Frei Sprechen
08.03.2012 21:25

Problem mit Anbieter, Abrechner, Telekom

Modem
teltarif.de Leser Quehl schreibt:
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ich gehe mit Modem ins Internet und bekomme die aktuellen bzw. geänderten Tarife per Email zugeschickt. Der Anbieter läßt die Kosten von einer anderen Fa. berechnen und die Telekom bucht diese Kosten per Lastschrift ab.

Die Mail des Anbieters ist einmal in den Spamordner gelangt. Diese Information habe ich aber erst 3 Tage später bekommen. Die Gültigkeit der geänderten Tarife ist aber am nächsten Tag. Ich habe den Anbieter und den Abrechner darauf hingewiesen mit Nachweis, aber keine Antwort bekommen. Der Betrag auf der Telekomrechnung war entsprechend riesig. Ich habe die Telekom angerufen, dass der Betrag an diese Fa. nicht überwiesen werden soll. Jetzt habe ich den Kontoauszug bekommen und da wurde der ganze Betrag abgebucht. Der Abrechner hatte mir am Telefon gesagt, dass ich tägl. auf die Webseite des Anbieters gehen müßte, um die Tarife zu erfahren. Wenn ich nicht bezahlen würde, kommt eine Mahnung u.s.w.

Auf meine weiteren Emails an den Anbieter und Abrechner habe ich keine Antwort erhalten.

Was kann ich jetzt tun?

Kommentare zum Thema (11)
09.03.2012 08:55
mikiscom antwortet
Spamfilter
Also ich würde sagen der Anbieter kann es nicht beeinflussen wie dein Spamfilter eingestellt ist. Natürlich scheint er auch nicht ganz "brav" gewesen zu sein wenn du nach 3 Tagen eine riesige Rechnung bekommen hast. Aber ich denke mal gesetzlich wirst du wegen deinem Spamfilter den kürzeren ziehen.

Mein Alternativvorschlag wäre, nutze kein Modem mehr (ich nehme mal an du redest vom analogen Festnetz) sondern selbst wenn du auf dem Land wohnst wo schnelles Internet noch ein Fremdwort ist, ist mindestens GPRS aus Kostengründen besser. (Langsamste Internetverbindung übers Handy.) Auch wenn das nicht schneller ist als analoges Festnetz ist, gibt es Kostengrenzen wenn du eine Option nutzt.

Beispiel: Du kaufst dir einen UMTS-Stick für ca. 50 Euro (einmalig), eine SIM-Karte von Blau, ca. 10 Euro (einmalig) und nimmst dann die kleinste 100 MB-"Flat". Die 100 MB beziehen sich aber nur auf das schnelle Internet. Danach wird gedrosselt aber weitersurfen kannst du trotzdem. Wenn du also gar nicht schneller als GPRS surfen kannst, weil es das in deiner Gegend nicht gibt, merkst du von der Drosselung gar nix. Die 100 MB "Flat" kostet 5 Euro pro Monat. Selbst wenn du Anti-E-Plus eingestellt sein solltest, dürfte es ähnliche Angebote wohl auch bei den 3 anderen geben.

09.03.2012 12:16
Quehl antwortet auf mikiscom
danke,

den Spamfilter habe nicht ich eingerichtet, sondern GMX. Und GMX schreibt auch, dass die Spaminfos täglich zugestellt werden und das hat auch bisher funktioniert. Und die anderen Tarifänderungsinfos bekomme ich doch auch. Da sind 2 Fehler gleichzeitig eingetreten und ich soll dafür als Unschuldiger bezahlen?

An den Surfstick habe ich auch schon öfter gedacht, aber es ist mir nicht bekannt, ob die GPRS Geschwindigkeit auch tatsächlich eingehalten wird. Außerdem habe ich Zweifel, ob die 100MB ausreichen. Ich habe ca. 30MB Email im Monat einschl. Spam, den ich nicht verhindern kann.

