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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Update: Twitterank - alle Leute geben freiwillig ihr Passwort preis13.11.2008 09:55
Menschen verhalten sich wie Lemminge - auch im Internet
teltarif.de Leser peregrintuk schreibt:
Seit gestern gibt es einen neuen Hype im Internet: twitterank. Ähnlich des google-Pagerank soll man sich dort den Rang seines Twitter-Accounts weltweit anzeigen lassen. Das Problem dabei ist, dass man seinen Benutzernamen und sein Passwort für twitter angeben muss, damit die twitterank-Website das Ranking errechnet. Jeder, der einigermaßen vernünftig mit dem Internet umgeht, sollte spätestens jetzt hellhörig werden. Passwort angeben? Woher weiß ich denn, ob der Betreiber der Website diese nur zum Schein den Rang errechnen lässt und nicht nur die Passwörter speichert? Diese Fragen sollte man sich eigentlich stellen. Dennoch scheinen tausende unbedarfte ihre Daten hier preiszugeben, was das aktuelle Tweet-Aufkommen zu diesem Thema zeigt. Das Thema ist bei twitter Nummer 1 und hat das Nummer 1-Thema der letzten Woche (Obama) verdrängt. Sekündlich kommen neue User hinzu, die ihr Passwort preisgegeben haben.
Mittlerweile gibt es auf der twitterank-Seite ein Update, wo der Betreiber beteuert, kein Phishing durchzuführen und die Passwörter nicht zu speichern. In den FAQ steht, dass er Mitarbeiter bei google ist, diese Webseite aber privat sei und nichts mit dem Suchgiganten zu tun hat. Ob dies wirklich stimmt, weiß zumindest aktuell aber noch keiner. Das alles zeigt einmal mehr, wie wenig die Menschen nachdenken, sie laufen einfach der Herde hinterher. Ich empfehle allen, die dort etwas eingegeben haben, ihr Passwort zu ändern (möglichst an allen Stellen, wo sie es benutzen, nicht nur bei twitter). Update: mittlerweile gibt es ein Interview mit dem Entwickler. Dort wird deutlich, dass der Dienst wohl nicht für Phishing benutzt wurde, sondern es wohl keine Möglichkeit gab, den Rank anders zu berechnen. Ryo Chijiiwa spricht hier davon, dass er sich gewünscht hätte, dass twitter soetwas wie oAuth unterstützt.
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