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Mit Call-by-Call viel Geld sparen

20.02.2008 12:03

Sicheres Call-by-Call leicht gemacht

teltarif.de Leser Hannovera96 schreibt:

Bei Auslandsgesprächen ist der Preisunterschied am Größten

In der heutigen Gesellschaft macht sich doch jeder Gedanken, wo man Geld einsparen kann: die einen lassen ihr Auto stehen und nehmen die Bahn, andere kaufen nur noch Sonderangebote und wieder andere benutzen Call-by-Call-Vorwahlen.

Ich selber bin eine begeisterte Call-by-Call-Nutzerin. Der Blick auf die Tariftabelle ist für mich vor (fast) jedem Telefonat selbstverständlich. Wieso sollte ich für ein Ferngespräch 5 Cent pro Minute bezahlen, wenn ich auch für 1 Cent pro Minute telefonieren kann?!

Am meisten kann man aber bei Auslandsgesprächen sparen. Hier merkt man wesentlich deutlich, dass man weniger Geld zahlen muss. Meine Tochter war das letzte Jahr in Neuseeland. Sie war viel unterwegs und hatte nur selten einen Festnetzanschluss. Meistens war sie also nur über ihr Handy zu erreichen. Ohne Call-by-Call wären die Telefonate ein teures Vergnügen geworden und ich hätte wohl nicht so oft mit meiner Tochter sprechen können. Für ca. 14 Cent ins neuseeländische Mobilfunknetz und sogar nur ca. 3 Cent ins Festnetz, da konnte ich schon mal eine Stunde auf die andere Seite vom Globus telefonieren, ohne über die anfallenden Kosten nachzudenken.

Hätte ich mit meinem Telekom-Tarif, ohne Billigvorwahl telefoniert, wäre ein Minutenpreis von 101,6 Cent ins neuseeländische Festnetz und sogar von 124 Cent ins Mobilfunknetz angefallen. Ich hätte also ungefähr 1 Euro pro Minute mehr bezahlen müssen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel mehr ich für alle Telefonate ausgegeben hätte.

Tipps für sicheres Call-by-Call

Ich komme wirklich gut mit dem Call-by-Call-System klar und spare damit monatlich ein paar Euro. Allerdings weiß ich auch, dass es bei vielen Probleme mit der Nutzung von Billigvorwahlen gibt. Man sollte also vor jedem Telefonat prüfen, ob man die richtige Vorwahl hat. Damit ich keine böse Überraschung auf meiner Telefonrechnung erlebe, habe ich mir eine kleine Checkliste erstellt. Vor jedem Telefonat überprüfe ich:

- Habe ich aktuelle Call-by-Call Angaben?

Die Tabelle bzw. die Tarifabfrage sollte möglichst aktuell sein, denn die Tarife können sich täglich, sogar stündlich ändern.

- Werde ich ein Orts- oder Ferngespräch führen?

Die Anbieter haben im Orts- und Fernnetz unterschiedliche Tarife, deswegen sollte vor dem Telefonat klar sein, wohin man telefoniert. (Ortsgespräche gelten nur bei Telefonnummern mit der selben Vorwahl)

- Wann werde ich das Telefonat führen?

Viele Tarife sind nur in einer bestimmten Zeitzone günstig, zum Beispiel von 12-15 Uhr. Das geführte Telefonat sollte die Zeitzone nicht überschreiten, weil der Tarif nach 15 Uhr teurer werden könnte.

Zu dem empfehle ich nur Anbieter zu nutzen, die vor dem Gespräch eine Tarifansage haben. So wird man vor dem Gespräch über den aktuellen Tarif informiert und kann bei einem zu hohen Preis einfach auflegen. Aber auch bei Anbietern mit Tarifansage sollte die Zeitzone nicht überschritten werden. Ändert sich der Tarif während des Telefonats, erfolgt keine weitere Ansage. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass man nicht unbedingt den aller günstigsten Anbieter nutzen sollte, denn hier sind die Tarife häufig nicht so konstant und die Ersparnis zu den anderen Anbietern ist oft nur minimal. Egal welche Call-by-Call Vorwahl man nutzt, ein prüfender Blick auf die Telefonrechnung sollte selbstverständlich sein!

