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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Versteigerung: 800-MHz-Lizenz derzeit ab 196 Millionen Euro23.04.2010
18:13 Zweite Woche geht mit Runde 76 bei 1,467 Milliarden Euro zu Ende
Die Unterlagen in Mainz sind zusammen gepackt, die an der Auktion beteiligten Unternehmensmitarbeiter
und der Auktionator auf dem Heimweg; Woche zwei der größten jemals in Deutschland stattfindenden
Frequenzauktion ist beendet. Unter den Hammer kommen unter anderem Frequenzen
aus dem 800-MHz-Bereich, auf denen bisher unter anderem analoges Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Künftig sollen mit diesen Frequenzen Breitbandnetze in den ländlichen Regionen
Deutschlands aufgebaut werden. Doch es gibt Kritik an den Versteigerungen. Und auch
die Hoffnung auf schnelles Breitband ist zumindest vereinzelt vergeblich, wie
teltarif.de in der vergangenen Woche berichtete.
Zurück zur Auktion: Alleine für die Frequenzen aus dem Bereich um 800 MHz bieten die vier Bietberechtigten Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 derzeit bereits 1,467 Milliarden Euro. Eine Lizenz kostet aktuell mindestens 195,8 Millionen Euro - soviel kostet der günstigste Frequenzblock, der gerade einmal 2 mal 5 MHz Bandbreite beinhaltet. Der teuerste Block kostet 224 Millionen Euro. Wer eine Frequenz ersteigert, hat gleichzeitig eine Lizenz, das Netz aufbauen zu dürfen. Das Netz selbst hat er indes noch nicht, hierfür müssen weitere Millionen Euro in die Hand genommen werden. Aktuell bieten alle Mobilfunker auf zwei Frequenzblöcke, E-Plus auf nur einen. Netzerweiterungen vergleichsweise günstig zu haben
Eine Biet-Rallye blieb in diesen Bereichen bislang weitestgehend aus. Selbst die gebotenen maximal knapp 23 Millionen Euro für einen Frequenzblock von o2 sind - auch auf die Anzahl der Kunden gesehen - ein Schnäppchen. Bei aktuell etwa 15,5 Millionen Kunden würde die UMTS-Netzerweiterung auf Frequenzseite gerade einmal 1,50 Euro pro Kunde kosten - einmalig. Dafür würde das Unternehmen die Kapazität des Netzes um 50 Prozent steigern. Ein Block im 1,8-GHz-Bereich ist derzeit vakant - o2 hatte ihn zu Gunsten eines zweiten 800-MHz-Blockes zurück gegeben. Wenig Interesse am 2,6-GHz-BereichAuf vergleichsweise wenig Interesse stoßen die Frequenzen im 2,6-GHz-Bereich. Diese eignen sich vor allem für den Aufbau von Highspeednetzen in Städten, wo die Flächenausdehnung vergleichsweise schlecht ist. Wie bei den 800-MHz-Frequenzen auch benötigen Kunden und Anbieter hier jedoch komplett neue Technik. Aktuell liegen die Gebote für gepaarte Frequenz-Blöcke bei 6,5 bis 7 Millionen Euro. Insgesamt bieten die Mobilfunkanbieter für die insgesamt 360 MHz Bandbreite derzeit einen Betrag von 1,467 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den Kosten, die die Ersteigerung der UMTS-Lizenzen gekostet hat, sind das jedoch noch die berühmten Peanuts. Etwa 50 Milliarden Euro haben im Jahr 2000 sechs Mobilfunkanbieter auf den Tisch gelegt - zwei von ihnen, Quam und mobilcom, - haben nie ein UMTS-Netz auf den Markt gebracht, die Frequenzen werden nun wieder als Netzerweiterungen versteigert. Ob die Auktion in der kommenden Woche zu Ende geht ist offen. Außerhalb der Unternehmen weiß niemand, wo die Schmerzgrenze bei den Geboten liegt und wer welche Strategie verfolgt. Weitere Artikel zur digitalen Dividende
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: UMTS 900: Welche Handies können ... | spaghettimon. | 01.01.12 18:23 | |||||||
| Weiterer PR-Gag | spaghettimon. | 01.01.12 18:03 | |||||||
| RE: UMTS 900: Welche Handies können ... | Maugsch | 01.01.12 16:36 | |||||||
| UMTS 900: Welche Handies können das ... | Pagerfan | 01.01.12 16:17 | |||||||
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