Der Internetkonzern
Google hat sich mit
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) im
Streit über den
Datenschutz auf eine Lösung verständigt. Der neue Dienst Google
Street View solle in Deutschland erst dann starten, wenn die Nachbesserungswünsche aus den Widersprüchen
der Bürger vollständig umgesetzt seien. Das teilte das
Ministerium heute in Berlin nach einem Gespräch Aigners mit

Lässt tief blicken: Google Street View
Firmenvertretern mit. Die betreffenden Wohnungen, Häuser und Gärten
sollten komplett unkenntlich gemacht werden. Google sei auch bereit,
Sammelwidersprüche von Städten und Gemeinden mit Unterschriften von
Bürgern zu akzeptieren. "Privates muss privat bleiben", sagte Aigner.
Zuletzt war die Ministerin wegen ihrer scharfen Kritik an den Datenschutzbestimmungen des Online-Netzwerks Facebook in den Medien präsent.
Aigner forderte Facebook auf, persönliche Daten von Nutzern nicht ohne deren Einwilligung automatisch an Dritte zu kommerziellen Zwecken weiterzuleiten. In ihrem Kampf um bessere Datenschutzbedingungen wird sie auch von anderen Politikern unterstützt.