Der Multi-Messenger
Fring ist ab sofort in einer Version für
Android verfügbar, die
Videotelefonie erlaubt. Allerdings bereitete die Funktion in einem kurzen teltarif.de-Test nur bedingt Freude. Eine zusätzliche
Kamera an der Front wird erst demnächst häufiger in Android-
Smartphones enthalten sein. Mit nur einer Optik auf der Rückseite bleibt aber immer einem Teilnehmer der Blick auf den Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung verwehrt. Darüber hinaus fallen die Hardwareanforderungen der Fring-Videotelefonie recht hoch aus, wenn das Bild flüssig übertragen werden soll.
Video mit 1 GHz flüssig, mit 550 MHz ruckelnd

Fring für Android enthält jetzt eine Videotelefonie-Funktion.
Ein kurzer teltarif.de-Test der neuen Fring-Version offenbarte, dass ohne einen schnellen Prozessor kaum ein ruckelfreie Übertragung des Videobildes möglich ist. Dies wird im offiziellen Fring-Blog auch so angegeben. Wir verwendeten ein HTC Desire mit einem 1-GHz-Prozessor und ein Motorola Milestone mit einer 550-MHz-CPU. Das Bild des Desire kam flüssig an, während das Bild des Milestone so stark ruckelte, dass es kaum zu gebrauchen war – und das, obwohl keine andere Anwendung lief.
Audioübertragung erfolgt verzögert
Eine sinnvolle Nutzung der Videotelefonie ist ohnehin nur mit Geräten möglich, die eine Kamera auf der Frontseite besitzen. Dazu gehören beispielsweise die in Kürze erwarteten Geräte HTC Evo oder das LePhone von Lenovo. Doch selbst die reine Audioübertragung ohne Videobild konnte im teltarif.de-Test nicht überzeugen, da sie nur verzögert erfolgte. Ob sich dies allerdings in der Praxis so stark bemerkbar macht wie im teltarif.de-Test, lässt sich aufgrund nur eines Testszenarios nicht abschließend sagen.