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Highspeed-Internet per Glasfaser: So funktioniert FTTX

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Glasfasernetze bis zum Bordstein, in den Keller oder die Wohnung  12.11.2009
00:00

Was als Medium für die Datenübertragung auf langen Strecken schon seit geraumer Zeit Standard ist, findet jetzt auch langsam den Weg in die Häuser und Wohnungen: die Glasfaser. Die Technologie verspricht deutlich höhere Übertragungsraten als das altbekannte Kupferkabel. Aber wie funktioniert die Übertragung von Daten per Lichtsignal? Welche Ausbauarbeiten sind nötig? Und wo liegt überhaupt der Mehrwert für den Kunden? Solchen und anderen Fragen wollen wir in diesem Hintergundartikel nachgehen.

Technische Grundlagen und Bestandteile eines Glasfasernetzes

Bei den Begriffen Glasfaser oder FTTX denken viele zuerst an große Rechenzentren oder Anschlüsse für Unternehmen. Dabei ist auch das mittlerweile bekannte VDSL nichts anderes als ein Internet-Anschuss per Glasfaser. Die Glasfaser als Medium dient schlicht zum Datentransport per Lichtsignal. Eine Glasfaserleitung besteht aus mehreren einzelnen Fasern. Jede Faser ist etwa 9 Mikrometer dick und von einer lichtundurchlässigen Schutzschicht umgeben, welche die Lichtsignale innerhalb der Faser hält. Zwar geht ein kleiner Teil des Lichts verloren, dieser ist aber vernachlässigbar. Damit erreicht Glasfaser bei der Leitungsdämpfung weitaus niedrigere Werte als Kupferkabel, dem der mit der Länge steigende Leitungswiderstand zu schaffen macht. Jede einzelne Faser kann dabei sehr hohe Übertragungsraten erreichen.
     Die Glasfasermuffe
Die Glasfasermuffe
Als Oberbegriff für Glasfasernetze bis zum Endkunden hat sich FTTX durchgesetzt. Das "X" ist lediglich ein Platzhalter, unterschieden wird zwischen drei Varianten: FTTC (Fiber to the Curb - Glasfaser bis zum Bordstein), FTTB (Fiber to the Building - Glasfaser bis ins Gebäude) und FTTH (Fiber to the Home - Glasfaser bis in die Wohnung). Der technische Aufwand für die Anbieter steigt dabei von FTTC über FTTB bis FTTH. Die Länge des Kupferkabel wird so also minimiert, wodurch die höhere Bandbreite möglich wird. Die Variante mit dem wenigsten Aufwand, FTTC, ist mittlerweile allgemein als VDSL bekannt und wird von einer Reihe von Anbietern vertrieben.

Von der Straße in den Keller in die Wohnung

Bis zur Vermittlungsstelle ist an einem FTTX-Netz nichts anders als bei einem Aufbau mit Kupferkabeln. Von dort an führt dann allerdings eine Glasfaserleitung mit einer Vielzahl von Fasern in Richtung Anschluss. Um letzten Endes zum Endkunden zu gelangen, muss das Glasfaserkabel aber zuerst den Weg von der Straße ins Haus finden. In der Glasfasermuffe, die unter dem Bürgersteig installiert ist, werden dünnere Kabel von der Hauptleitung abgezweigt. Von diesen dünneren Glasfaserbündeln wird über einen y-Verteiler jeweils ein Kabel ins Haus geführt. Der Durchbruch in den Keller ist dabei nur sehr klein und wird wasser- und gasdicht ausgeführt.
     An dem y-Rohrabzweiger wird das Kabel gesplittet
An dem y-Rohrabzweiger wird das Kabel gesplittet
Im Keller des Hauses werden bei FTTB dann die Kupfer-Telefonleitungen der Telekom, die in die Wohungen führen, gekappt und in der ONU (Optical Network Unit) mit der Glasfaser verbunden. Dabei wird das Kabel kurz hinter dem Verteiler der Telekom-Kupferkabel getrennt, also erst an dem Teil der Leitung, der nicht mehr zwangsläufig der Telekom, sondern oftmals dem Hauseigentümer gehört. Eine Glasfaser wird dabei auf 4, 8 oder 16 Kupferkabel verteilt. Der Standort der ONU ist je nach Ausbauvariante unterschiedlich. Bei FTTB befindet sich die ONU wie gesagt im Keller, bei FTTC befindet sie sich im Kabelverzweiger (Kvz) an der Straße. Für FTTH wird keine zentrale ONU benötigt, die Glasfaser wird direkt bis in die Wohnung geführt und dort an ein entsprechendes Glasfaser-Modem angeschlossen.
     Lesen Sie auf der zweiten Seite, wie auch die als veraltet geltenden OPAL-Netze für FTTX genutzt werden können und welche Anbieter bereits FTTX-Projekte in Deutschland betreiben.

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Telefonieren und surfen gehört mittlerweile zum täglichen Umgang. Doch was passiert eigentlich in einer Vermittlungsstelle? Wie funktioniert die Technik und wie sieht diese eigentlich aus? Wir verraten es Ihnen.
So funktioniert eine Vermittlungsstelle

 
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RE: Rechtschreibung? Altaso 06.07.10 11:42
RE: Rechtschreibung? schnubbi25 23.01.10 19:25
Rechtschreibung? cahadras 23.01.10 16:16
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2010-I, Erwachsene ab 14 Jahre