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Chrome Web Store im Test: Empfehlenswerte Internet-Apps

05.06.2011
11:20

Applikationen für zahlreiche Bereiche oft kostenlos

Inhaltsverzeichnis:

1. Chrome Web Store im Test
2. Synchronisation und Sicherheit
3. JayCut: Videoschnitt mit Tücken
Von Mirko Schubert
Mit der Vorstellung der ersten Chromebooks von Samsung und Acer untermauert Google sein Konzept, Anwendungen für den Computer fast vollständig in das Web zu verlagern. Das dazugehörige Betriebssystem Chrome OS besteht im Wesentlichen aus dem Chrome-Browser, der durch zahlreiche Webapplikationen erweitert werden kann. Kritiker behaupten jedoch, dass Anwendungen im Internet noch lange nicht die Leistungsfähigkeit wie vergleichbare Desktop-Versionen erreichen würden und die Chromebooks deshalb nur als Netbook-Ersatz in Frage kämen.

Startseite des Chrome Web Store
Startseite des Chrome Web Store
Seit Dezember vergangenen Jahres bietet Google zahlreiche Webapplikationen im Chrome Web Store an. Die Programme arbeiten sowohl mit dem Browser Chrome ab der Version 9 als auch auf Chrome OS. Auch zahlreiche Erweiterungen und Designs für den Browser sind auf dem Chrome Web Store zu finden. Mehr als 17 000 Apps und Erweiterungen sollen derzeit laut Google Deutschland verfügbar sein. Über 17 Millionen Webapps haben die Nutzer bislang auf ihrem Browser installiert.

Hosted und Packaged Apps

Im wesentlichen gibt es zwei verschiedene Arten von Webapplikationen im Chrome Web Store: Gewöhnliche Webapps können als "Hosted Apps" mit nur wenigen zusätzlichen Daten im Web Store eingereicht werden. Sie sind mit einfachen Bookmarks zu vergleichen und sind in jedem Browser lauffähig. Die "Packaged Apps" hingegen liegen in einer CRX-Datei vor und können vom Anwender komplett im Browser installiert werden. Packaged Apps können besser mit dem Chrome-Browser interagieren und oftmals auch ohne Internetverbindung ausgeführt werden.

Die Apps sind im Chrome Web Store übersichtlich in zehn verschiedene Kategorien geordnet. Auf den jeweiligen Startseiten befinden sich außerdem Listen mit neu vorgestellten und besonders beliebten Webapps. Jede Übersichtsseite zur Anwendung enthält einige Screenshots oder Videos und eine Beschreibung. Zudem können Nutzer der Webapplikation Bewertungen abgeben oder gar den Missbrauch melden.

Nur wenige kostenpflichtige Apps

Startseite von Chrome mit installierten Apps
Startseite von Chrome mit installierten Apps
Der überwiegende Teil der angebotenen Webapps ist kostenlos und finanzieren sich über Werbung wie etwa Google AdSense. Google bietet Entwicklern jedoch die Möglichkeit, eine einmalige Gebühr oder ein monatliches oder jährliches Abonnement festzulegen. Auf der diesjährigen Google I/O gab das Unternehmen außerdem eine Schnittstelle für In-App-Käufe für Entwickler frei. Kostenpflichtige Webapps enthalten zudem oftmals eine kostenlose Testversion.

Als Zahlungsmittel sieht Google in erster Linie den eigenen Micropayment-Dienst Google Checkout vor, der eine Kreditkarte erforderlich macht. Laut Hersteller können sich die Entwickler jedoch auch für andere Zahlungsmodalitäten entscheiden, sofern die Abrechnung trotzdem weiterhin über Google läuft. Bisher haben die Entwickler jedoch kaum von anderen Zahlungsmitteln Gebrauch gemacht, da die Abrechnung für sie bislang nur in den USA erfolgt. Weitere Länder sollen aber noch im Jahr 2011 hinzukommen.

Dabei gehen mit fünf Prozent plus einmaligen 30 US-Cent deutlich weniger der Einnahmen an Google ab, als es etwa Entwickler von iOS- und Android-Apps mit jeweils 30 Prozent gewöhnt sind. Bei der Registrierung als Entwickler werden außerdem nur fünf US-Dollar fällig, um sich vor Betrügern zu schützen. Apple verlangt für die Bereitstellung von iOS-Apps hingegen einmalig 99 US-Dollar.

Auf der zweiten Seite beginnen wir mit der Vorstellung einiger ausgewählter Apps aus dem Chrome Web Store.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre