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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Im Test: Touchscreen-DECT-Telefon Gigaset SL91027.11.2011
09:04 Stylisches Gerät überzeugt durch Sound, es mangelt jedoch an ZusatzfunktionenInhaltsverzeichnis:1. Touchscreen-Telefon für zu Hause - aber ohne Internet2. Telefonieren: Warmer Sound und Mitschneide-Funktion über Anrufbeantworter ![]() Gigaset SL910A: So kommts nach Hause Bei einem Funktelefon für zu Hause denken die meisten eigentlich an ein klassisches Telefon mit 12 Tasten und einem kleinen Display oberhalb dieser Tasten. Je nach Ausstattung hat das DECT-Telefon dann jeweils mehr oder weniger Funktionen an Bord. Der Funktelefon-Hersteller Gigaset hat jetzt einen neuen Ansatz gefunden: Das SL910 kommt als stylisches Touchscreen-Telefon nach Hause. Doch kann das Telefon dadurch mehr und muss es unbedingt auch zu Hause ein Touchscreen sein? Wir haben das Gigaset SL910 getestet.
Wer das Gigaset SL910 auspackt, dem wird als einzig sofort sichtbarer Gegenstand das DECT-Telefon selbst präsentiert.
Es liegt ohne weitere Folien - nur mit einem Screen-Schutz beklebt - in einer Pappumgebung. Dem Nutzer wird
also das Gerät so präsentiert, wie er es später auch nutzt. Kabel, DECT-Basis und Ladestation
hat der Nutzer später nicht in der Hand. Wer das Gerät aus der Verpackung nimmt, findet unter
der Pappe zahlreiche Einzelteile, die dann erst einmal zusammengebaut werden müssen.
Vorhanden sind die Basisstation, eine Ladeschale, Akku, Stromkabel, Telefonkabel und eine
deutsche Anleitung mit 100 (!) Seiten. So vollständig sich diese Liste anhört: Es fehlt ein Netzwerkkabel.
Ein Netzwerkkabel für ein DECT-Telefon? Ja - das Telefon ermöglicht Firmware-Updates
per Internet. Dafür ist eine LAN-Anbindung erforderlich.
Firmware-Update über das InternetDas SL910 ist schnell in Betrieb genommen. Dabei ist die Basisstation so intelligent, dass sie sogar bemerkt, wenn kein Telefonkabel angeschlossen ist. Sie meldet dies per Einblendung auf dem Telefon. Telefon und Basisstation finden sich automatisch, allerdings stellten wir fest, dass das Telefon erst eingeschaltet werden darf, nachdem die Basisstation in Betrieb genommen wurde. Sobald das LAN-Kabel angeschlossen ist, wird der Nutzer auch darüber benachrichtigt, dass ein neues Firmware-Update vorliegt. Mit zwei Klicks auf den Touchscreen wird die neue Software installiert. Dieser Vorgang dauert allerdings mehrere Minuten. Nach der Inbetriebnahme kann das Telefon sofort genutzt werden. Einstellungen lassen sich nach und nach vornehmen. Beim Betriebssystem hat Gigaset auf eine Eigenentwicklung gesetzt. Das ist einerseits positiv, weil sich der Hersteller so die Software passend für seine Telefone schreiben kann, auf der anderen Seite müssen sich Nutzer von Touchscreen-Handys an eine andere Bedienweise gewöhnen, als sie es von ihrem Handy gewohnt sind. In der Tat ist auch das Erscheinungsbild des Gigaset SL910 eines, wie man es nicht von gängigen Touchscreen-Smartphones kennt: Der Hintergrund ist generell schwarz, Funktionen und Anwendungen werden mit weißen Symbolen und weißer Schrift, in der oberen Hälfte leicht weiß umrahmt. Obwohl die Haupt"farben" Schwarz und Weiß sind, bedeutet das nicht, dass Gigaset bei dem Touchscreen-DECT gespart hat und nur ein Monochrom-Display verbaut hat. Vielmehr kann das Telefon auch Bilder in Farbe anzeigen, etwa als Bild zu einem Kontakt. Allzu groß dürfen diese allerdings nicht sein. Insgesamt sind nur magere 3,5 MB Speicher an Bord, die auch nicht erweitert werden können. Die Bilder können über eine Software auf das Telefon gespielt werden. Trotz LAN-Kabel keine Internet-Funktionen
Auf der zweiten Seite erfahren Sie, warum es Spaß macht, mit dem SL910 zu telefonieren und wie unser Fazit ausfällt.
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