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Eindrücke: Geocaching mit dem GPS-Smartphone

26.12.2009
14:31

Moderne Schatzsuche mit Apple iPhone, Nokia E72 und Motorola Milestone

Inhaltsverzeichnis:

1. Geocaching: Mit GPS-Smartphone statt Outdoor-Navi
2. Akku des Motorola Milestone machte schnell schlapp
Geocaching gilt als moderne Form der Schnitzeljagd für Erwachsene und hat sich nicht nur in Deutschland als Hobby etabliert. Mit Hilfe eines tragbaren Navigationsgeräts (PND) oder eines Smartphones mit GPS-Empfänger (A-GPS) suchen Geocaching-Begeisterte möglichst unauffällig nach einem versteckten Behälter, dem sogenannten Cache, in dem eine kleine Belohnung wartet - in Form eines Logbuchs, in das sich der Finder eintragen kann, oder kleinerer Tauschobjekte. Die Zahl der Geocaching-Fans wächst stetig und die Zahl der weltweit versteckten Caches wird immer größer. teltarif.de hat im Test untersucht, wie sich drei ausgewählte GPS-Smartphones - das Apple iPhone 3G, das Nokia E72 und das Motorola Milestone - beim Geocaching schlagen.

Voraussetzungen für Geocaching

Geocaching per Handy
Geocaching per Handy
Die Standorthinweise zum Versteck des Caches findet der Geocacher in Datenbanken im Internet wie etwa geocaching.com oder opencaching.de. Wer seine Funde dort auch eintragen ("loggen") oder selbst Caches einstellen möchte, muss sich zunächst für diese Portale kostenlos registrieren. Für die "Schatzsuche" selbst benötigt der Einsteiger einen Outdoor-GPS-Empfänger oder ein GPS-fähiges Smarthone mit einer aufgespielten Geocaching-Software. Es ist auch ratsam, ganz klassisch Notizblock und Stift sowie eine topografische Karte auf die moderne Schnitzeljagd mitzunehmen. Geocaching funktioniert notfalls auch ohne GPS-Daten sondern nur mit genauem Kartenmaterial. Gerade bei der Suche im dichten Wald oder in bergigem Gelände können die GPS-Empfänger mitunter sehr unpräzise arbeiten. Wer ein Smartphone mit externem GPS-Modul nutzt, sollte beachten, dass eine Anbindung über Bluetooth den Akku des Handys strapaziert.

Den Datenbanken können die Nutzer die geografischen Koordinaten des Lageorts des gewünschten Caches entnehmen, spezielle Geocaching-Software auf dem Handy zeigt unterwegs die Fundorte in der Nähe an. Da beim Geocaching mit dem GPS-Handy Daten über das Mobilfunknetz übertragen werden, sollte der Nutzer auch einen geeigneten Daten-Tarif seines Mobilfunkbetreibers gebucht haben. Für die Datenübertragung reicht in der Regel GPRS-Geschwindigkeit aus.

Drei Mal GPS-Smartphone mit Geocaching-Software

Motorola Milestone
Motorola Milestone
Für Geocaching mit dem iPhone 3G oder auch 3G S bietet sich die App Geocaching von geocaching.com an, die es für 7,99 Euro in Apples AppStore zu kaufen gibt. Sie ist unter anderem in deutscher und englischer Sprache verfügbar und greift auf die umfangreiche Datenbank von geocaching.com zu und zeigt verschiedene Cache-Typen in unmittelbarer Nähe zum Nutzer an. Praktisch dabei: Man kann mit der App seinen Cache-Fund direkt auf geocaching.com dokumentieren.

GeoBeagle ist dagegen eine kostenlos herunterladbare Open-Source-App für Geocaching mit einem Android-Smartphone, die wir auf dem Motorola Milestone installiert haben. Auch mit GeoBeagle-Software auf dem Handy ist es möglich, den Cache-Fund gleich vor Ort online zu loggen. Zudem kann der Nutzer die Cache-Beschreibung per GPX- oder LOC-Datei von anderen Geocaching-Datenbanken auf das Smartphone laden.

Für eine Reihe von Symbian-Smartphones des Herstellers Nokia steht die Software Geocache Navigator von Trimble bereit, von uns eingesetzt auf dem Nokia E72. Sie ist für 30 Euro im Ovi Store von Nokia erhältlich und damit in unserem Vergleich die teuerste Geocaching-Applikation.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, wie hilfreich die Smartphones mit Geocaching-Software bei der Cache-Suche waren.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre