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Das eBook als Nachfolger des Buches?06.11.2008 14:40
Der große Hype nach der diesjährigen Buchmesse: eBooks
teltarif.de Leser zoink schreibt:
Spätestens seit der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr sind eBooks wieder in die Medien gekommen. Sony möchte im nächsten Jahr seinen eBook-Reader in Deutschland veröffentlichen, ebenso wie Amazons Kindle ab 2009 endlich hier verfügbar sein soll. Ich verbinde mit eBooks immernoch PDF-Dateien, die man sich mehr oder weniger umständlich auf einem PC durchlesen kann. Und ob nun Röhrenmonitor oder TFT, anstrengend einen längeren Text zu lesen ist es am PC immer.
Bei diese neue Generation von eBook-Readern wird jetzt die "Digitale Tinte" angepriesen, auf dem Display werden die Buchstaben aus kleinen Punkten dargestellt und Strom wird nur benötigt, wenn man den Zustand der Punkte (also Schwarz oder Weiß) ändern möchte. Auf diesen Display soll man nun auch längere Texte in digitaler Form entspannter lesen können. Aber abgesehen davon, das es jetzt möglich ist Bücher auch digital zu lesen, wie viele Nutzer wollen dies auch wirklich? Das Problem der Mobilität ist inzwischen gelöst, statt einem kompletten Notebook kann man auch eines der oben genannten Lesegeräte nutzen und muss damit nicht unbedingt mehr mit sich herumtragen als bei einem Taschenbuch. Schön, aber wie viele Bücher muss ich mir digital kaufen, bis ich den Preis für einen Kindle wieder rausbekomme? Und dann?Und was mache ich nachdem ich das Buch gelesen habe? Das eBook dekorativ ins Regal stellen ist aus bekannten Gründen unmöglich. Aber vielleicht gibt es ja dann Pappaufsteller der Buchrücken zum selberdrucken, damit man wenigstens noch zeigen kann welche Bücher man schon gelesen hat.Weiterverleihen ist wahrscheinlich auch nicht vorgesehen. Einige meiner Bücher habe ich schon an viele Freunde verliehen und anders auch schon viele Bücher gelesen, für die ich nie gekauft habe. Bei gedruckten Büchern kann man es nicht einschränken, wer das Buch liest und wer es besitzt, bei eBooks ist das anders. Eine Rechteverwaltung kann verhindern, dass man auf seinem eigenem eBook-Lesegerät auch wirklich nur seine selbstgekauften Bücher lesen kann. Und wer viele Bücher liest hat oft gar nicht den Platz alle aufzubewahren, und so werden oft, auch zur Refinanzierung der nächsten Anschaffung, die alten Bücher über eBay an einen neuen Eigentümer gebracht. Das LesegerätAuch wenn es sich ganz toll anhört: "Man kann bis zu 200 Bücher mit in den Urlaub nehmen", mal ehrlich: Würde sich jemand mit seinem eBook-Reader an den Strand trauen? Dazu müssten die Geräte Sand- und Wasserdicht sein, und dann hätte man sogar den Vorteil, damit schwimmen gehen zu können. Sollte das Lesegerät mal verloren gehen oder geklaut werden, ist nicht nur ein teures Stück Technik weg, man muss auch seine Bibliothek wieder neu herunterladen, was hoffentlich möglich ist.Eigentlich bin ich ja für alles digitale...News lese ich eigentlich auch nur noch im Internet, meistens kann ich hier kostenlos darauf zugreifen und aktueller sind diese auch, aber eBooks schränken den "Nutzer" so stark ein, das ich auf jeden Fall in der nächsten Zeit noch zu Papiervariante greifen werde.
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