Nur Kunden der Deutschen Telekom können Call-by-Call nutzen

Nachdem ich letztens einer Bekannten die Vorteile von Call-by-Call erklärte, versuchte sie vergeblich mit einer Billigvorwahl ihren Sohn in den USA anzurufen. Es stellte sich heraus, dass sie HanseNet-Kundin ist und dort kein Call-by-Call genutzt werden kann. Leider ist es nur als Telekom Kunde möglich, über die Billigvorwahlen zu telefonieren. Kunden von anderen Telefongesellschaften, wie HanseNet oder Arcor, können nicht auf Call-by-Call ausweichen.

Es gibt also doch noch Vorteile, Kunde der Deutschen Telekom zu sein. Man kann auf Billiganbieter ausweichen und so eine Menge Geld sparen.

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Antworten auf diesen Bericht:

ger1294 antwortet 21.02.2008 15:39
Call-by-Call begeistert ?
Hallo,

ich sehe das nicht so als Vorteil. Denn die Abrechnung ist kaum kontrollierbar, da Minutenangaben und Minutenpreise auf der Rechnung nicht angegeben werden.

Weiterhin ist die Telekom auch in vielerlei Hinsicht recht uneriös.

Mit wesentlich stabileren Tarifen kann man übrigens auch über VoIP sehr viel Geld sparen. Ich bin seit 6 Jahren Kunde bei einem alternativen Anbieter und führe meine Auslandsgespräche über VOIP mit Sipgate und Carpo. Hiermit bin ich sehr zufrieden, da die Preise verläßlich stabil sind und nur geringfügig teurer, als über Call-by-Call.

Der Vorteil ist, daß ich ein günstiges DSL-Paket unseres regionalen Anbieters M-Net nutzen kann, in dem eine Flat ins Festnetz, DSL 6000, echtes ISDN und Internetflat für günstige 36 Euro bereits enthalten sind. Bei T-Com würde ich dafür über 50 Euro zahlen und hätte nur eine Flat zu anderen Telekomkunden und nicht ins gesamte Festnetz. Weiterhin muss ich keine Vorwahlen wählen, sondern meine Telefonanlage macht das automatisch, was ein superkomfort ist.

Früher habe ich auch Callbycall genutzt und eigentlich nicht wirklich Geld gespart, da damals die Ortsgespräche noch nicht über CBC gingen und man es doch oft vergessen hat, wenn es pressiert hat. Wer geschäftlich telefoniert, wird das sicher verstehen.
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1960herbert antwortet 28.03.2008 12:37
Es gibt auch Spar-Möglichkeiten, wenn man nicht
bei der Deutschen Telekom ist.
Über peterzahlt.de kann man neben Festnetzanschlüssen in Deutschland auch Festnetzanschlüsse in einigen Ländern außerhalb Europas, z. B. Neuseeland, kostenlos erreichen.
Über Call-trough Anbieter kann man über deutsche 01803- oder 01805-er Rufnummern für 9 bzw. 14 Cent auch in mehrere ausländische Mobilfunknetze anrufen. Allerdings läuft hier die kostenpflichtige Zeit bereits mit der Anwahl des Servers bei dieser Firma. Wenn z. B. der Teilnehmer nicht abnimmt, kostet es dennoch ca. 2-3 Minuten. Unter http://www.tarife-fuer-ferngespraeche.de/teltarct.htm gibt es nähere Infos darüber.
Bei Arcor gibt es eine Auslands-Flatrate für 3,95€/Mon. für das Festnetz mehrerer Länder. Auch so kann man sparen, wenn man einen Festnetzanschluß bei Arcor oder einem anderen Anbieter als der Deutschen Telekom hat.
Als ich noch Telekom-Kunde war, hat es mich beim Call-by-call geärgert, dass einige Anbieter ohne Tarifansage ihre Preise ohne vorherige Ankündigung drastisch erhöht haben. Günstige und überteuerte Tarifzeiten wurden einfach ausgetauscht. Teilweise wurden Handygespräche im 5-Minuten-Takt abgerechnet. Das halte ich für unseriös und ich habe deshalb diese Anbieter nicht genutzt.
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