Chrome-OS

Bericht: Asus bringt Google Chromebook noch in diesem Jahr

Außerdem künftig andere Prozessoren und mehr Sicherheit im Chromebook
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So grüßt das Chromebook nach dem StartSo grüßt das Chromebook nach dem Start Der Verkaufsstart des Google Chromebook verläuft mehr als holprig. In Deutschland ist bislang nur ein Modell lieferbar und in den USA kann Acer zumindest die UMTS-Variante des Netbooks mit Chrome-OS als Betriebssystem erst Mitte August liefern. Zudem wird den Geräten, die bereits verfügbar sind, ein schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis attestiert. Das Samsung-Modell, das in Deutschland bereits verkauft wird, kostet 399 Euro und ist somit zumindest nicht günstiger als ein Windows-Netbook mit vergleichbarer Ausstattung.

Wie das britische Magazin Digitimes berichtet, arbeitet Google derzeit allerdings nicht an günstigeren Verkaufspreisen, sondern eher an besserer Performance und höherer Sicherheit. So sollen künftige Chromebook-Modelle Prozessoren aus der Intel-Core-i-Serie bekommen. Derzeit kommt der Atom-N570-Prozessor zum Einsatz. Durch den besseren Prozessor könnten sich die Preise eher noch erhöhen. Dem Digitimes-Bericht zufolge will Intel jedoch einen Rabatt auf die Chip-Sätze einräumen.

Wie es im Bericht weiter heißt, will nach Samsung und Acer auch Asus noch in diesem Jahr ein Chromebook auf den Markt bringen. Der Verkaufsstart sei für das vierte Quartal geplant. Details zur Ausstattung und Preise werden jedoch noch nicht genannt. Auch weitere Hersteller hätten Interesse an der Einführung des Chromebooks gezeigt. Namen werden jedoch nicht genannt, so dass es unklar ist, wann es weitere Netbooks mit dem auf den Chrome-Browser reduzierten Betriebssystem gibt.

Update für Chrome-OS bringt keine Neuerungen

Unterdessen hat Google auch das erste Betriebssystem-Update seit Marktstart des Chromebooks in Deutschland veröffentlicht. Die Aktualisierung wird vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund geladen, sobald das Netbook in Betrieb und mit dem Internet verbunden ist. Danach wird die Verfügbarkeit durch ein verändertes Symbol für das Menü "Einstellungen" angezeigt.

Klickt man den Menüpunkt an, so wird das Update angeboten, das jedoch mit einem Reboot verbunden ist. Auffällige Veränderungen gibt es nach Installation der neuen Chrome-OS-Version, die offenbar lediglich bisherige Fehler beheben soll, nicht. Alle Daten und Einstellungen bleiben erhalten.

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