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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Google veröffentlicht Aufteilung von Werbeeinnahmen25.05.2010
10:48 Unternehmen behält knapp ein Drittel seiner Erlöse der Plattform AdSense
Google hat erstmals offengelegt, wie der
Internet-Konzern die Werbeeinnahmen mit seinen Partner-Websites
teilt. Demnach behält das Unternehmen je nach Art der Werbung
entweder knapp ein Drittel oder knapp die Hälfte der Erlöse.
Google bietet verschiedene Varianten seiner Plattform AdSense an, über die Werbung auf Websites geschaltet werden kann. Bei "AdSense for Content" werden Werbeanzeigen passend zu Worten auf der Internet- Seite platziert. Bei diesem Modell bekomme der Inhaber der Website typischerweise 68 Prozent der Erlöse, berichtete Google heute in einem Firmenblog. Bei "AdSense for Search" bauen die Website-Betreiber hingegen ein Google-Suchfenster ein - und die auftauchenden Anzeigen werden den Suchbegriffen angepasst. Hier bleiben bei der Website normalerweise nur 51 Prozent der Einnahmen hängen. Google erklärt den höheren Abschlag damit, dass die Suchmaschinen-Technologie ständig weiterentwickelt werden müsse. Da Google mit Abstand eine dominante Position im Milliarden- Geschäft mit Online-Werbung hat, flammen immer wieder Diskussionen darüber auf, ob die Partner einen fairen Deal bekommen. Auslöser: Wettbewerbsuntersuchung in ItalienAuslöser für die Offenlegung dürfte eine Wettbewerbsuntersuchung in Italien gewesen sein, wo Zeitungsverleger Google vorwarfen, die dominierende Marktposition zu missbrauchen. Außerdem sahen Beobachter darin eine Vorbereitung auf den anstehenden Start von Apples Werbe- Plattform iAds, bei der die Partner 60 Prozent der Erlöse bekommen sollen. Die Zahlen sind für Brancheninsider zwar keine Überraschung, dennoch machen sie erstmals transparent, wieviel Google von den Werbeerlösen einbehält - auch wenn große Partner günstigere Deals mit dem Internet-Konzern abschließen können. Zugleich gibt Google weiter nicht bekannt, wie die Werbeerlöse zum Beispiel bei Werbung auf mobilen Geräten verteilt werden. dpa / Paulina Gesikowski
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