Neue Breitband-Frequenzen werden am 12. April versteigert
08.02.2010 18:24
Welt: Airdata ist Bieter neben den Mobilfunknetzbetreibern
Die Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen startet nach einem Bericht
der Welt am 12. April.
Das berichtete die Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf
Branchen- und Regierungskreise. Bei der Auktion sollen sechs Blöcke
mit Frequenzen versteigert werden, die bislang von Fernsehsendern
genutzt werden und weite Strecken per Funk überbrücken können.
Die Frequenzen kursieren in der Branche auch unter dem
Stichwort Digitale Dividende.
Damit sollen auch auf dem Land - via Mobilfunk - schnelle
Internetverbindungen angeboten werden. Die Auktion ist eine der
ersten in Europa und vom Umfang her die größte.
Um die Lizenzen bewerben sich laut der Behörde sechs Unternehmen.
Laut "Welt" sind darunter die vier großen Mobilfunkunternehmen in Deutschland -
T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus - und Kreisen zufolge die Stuttgarter Firma
Airdata, die sogenannte
Portable-DSL-Funknetze in Berlin und Stuttgart betreibt. Der sechste Bieter ist dem
Bericht zufolge nicht bekannt.
Die Anträge auf Zulassung zur Versteigerung konnten bis zum
21. Januar bei der Bundesnetzagentureingereicht werden.
Dass Airdata unter den Bietern ist, verwundert Insider nicht wirklich. Die für Portable DSL genutzten
Frequenzen befinden sich unter den zu versteigernden Frequenzen. Die Lizenzen für
diese Frequenzen wurden von der Bundesnetzagentur nicht verlängert
und sind streitbefangen. Vermutlich wird Airdata versuchen,
die Frequenzen zu ersteigern.