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Google Chrome für iPhone und iPad ab sofort verfügbar

Außerdem Google Drive mit eigener App für Apples iOS
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Im Rahmen der Google I/O hat der Internet-Konzern Google am Donnerstag Neuigkeiten für Smartphones, Tablets und Multimedia-Player vorgestellt, die auf dem iOS-Betriebssystem von Apple basieren. So können die Nutzer von iPhone, iPad und iPod touch künftig den Google-Chrome-Browser nutzen. Zudem steht eine iOS-App für den Onlinespeicher-Service Google Drive zur Verfügung.

Sowohl Google Chrome, als auch Google Drive sind bereits im AppStore von Apple verfügbar. Beide Apps lassen sich kostenlos installieren und nutzen. Darüber hinaus unterstützen die Anwendungen sowohl die 3,5 Zoll großen Displays von iPhone und iPod touch, als auch den 9,7 Zoll großen Monitor des iPad.

Chrome für iOS im kurzen Test

Chrome für iOS veröffentlichtChrome für iOS veröffentlicht Google Chrome für iOS unterstützt alle Betriebssystem-Versionen ab 4.3. Damit lässt sich der Browser auf der überwiegenden Mehrzahl aller Apple-Handhelds installieren. Kurios ist dabei die Tatsache, dass Google seine eigene Android-Plattform deutlich schlechter unterstützt. Hier bleiben alle Smartphones und Tablets außen vor, auf denen nicht mindestens Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) installiert ist. Das sind aktuell weniger als zehn Prozent aller Geräte auf der Google-Plattform.

Der Chrome-Browser für das iPhone, das iPad und den iPod touch erinnert optisch an die Variante für Android. Er ermöglicht die Synchronisation von Lesezeichen und weiterer Daten mit allen anderen Geräten, die mit dem gleichen Google-Konto genutzt werden. Dazu bietet er das Internet-Surfen in Tabs. Nicht zuletzt haben die Nutzer die Möglichkeit, in privaten Tabs zu surfen.

Standard-Browser bleibt Safari

teltarif.de mit Chrome auf dem iPhoneteltarif.de mit Chrome auf dem iPhone Der neue Internet-Browser für die iOS-Plattform bringt aber auch Nachteile gegenüber dem zum Betriebssystem gehörenden Safari-Browser mit sich. So ist er auf die WebKit-Implementation von Apple angewiesen. Darüber hinaus lässt er sich - wie alle über den AppStore nachinstallierten Browser - nicht als Standard-Software für das Betrachten von Internet-Seiten festlegen.

Auch in iOS6, das im Herbst für die Besitzer von iPhone, iPad und iPod touch zur Verfügung gestellt wird, ist es weiterhin nicht möglich, System-Programme durch nachinstallierbare Apps zu ersetzen. Wer innerhalb des Chrome-Browsers im Internet surft, bemerkt diesen Nachteil nicht. Klickt man allerdings beispielsweise in einer E-Mail einen Link an, so wird dieser automatisch im vorinstallierten Safari-Browser geöffnet - ohne Möglichkeit, dies zu ändern.

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