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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 21.03.2010 |
Der massive Hacker-Angriff aus China, der den
Internetkonzern Google zu einer Überprüfung seines Engagements in der
Volksrepublik veranlasste, hat auf 33 weitere amerikanische Firmen
gezielt. Unter ihnen seien Finanzfirmen und mindestens ein größeres
Unternehmen in der Rüstungsindustrie gewesen. Die Angreifer hätten es unter anderem
auf wichtige Quellcodes von Programmen abgesehen gehabt.
Die Hacker-Attacke im Dezember zeige deutliche Ähnlichkeit mit einem ähnlichen Versuch im Sommer 2009, durch eine Sicherheitslücke in dem Programm Adobe Reader wichtige Computerdaten von rund 100 amerikanische Technologiefirmen zu stehlen, so Eli Jellenc, Chef der Internetsicherheitsfirma VeriSign iDefense. Die chinesische Regierung äußerte sich zunächst weder zu diesen Vorwürfen von Google noch zu dessen Ankündigung, seine Suchergebnisse in China nach vier Jahren der Selbstzensur künftig nicht mehr filtern zu wollen. Der Internetkonzern drohte sogar mit einem Rückzug aus dem wachsenden chinesischen Markt, falls es seine Suchmaschine nicht unzensiert betreiben kann. Ein hoher Beamter des Staatsrats sagte laut Nachrichtenagentur Xinhua nur, die Regierung suche mehr Informationen über Googles Absichten. In einer ersten offiziellen Reaktion auf die Drohung erklärte Peking heute, dass ausländische Internetfirmen in China willkommen seien, wenn sie sich dort "nach dem Gesetz" verhielten.
Bei dem Angriff im Dezember auf Google und andere hätten die schädlichen Programme in den infizierten Computern ihre Instruktionen von ganz ähnlichen Serveradressen bekommen wie im Juli, berichtete iDefense, das Kunden unter den angegriffenen Firmen hat. Hinter früheren Hacker-Attacken steckten Gruppen, "die entweder direkt vom chinesischen Staat angestellt oder Amateur-Hacker sind (...) und schon früher US-Firmen angegriffen haben", sagte Jellenc von iDefense.
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