Der für April 2010 geplante
Versteigerungs-Termin
von ehemaligen Rundfunkfrequenzen für den Mobilfunk soll bestehen
bleiben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin
Focus unter Hinweis
auf Angaben der Bonner
Bundesnetzagentur. Mit den neuen
Mobilfunkfrequenzen sollen unter anderem
ländliche Regionen künftig
einen schnelleren Breitbandanschluss fürs Internet bekommen. Am Start
der Versteigerung werden die
Klagen der Mobilfunkanbieter
o2 und
E-Plus nichts ändern. Die Verfahren hätten "keine aufschiebende
Wirkung", bestätigte die Bundesnetzagentur.
E-Plus und o2 kritisieren, die Wettbewerber T-Mobile und Vodafone
würden bevorzugt behandelt, da sie bei hohem Bieteinsatz bereits vier
von sechs zu vergebende Frequenzblöcke ersteigern könnten. E-Plus und
o2 bekämen dann möglicherweise jeder nur einen. Der Bonner Behörde
zufolge gibt es aber gleiche Chancen für alle Bieter.
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