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Wie Apple es schaffte, mir einen Tag Arbeit zu sparen

26.07.2008 20:29

ein Erfahrungsbericht....Ballmer - 6 - setzen!

teltarif.de Leser pittionfire schreibt:

Hallo Forum!

Da man hier immer mal wieder negative Meinungen über die Firma Apple - gerade in Verbindung mit dem iPhone - hört, muss ich doch jetzt mal die Lanze vom Zaun brechen und etwas Positives berichten. Auch wenn ich bei weitem nicht alles gutheiße, was diese Firma macht. Mein Erlebnis heute hat davon aber einiges wettgemacht.

ich bin ein gebranntes Windows-Kind

Allgemein bin ich jahrelanger Windows-User (auch heute noch an der Arbeit und mit Zweit- und Drittrechnern). Seit ungefähr drei Jahren begleitet mich aber täglich völlig klaglos und seitdem ohne nötige Neuformatierung ein Powerbook. Trotzdem wurde mir dieses mit der Zeit zu langsam (die Anforderungen steigen ja), so dass ich mir heute einen iMac gekauft habe.

Tja, wer kennt das nicht, wenn man sich einen neuen Rechner kauft - jetzt müssen erstmal alle Dateien rüber, Einstellungen neu gemacht werden und Programme neu installiert werden. Dachte ich zumindest. So hatte es mich die jahrelange Windows-Schule bei mir selbst und diversen Freunden, Bekannten und Tanten gelehrt. Rechner neu aufsetzen und alles vom alten Rechner wieder drauf kann dort schonmal einen Tag dauern.

wieso kann das nicht immer so laufen?

Und was muss ich heute erleben? Apple hat so ein kleines Programm, nennt sich Migrationsassistent. Meldet sich beim Rechnerstart des neuen Rechners und fragt, ob möglicherweise vorhandene alte Benutzeraccounts auf dem neuen Rechner wiederhergestellt werden. Gut, dachte ich, probier das mal aus, kaputtgehen kann ja nichts. Wenns nicht klappt wird der neue Rechner halt nochmal platt gemacht. So, Firewire-Kabel zwischen Powerbook und iMac gesteckt und die Software machen lassen. Gefühlte anderthalb Stunden für ca. 75 GB. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass auf meinem Powerbook noch immer MacOSX 10.4 Tiger läuft, wärend der neue jetzt ja 10.5 Leopard hat. Ganz zu schweigen von der anderen Prozessorarchitektur. Deshalb dachte ich auch nur, das kann nicht funktionieren. Tja, tat es aber doch.

einfach nur Wow!

Alles ist da, alles funktioniert. Dateien, Dokumente, Bilder, Musik, Programme, E-Mails. Keine weiteren Einstellungen oder Installationen nötig. Es hat sogar individuelle Menükonfigurationen in Word übernommen. Wow. Ich habe geschlagene 5 Minuten mit offenem Mund vor dem neuen Rechner gesessen. Das wofür ich sonst fast einen Tag gebraucht habe, macht Apple automatisiert und völlig fehlerfrei in nichtmal 1,5 Stunden. Dafür ein dickes Lob an Steve Jobs und sein Team. An Steve Ballmer: hier bitte eine dicke Scheibe abschneiden!

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Antworten auf diesen Bericht:

chrispiac antwortet 26.07.2008 23:33
Sowas gibt es auch für Switcher
Ja, der Migrationsassistent ist ganz gut. Für Umsteiger von Windows 2000 oder Neuer (sogenannte Switchher) gibt es auch so ein Hilfsprogramm um die Daten auf den Mac zu migrieren, nicht ganz so umfangreich - aber immerhin. Details dazu auf der Apple Homepage.
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TripleNine antwortet 27.07.2008 12:02
Bestätigt
Dem kann ich nur zustimmen. Ich möchte die Rechner von Apple nicht mehr missen und bin, dank OSX ab 10.1, seit nunmehr 6 Jahren Windows-Frei (und habe ein Informatikstudium mit dieser Konfiguration sehr erfolgreich abgeschlossen)

Man sieht deutlich, daß an den professionellen Geräten (Mac,Macbook, ...) andere Produktmanager sitzen als an der Comsumer-Klasse (iPod, iPhone , ...). Die Consumer-Klasse ist halt nah an eher konservativen und kundenfeindlichen Unternehmen (TelCos, Medienindustrie) und unterliegt damit gewissen Restriktionen, die das Produktmanagement erfolgreich an die Kunden weitergibt.

Das zeigt sich besonders bei der restriktiven Anwendungsinstallations-Politik des iPhone. Schließlich ist eines der größten Bedenken der TelCos, daß Nutzer ihr iPhone als Intenet-Gateway für ihren mobilen Rechner nutzen und somit massiv mehr Daten übertragen und sich selbst der teure iPhone-Tarif nicht mehr lohnt. Ich bin sicher, daß Apple ohne diesen Druck auch ohne Weiteres die offene Strategie von OS X verfolgt, welches schließlich eine mit VisualStudio vergleichbares Entwicklungsumgebung gratis mit dem Betriebssystem mitliefert.

Fazit : Es ist jedermanns Sache, für welche Lösung er sich entscheidet. Ich würde mir nie ein iPhone kaufen, warum auch? OS X spricht von Haus aus ohne irgendwelche Zusatzprogramme mit so gut wie jedem Mobiltelefon, gleicht Kontakte, Notizen, Programme und Kalender ab, nutzt deren Datenverbindungen, was brauche ich mehr?
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brummdorle antwortet 28.07.2008 09:38
Lanzen und Zäune

>
> Da man hier immer mal wieder negative Meinungen über die Firma
> Apple - gerade in Verbindung mit dem iPhone - hört, muss ich
> doch jetzt mal die Lanze vom Zaun brechen und etwas Positives
> berichten.


also man kann eine Lanze für etwas oder einen Streit vom Zaun brechen. Aber was will uns die Kombination sagen? Am besten einen Maschendrahtzaun kaufen
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pittionfire antwortet auf brummdorle 28.07.2008 09:57
Benutzer brummdorle schrieb:
>
> >
> > Da man hier immer mal wieder negative Meinungen über die Firma
> > Apple - gerade in Verbindung mit dem iPhone - hört, muss ich
> > doch jetzt mal die Lanze vom Zaun brechen und etwas Positives
> > berichten.
>
>
> also man kann eine Lanze für etwas oder einen Streit vom Zaun
> brechen. Aber was will uns die Kombination sagen? Am besten
> einen Maschendrahtzaun kaufen

Mhhh, du hast natürlich recht, weiß auch nicht, wie ich zu dieser Kombi komme. Vielleicht wollte ich ja Microsoft einen Wink mit dem Zaunpfahl geben und gleichzeitig Steve Ballmer mit der Lanze in den Hintern piksen ;-)
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