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Google Music All Access: 20 Millionen Songs für 6 Euro im Monat

Erster Monat kostenlos - Aktivierung auch in Deutschland möglich
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Auf der Google I/O stellte Google Mitte Mai seinen Musikstreaming-Dienst Google Music All Access vor. Im Stile von Angeboten wie Spotify, Simfy oder Deezer haben die Nutzer rund 20 Millionen Musiktitel im Streaming-Verfahren zur Verfügung. Zusätzlich bietet Google - wie auch die Mitbewerber einen Offline-Modus an.

Spannend an Google Music All Access ist der Preis: Wer den Dienst bis zum 30. Juni erstmals bestellt, bekommt nicht nur den ersten Monat kostenlos, sondern zahlt danach auch den Vorzugspreis von 7,99 US-Dollar. Das sind umgerechnet knapp 6 Euro und somit fast die Hälfte der 9,99 Euro, die von den meisten Mitbewerbern verlangt werden.

Google Music All Access auch in Deutschland bereits nutzbarGoogle Music All Access auch in Deutschland bereits nutzbar Wer sich den günstigen Preis sichern möchte, der für die Kunden der "ersten Stunde" dauerhaft gilt, muss sich somit beeilen. Nur noch eine Woche gilt das Angebot. Google Music All Access ist derzeit offiziell allerdings nur in den USA verfügbar. Wann der Dienst offiziell in Deutschland startet, ist derzeit noch nicht bekannt.

So richtet man Google Music All Access in Deutschland ein

Dennoch ist es auch jetzt schon möglich, die Musik-Flatrate von Google in Deutschland zu nutzen. Wie man den Service aktivieren kann, hängt vom Google-Konto des jeweiligen Nutzers an. So gibt es Anwender, denen die Musik-Flatrate automatisch zum kostenlosen Test angeboten wird, sobald sie sich bei Google Music einwählen. Bei anderen Interessenten funktioniert das dagegen nicht.

Android-App nach Freischaltung der Musik-Streaming-FlatrateAndroid-App nach Freischaltung der Musik-Streaming-Flatrate Wer den Gratis-Test angeboten bekommt, kann diesen dennoch zunächst nicht in Anspruch nehmen. Erst wenn der bei Google Wallet hinterlegten Kreditkarte eine amerikanische Adresse zugeteilt wird, lässt sich die Musik-Flatrate bestellen. Dabei genügt es, für die Kreditkarte nur kurzzeitig zur Bestellung von Google Music All Access eine fiktive Adresse in den USA zu geben. Später kann die reguläre deutsche Rechnungsanschrift wieder eingestellt werden.

VPN-Verbindung hilft im Zweifelsfall weiter

Andere Nutzer berichten, dass die Aktivierung des Streaming-Dienstes auf diesem Weg nicht geklappt hat. Der Musik-Dienst konnte dagegen bestellt werden, nachdem eine zweite Kreditkarte - mit amerikanischer Adresse - bei Google Wallet hinterlegt wurde. Wieder andere Interessenten konnten den Service nur aktivieren, nachdem sie über eine VPN-Verbindung mit amerikanischer IP-Adresse auf ihr Google-Konto zugegriffen hatten.

Auf Seite 2 lesen Sie, wie Sie die Musik-Flatrate von Google auch dann kostenlos testen können, wenn die bislang genannten Tricks nicht weiterhelfen.

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