09.03.2012 13:15
Telly antwortet auf Quehl
> An den Surfstick habe ich auch schon öfter gedacht, aber es ist mir nicht bekannt, ob die GPRS Geschwindigkeit auch tatsächlich eingehalten wird. Außerdem habe ich Zweifel, ob die 100MB ausreichen.

Du hast den Vorposter nicht ganz verstanden. 100 MB bedeutet nur, dass man die in einem UMTS versorgten Gebiet in voller Geschwindigkeit ziehen kann. Danach wird auf GPRS gedrosselt. Das merkst Du also nur, wenn Du mindestens schon mal in EDGE-Geschwindigkeit surfen kannst.

Auf GPRS-Niveau ist das eine unbegrenzte Flatrate für Dich.

Per Modem solltest Du also nur noch online gehen, wenn gar kein Mobilfunk nutzbar ist.

Achte auch auf den LTE Ausbau in Deinem Ort. Vielleicht könntest Du ja schneller sein als Du denkst.

Sollte o2 bei Dir gehen, nimm Dir die kostenlose Internet Flatrate von Netzclub.

Telly

09.03.2012 13:20
mikiscom antwortet auf Quehl
Wenn die jetzt mit ner dicken Rechnung ankommen habe ich schon Verständnis für deine Unzufriedenheit ich würde mal was wegen Kulanz anfragen aber ich vermute wer so ne drastische Preiserhöhung vornimmt, macht das extra und bei dem ist nicht viel mit Kulanz. Rechtlich sehe ich die Chancen aber eher gering, weil der Anbieter auch nicht den Spamfilter von GMX beeinflussen kann. Dies soweit ich das als Nicht-Anwalt beurteilen kann.

Das mit den 100 MB würdest du nur merken, wenn es bei dir EDGE oder höher gibt, und die Geschwindigkeit technisch gesehen höher als 56 kbit/s sein kann. Die würde dann runter gesetzt. Z. B. von 256 kbit/s auf 56 kbit/s. Hast du grundsätzlich nur GPRS zur Verfügung (dies ist die langsamste Möglichkeit die es im Mobilfunk gängigerweise gibt) dann merkst du von der Drosselung nichts und kannst surfen bis du vier-eckige Augen kriegst, weil die Optionen vom Preis her schon Flatrates sind, nur halt nicht von der Leistung her, weil die eben durch die Senkung der Geschwindigkeit gedrosselt wird.

Und um sich zu gehen, ob du überhaupt GPRS bei dir erreichen kannst, würde ich mal irgendwelche Leute (z. B. Nachbarn) ansprechen, ob die mit dem Handy ins Netz kommen und wenn ja, wie schnell und bei welchem Netzbetreiber. Achte aber darauf, dass einige Netzbetreiber nur reine Handy-Optionen anbieten. D. h. du darfst nur mit dem Handy selbst ins Netz, nicht das Handy als Modem nutzen um den Computer ins Netz zu bringen, bzw. per UMTS-Stick den Computer ins Netz bringen. Bei Blau ist das aber egal. (UMTS-Sticks können natürlich auch GPRS nutzen, da die abwärtskompatibel sind.) Nur solltest du freie nehmen vom Hersteller z. B. 4G-Systems, nicht gebrandete bezogen auf den Mobilfunkanbieter.

09.03.2012 13:42
einmal geändert am 09.03.2012 13:43
Mobilfunk-Experte antwortet auf Quehl
SPAM-Filter
Benutzer Quehl schrieb:

> den Spamfilter habe nicht ich eingerichtet, sondern GMX.

Du bist aber freiwillig zu GMX gegangen.

> Da sind 2 Fehler gleichzeitig eingetreten und ich soll
> dafür als Unschuldiger bezahlen?

Für den Spamfilter hast du selbst jedenfalls mehr Verantwortung als der Absender. Du kannst den Spamfilter nämlich beeinflussen - notfalls durch Wahl eines anderen E-Mail-Anbieters -, wer dir eine Mail schickt, kann das dagegen nicht (es sei denn - siehe unten).

