wird unterstützt

Hebräisch im Play StoreLinksläufige Schrift soll im Play Store abgebildet werden können. Auch für Nutzer, deren Sprache in links­läufiger Schrift geschrieben wird, ist laut einem weiteren Screenshot ein Funktions­update vorgesehen. Als Beispiel für eine sogenannte RTL-Schrift fügt Grouchnikov die Darstellung hebräischer Inhalte an. Ob auch Arabisch unterstützt werden soll, bleibt offen.

Eine Absage erteilten die Entwickler im Bugtracker für das Android-Preview-Programm der "Pull to Refresh"-Funktion. Die Ansicht der eigenen Apps soll sich nach diesem Update weiterhin nicht durch ein Wischen nach unten aktualisieren lassen.

Wann das neue Design ausgerollt wird und welche Versions­nummer es erhält, ist noch nicht bekannt. In seinen Posts deutet Grouchnikov an, dass der Start "bald" erfolgen werde. Vermutlich wird dann auch aufgelöst, was hinter dem Hashtag #uhhnggngyeh steht, das Grouchnikov verwendet. Neben ihm weiß nur der Tolkiensche Waldlandkönig, was es bedeutet.

Vier Versionen des Google-Stores.
Vom Market bis zum Play Store: Eine Historie.
Teilen (11)

Mehr zum Thema Google Play (Android Market)