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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Sasbachwalden versorgt sich selbst mit Glasfaser06.08.2011
09:23 Gemeinde baut eigenes Glasfasernetz für Internetversorgung![]() Bauarbeiten in Sasbachwalden. Hier wird ein Glasfaserkabel verlegt. Trotz aller Bekundungen der Festnetz- und Mobilfunk-Anbieter: Noch immer gibt es in Deutschland viele Orte, die keine oder nur eingeschränkte Internetversorgung haben. Mit der Gemeinde Sasbachwalden, einer Gemeinde im Schwarzwald, hat nun ein Ort selbst die Innitiative ergriffen, sich mit Internet zu versorgen. Dabei hielt man sich nicht mit Outdoor-DSLAMs und DSL auf, sondern ging gleich in die Vollen: Der gesamte Ort wurde mit Glasfaser versorgt und jeder kann nun, wenn er will mit 50 MBit/s und mehr surfen. Das Vorhaben wurde als Modellprojekt im ländlichen Raum mit Förderung des Landes Baden-Württemberg verwirklicht. Das neue Glasfasernetz versorgt 1 290 Haushalte in 550 Gebäuden verteilt auf 44 Straßen. Das insgesamt rund 42 km lange Netz führt Glasfaserleitungen über konventionelle Gräben, Abwasserkanäle und Freiluftleitungen. Gebaut wurde ein FTTB-Netz, die Leitung geht also bis in den Keller der Gebäude, dann geht das Signal auf die alte Kupferleitung über. Zum Einsatz für den Ausbau kamen Kanalleitungen, Freilandleitungen des örtlichen Stromnetzes, vorhandene Leerrohre aber auch neue Rohre, etwas beim Bau einer Wasserleitung. Der mit 22 Kilometern überwiegende Teil des Netzes wurde mit klassischem Tiefbau realisiert. 42 Kilometer Netz für 2 500 Einwohner
Die Gemeinde als Netzbesitzer hat mit Unterstützung des Planungsbüros seim & partner den Aufbau des Netzes realisiert. Seim & partner unterstützten in allen Themen von Wirtschaftlichkeitsanalyse, Planung, Ausschreibungen bis zur Bauleitung sowie Betreiberauswahl und –unterstützung. Der Netzbetrieb wurde europaweit als Dienstleistungskonzession ausgeschrieben. Diese Vorgehensweise führt zur gewollten Trennung von Netzbesitz und Netzbetrieb. Die Kommune ist Eigentümerin des Netzes. Der Netzbetreiber ist verpflichtet im Rahmen von "Open Access" den Zugang zum Kunden auch an Dritte zu vermieten. Betrieben wird das Netz von der telsakom GmbH. Es laufen den Darstellungen zufolge auch bereits Gespräche mit anderen Unternehmen, die ihre Dienste künftig in diesem Netz anbieten könnten. Die Preise der telsakom
Da die Region auch eine Ferienregion ist, bietet telsakom seinen Kunden übrigens auch einen Ferien-Tarif an. Hier müssen Anschlüsse nur bezahlt werden, wenn sie auch aktiv sind. Über die Wintermonate, wenn das Ferienhaus unbewohnt ist, kann der Anschluss auf Eis gelegt werden. Der Kunde zahlt dann nur für die Aktivierung und Deaktivierung für jeweils 14,90 Euro. Weitere Meldungen zum Thema Glasfaser
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Warum immer so niedriger Upstream? | Mydgard | 13.08.11 05:38 | |||||||
| RE: Am Preis merkt man den ... | gastax | 11.08.11 12:26 | |||||||
| RE: Am Preis merkt man den ... | frank2 | 08.08.11 23:25 | |||||||
| RE: Warum immer so niedriger Upstream? | sushiverweig. | 08.08.11 10:50 | |||||||
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