Gehalts-Rückblick

Geldsegen für Tim Cook: Apple-CEO erhält 4,17 Millionen Dollar

Grundgehalt ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr kräftig gestiegen
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Geldsegen für Tim Cook: Apple-CEO erhält 4,17 Millionen DollarGehaltserhöhung für Tim Cook Das erfolgreichste Jahr der Firmen­geschichte hat sich für Apple-Chef Tim Cook bezahlt gemacht: Er kam im vergangenen Jahr auf ein Einkommen von rund 4,17 Millionen Dollar. Das geht aus einer Apple-Pflicht­mitteilung von Donnerstag hervor. Cook erhielt demnach ein Jahres­gehalt von rund 1,36 Millionen Dollar sowie eine Prämie von etwa 2,8 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr hatte der 52-Jährige ein Grund­gehalt von gut 900 000 Dollar und weitere 900 000 Dollar als Prämie bekommen.

Allerdings hatte Cook zu seinem Amtsantritt auch ein riesiges Aktien­geschenk erhalten, was ihm für 2011 zumindest auf dem Papier ein sagenhaftes Einkommen bescherte - knapp 378 Millionen Dollar zum damaligen Wert. Davon machten 376,2 Millionen Dollar die Option auf eine Million Aktien aus. Cook soll davon jeweils die Hälfte jedoch erst 2016 und 2021 bekommen.

Diesmal gab es für Cook keine weiteren Aktien mehr. Wohl aber für Finanzchef Peter Oppenheimer, der zusätzlich zum Einkommen von 2,4 Millionen Dollar noch Aktien­optionen im aktuellen Wert von 66,2 Millionen Dollar bekam.

Ein Gehalts-Blick auf andere Unternehmen

Auch mit seinem dies­jährigen Einkommen liegt Cook gut in der Rangliste der Chefs großer Technologie-Konzerne. So kam Microsoft-Chef Steve Ballmer auf 1,37 Millionen Dollar statt der maximal möglichen 2,055 Millionen, nachdem der Verwaltungs­rat den Bonus nicht voll ausgeschöpft hatte. Amazon-Gründer Jeff Bezos bekam im vergangenen Jahr sogar nur ein Chef-Gehalt von knapp 82 000 Dollar.

Cooks Vorgänger auf dem Chefposten, der vor gut einem Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs, arbeitete seit seiner Rückkehr zum Konzern 1997 für das symbolische Gehalt von einem Dollar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn der Börsengang seines Animations­studios Pixar aber auch schon zu einem schwer­reichen Mann gemacht.

Apple hatte in dem Ende September beendeten vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn um satte 61 Prozent auf 41,73 Milliarden Dollar gesteigert, vor allem das iPhone spülte Milliarden in die Kasse. Gleichzeitig kam das Unternehmen aus Cupertino aber in die Kritik, als über Nacht die Preise für die Software von iPhone und iPad angehoben worden sind. Durch­schnittlich 10 Prozent müssen Nutzer nun mehr für die kosten­pflichtigen Apps im App Store von Apple zahlen. Auch der Preis für das iPad Mini fiel höher aus als erwartet und folgt damit dem Trend des ebenfalls teureren iPhone 5.

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