LTE-Box

FRITZ!Box 6842 LTE von AVM ab sofort verfügbar

LTE-Router ist für 299 Euro im Handel erhältlich
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Die FRITZBox 6842 LTEFRITZ!Box 6842 LTE von AVM Der Berliner Netzwerkausrüster AVM bietet ab sofort die FRITZ!Box 6842 LTE für 299 Euro im Handel an. Lange hat es gedauert, bis das Gerät nun endlich verfügbar ist. Immerhin hatte AVM Anfang des vergangenen Jahres den Marktstart der FRITZ!Box 6842 LTE auf der CeBIT bereits für das dritte Quartal 2012 angekündigt. Eine ähnliche Angabe - für das zweite Quartal - galt auch für die FRITZ!Box 6810 LTE, die allerdings seit Anfang November 2012 für 229 Euro erworben werden kann. Bei einem weiteren LTE-Router von AVM handelt es sich um die FRITZ!Box 6840, die mit 329 Euro etwas teurer als die 6842-Version ist, dafür aber auch Dualband-Fähigkeit (unterstützt 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzband) mitbringt - allerdings werden nur die LTE-Frequenzbänder mit 800 MHz und 2,6 GHz unterstützt.

Der LTE-Router 6842 LTE unterstützt die LTE-Netze mit 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz. Die 1,8-GHz- und 2,6-GHz-Frequenz werden überwiegend in den Ballungsgebieten wie großen Städten eingesetzt, während das 800-MHz-Frequenzband überwiegend die ländlichen Regionen mit LTE versorgen soll. Theoretisch sind mit der FRITZ!Box LTE Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s im Download erreichbar. Außerdem kann der Nutzer mit dem AVM-Gerät über LTE ins Internet gehen und Telefonate über das sogenannte Voice over LTE führen, ohne einen Festnetz-Anschluss zu benötigen. Zudem werden alle gängigen WLAN-Standards mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s im 2,4-GHz-Frequenzband unterstützt.

DECT-Basis, USB-2.0-Port und weitere Ausstattungsmerkmale

Die FRITZ!Box 6842 LTE misst laut Hersteller 88 mal 184 mal 136 Millimeter und hat eine DECT-Basisstation für bis zu sechs Schnurlostelefone integriert. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören eine analoge Schnittstelle für Telefone, ein integrierter Anrufbeantworter und Faxempfang mit E-Mail-Weiterleitung, ein Gigabit-LAN-Anschluss sowie drei Ethernet-LAN-Schnittstellen. Um Drucker und externe Speichermedien ins Netzwerk einbinden zu können, steht dem Nutzer ein USB-2.0-Port zur Verfügung. Für den LTE-Empfang sind interne Antennen eingebaut worden. Sollte das Signal einmal schwer empfangbar sein, können optional auch externe Antennen an die LTE-Box angebracht werden. Zudem werden das Internet-Protokoll IPv6, UPnP und die HD-Telefonie unterstützt.

Zum Vergleich: Die FRITZ!Box 6810 LTE bringt nur eine LAN-Schnittstelle, keinen USB- und analogen Telefon-Anschluss sowie DECT-Funktionalität mit. Wie der LTE-Router FRITZ!Box 6810 LTE im täglichen Einsatz abschneidet, lesen Sie in unserem Test.

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