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14.02.2008 18:49
Bezahlen für nichts
teltarif.de Leser janw schreibt:
Die Telekom (und auch andere) berechnen nach wie vor Gespräche, die nicht zustande gekommen sind. Für eine Ansage wie "Der Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar" kostet mich das eine Minute.
Viele merken dies gar nicht, da sie keinen Einzelgesprächsnachweis haben oder ihn nicht so genau überprüfen.
Und die Telekom verdient riesige Summen Geld damit.
Dass dies rechtswidrig ist, ist nicht neu. Aber trotzdem passiert es nach wie vor.
Kann dagegen nicht eine Institution wie Teltarif etwas unternehmen?
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14.02.2008 19:53
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Benutzer janw schrieb:
> Die Telekom (und auch andere) berechnen nach wie vor Gespräche, > die nicht zustande gekommen sind. Für eine Ansage wie "Der > Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar" kostet mich das > eine Minute.
Da hilft nur mal kurz vorher anzurufen um zu fragen, ob der andere dann auch erreichbar ist |
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14.02.2008 21:52
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Wir sind nicht die Verbraucherzentrale |
Benutzer janw schrieb:
> Kann dagegen nicht eine Institution wie Teltarif etwas > unternehmen?
Wir sind ein Magazin. Um juristisch gegen einen solchen Missstand vorzugehen, braucht es jemand mit Verbandsklagerecht. Das sind insbesondere die Verbraucherzentralen.
Die Situation ist zudem rechtlich alles andere als eindeutig: So ist es international üblich, das Erreichen einer Mailbox, die das Gespräch an Stelle des Angerufenen annimmt, als erfolgreiche Verbindung zu bewerten, die dann auch berechnet wird. Wird nun statt der Mailbox ein System aufgeschaltet, dass den Angerufenen per SMS über den Anrufversuch informiert, dann ist rechtlich unklar, ob das nun wie eine kostenpflichtige ailbox oder wie das kostenlose Besetztzeichen zu bewerten ist.
Immerhin gibt es bei vielen Anbietern für den Angerufenen die Möglichkeit, nicht nur die Mailbox, sondern auch die Anrufinfo-SMS abzuschalten, so dass vergebliche Anrufversuche dann doch wieder kostenfrei sind. Für den Anrufer ist es wiederum sinnvoll, die Rufnummernübermittlung auszuschalten, auch das bewirkt bei einigen Anbietern, dass die Anrufinfo-SMS (die ohne Rufnummer des Anrufers wenig sinnvoll ist) nicht mehr geschickt wird.
Für Infos siehe auch http://www.teltarif.de/i/sms-info.html |
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14.02.2008 22:52
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Meint der Autor denn nun, dass jetzt schon die bloße Abweseheitsansage schon Geld kostet (wäre mir neu) oder die anschließende Info, dass der Angerufene per SMS informiert wird, dies st ja schon länger der Fall. |
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14.02.2008 23:11
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Ich kann zumindest bestätigen, dass die pure Abwesenheitsansage (keine SMS-Benachrichtigung!) für Anrufe von einer Vistream-Nummer zu einer T-Mobile-Nummer in Rechnung gestellt wird, wenn sich der Empfänger zuletzt im Netz der Swisscom aufhielt... In welchen Konstellationen hier noch die Ansage berechnet wird, entzieht sich (bisher) meiner Kenntnis. |
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15.02.2008 07:22
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Gebühren ohne gesprochen zu haben |
Benutzer frankfseeger schrieb:
> Ich kann zumindest bestätigen, dass die pure Abwesenheitsansage > (keine SMS-Benachrichtigung!) für Anrufe von einer > Vistream-Nummer zu einer T-Mobile-Nummer in Rechnung gestellt > wird, wenn sich der Empfänger zuletzt im Netz der Swisscom > aufhielt... In welchen Konstellationen hier noch die Ansage > berechnet wird, entzieht sich (bisher) meiner Kenntnis.