Ganz abgesehen davon stellt sich außerdem die Frage, ob der Zugangsanbieter überhaupt verpflichtet war, dir die Tarifänderung mitzuteilen. Um welchen Anbieter geht es eigentlich?

Kannst du erkennen, warum der Spamfilter dieses Mal aktiv geworden ist? Wodurch unterscheidet sich die weggefilterte von früheren Mails? (Im Prinzip ist es möglich, dass der Absender das Filtern gezielt provoziert.)

09.03.2012 15:11
Quehl antwortet auf Mobilfunk-Experte
das ist das Problem, dass ich nicht erkennen kann, warum GMX das als Spam behandelt.
Ich habe das Postfach schon länger als es den Spamfilter gibt. Ich habe darauf keinen Einfluß. Ich fand diesen Spamfilter aber auch gut, weil diese Mails am nächsten Tag bekannt gegeben werden. Nur hier hat das 3 Tage gedauert und das konnte ich nicht wissen, zumal das auch schriftl. dasteht, daaa am nächsten Tag bekannt gegeben wird.
Der Anbieter ist insofern verpflichtet, weil er sich freiwillig dazu bereit erklärt hat und dies schon einige Jahre so funktioniert.
Den Anbieter will ich hier nicht schreiben, weil ich sonst wieder eine Abmahnung bekommen könnte.

Ja, ich könnte ein anderes Emailkonto verwenden, aber deren Gepflogenheiten kenne ich nicht und wenn ich immer erst zahlen muß und dann etwas ändere, dann komme ich aus dem Schlamassel nie heraus.

Und ob Stickanbieter besser sind, müßte erst noch festgestellt werden, vielleicht bis zur nächsten Horrorrechnung und dann komme ich u.U. nicht aus dem Vertrag heraus.

Der Anbieter hatte vor einem Jahr schon mal Kulanz gegeben, aber das Geld nicht zurücküberwiesen, bei einer Absichtserklärung war es geblieben.

Dass der Anbieter möglicherweise keine Schuld trägt, sehe ich ja ein, die Hauptschuld liegt aus meiner Sicht bei GMX. Dies habe ich dem Anbieter und Abrechner auch durch Nachweise zugemailt.
Eine gewisse Schuld sehe ich trotzdem beim Anbieter, weil er für eine Tarifänderung auch mehr als einen Tag ansetzen könnte.
Ich konnte aber vorher keine andere Emailadresse verwenden, weil ich das nicht weiß, dass es da Probleme geben kann.´Bei anderen Emailanbietern können doch ähnliche Probleme auftreten.

Ich hatte früher mal mit dem Handy o2 Internet getestet.
GPRS schien mir bei 14Kb/s zu liegen und UMTS bei 56Kb/s. Ich hatte auch gelesen, dass die Geschwindigkeit von der Auslastung abhängt. Und von meinen Betonwänden, wo der Empfang manchmal ausfällt, auch im Sprachbereich.


09.03.2012 15:34
einmal geändert am 09.03.2012 15:34
Telly antwortet auf Quehl
Bei "Stickanbietern" auf Prepaid-Basis gehst Du kein finanzielles Risiko ein. Für maximal 10 Euro finden sich viele Alternativen in allen 4 Netzen.

Wenn Du bei Schmalband bleibst, dann prüfe mal, ob es Alternativen zum leider eingestellten Teltarif-Discountsurfer gibt.

http://www.teltarif.de/discountsurfer/

Telly

09.03.2012 16:50
Quehl antwortet auf Telly
ich habe Tele2 und 1click2 gefunden. Sind das brauchbare Anbieter? Und wie erfahre ich von Tarifänderungen? Und sagen die rechtzeitig vorher Bescheid?
Sind eigentlich FAQs rechtsverbindlich. Ich hatte mal 1x einen Anbieter, da standen die eigentlichen Probleme in den FAQs.


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