Ich hatte mehrmals über handy meine eigene Festnetznummer angerufen, um zu testen, daß eine Verbindung zustande kommt. Ich ließ es nur klingeln, ohne abzuheben. Ergebnis: Jeder Anruf wurde bei O2 mit 15 ct. berechnet. - Reklamation bei O2 und Verbraucherzentrale ohne Erfolg! |
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15.02.2008 08:03
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Benutzer hotzen01 schrieb:
> Ich hatte mehrmals über handy meine eigene Festnetznummer > angerufen, um zu testen, daß eine Verbindung zustande kommt. > Ich ließ es nur klingeln, ohne abzuheben. Ergebnis: Jeder Anruf > wurde bei O2 mit 15 ct. berechnet.
Moin!
Ist das ein ganz normaler Analog-/ISDN-anschluß und ein ganz normales Festnetztelefon?
Grüße kh |
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15.02.2008 08:58
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Benutzer janw schrieb:
> Die Telekom (und auch andere) berechnen nach wie vor Gespräche, > die nicht zustande gekommen sind. Für eine Ansage wie "Der > Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar" kostet mich das > eine Minute. >
>.......
> > Und die Telekom verdient riesige Summen Geld damit. > Dass dies rechtswidrig ist, ist nicht neu. Aber trotzdem > passiert es nach wie vor.
Bei Vodafone wurde bei mir vor 3 Wochen plötzlich ohne Rücksprache bei ausgeschaltetem Handy und seit Jahren abgeschalteter Mailbox eine entgeltpflichtige Ansage geschaltet, ob der Teilnehmer per SMS benachrichtigt werden soll. Diese Unsitte konnte aber durch einen Anruf bei der Kundenbetreuung sofort wieder deaktiviert werden. Dafür wurde die Mailbox wieder eingeschaltet. Nachdem ich diese für alle Umleitungstypen ausgeschaltet hatte, kommt jetzt wieder die kostenlose Ansage: "Teilnehmer ist nicht erreichbar". Nur wer merkt das schon, wenn er sich nicht selbst anruft. Offenbar ist das eine "Grundeinstellung", die bei einem Rücksetzen der Einstellungen durch den Netzbetreiber automatisch aktiviert wird. Ich finde ich nicht korrekt, dass dieses ohne Auftrag aktiviert wird. Dass das kein freundlicher Service des Netzbetreibers ist, sondern eine Möglichkeit noch mehr Geld zu verdienen bei den Handynutzern, die keine Mailbox brauchen, dürfte jedem klar sein. Andererseits können wir froh sein, dass es in Deutschland nicht üblich ist den Gebührenzähler schon in der Anrufphase laufen zu lassen. In manchen anderen Ländern wird die "Airtime" bezahlt, also die Zeit in der der Funk-Sprechkanal belegt ist, also auch schon beim Klingeln.
Bert
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15.02.2008 10:15
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SMS Benachrichtigung vermeiden |
Und hier noch ein Tipp, wie man sowohl eine Zwangsmailbox, als auch die Zwangs-SMS vermeiden kann, wenn der Anbieter das Abschalten dieser "tollen" Dienste nicht gestattet:
Einfach eine Rufumleitung auf eine nicht benutzte Nummer setzen. Am besten funktioniert dies mit einer existenten aber nicht programmierten MSN eines ISDN-Anschlusses oder einer VOIP-Nummer, die (rein zufällig ;- ) gerade nicht Online ist. In beiden Fällen kommt anschliessend die (kostenlose!) Ansage, dass der Teilnehmer gerade nicht erreichbar ist.
Das Verwenden einer nicht existenten Nummer geht zwar auch, dürfte den Anrufer aber ziemlich verwirren, wenn er merkwürdige Fehlermeldungen bekommt.
Damit dies funktioniert muss der Anbieter allerdings zumindest das Setzen einer eigenen RUL erlauben... |
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