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11.02.2008 16:58
Eine bequeme Serviceleistung mit kleinen Tücken
teltarif.de Leser onlineshopper schreibt:
Das kennen wir doch alle: Weihnachten steht vor der Tür und die Geschenke für zahlreiche Freunde und Verwandte müssen besorgt werden. Leider ist gerade in diesen Wochen die Zeit immer ziemlich rar. Anstatt dann noch vollgepackt durch den Großstadtdschungel zu hetzen ist es viel einfacher den Computer anzumachen und beim Online-Shopping im Internet nach den passenden Gaben für die Weihnachtstage zu suchen.
Ich shoppe nicht regelmäßig online, oft bietet es sich aber als die beste Alternative zum Einkaufen an. Aber ich bin berufstätig und komme meistens erst spät nach Hause. Dann bleibt einfach keine Zeit, zum Einkaufen noch in die Stadt zu gehen. Leider bekommt man die besten Ideen erst, wenn man durch die Straßen geht und in die Schaufenster guckt. Selten weiss man vorher schon genau wem man welches Geschenk machen möchte. Leider ist das oft nur Samstags möglich und am Wochenende einkaufen ist stressig. So bleibt nur die Möglichkeit nach Ladenschluss im Internet zu stöbern und innerhalb weniger Minuten alle nötigen Einkäufe bequem nach Hause zu ordern.
Online sind viele Produkte günstiger
Ein weiterer Grund, warum ich immer wieder auf Online-Shopping zurückgreife, sind die zum Teil sehr starken Preisunterschiede. Vor eineinhalb Jahren wollte ich mir für meinen Urlaub eine neue Digitalkamera kaufen. Da ich noch nicht genau wusste, für welche Kamera ich mich entscheiden soll, ging ich erst in einen Laden und schaute mir verschiedene Modelle an. Als ich dann noch vom Fachpersonal angesprochen wurde, ließ ich mich natürlich auch gleich kompetent beraten. Nur der Preis konnte mich nicht überzeugen. Also verabschiedete ich mich mit einem: "Ich überlege mir den Kauf!", und ging nach Hause. Dort suchte ich im Internet und fand bei Amazon.de die gleiche Kamera ca. 20% günstiger und auch die passenden Speicherkarten konnten den Ladenpreis deutlich unterbieten. Also bestellte ich gleich online. Das war zwar nicht die feinste Art, aber das gesparte Geld konnte ich gut gebrauchen. Ich habe es ja auch nur einmal gemacht und es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. Letztens habe ich mit jemanden gesprochen, der das immer so macht, wenn er teure elektronische Produkte, wie Kameras oder Handys kaufen will. Er lässt sich in einem Geschäft beraten, kauft aber ausschließlich online. Auf diese Weise erhält er die Kompetenz des Fachverkäufers und den günstigen Preis des Onlineshops. Für mich ist das Schmarotzer-Verhalten!
Wer Online bestellt sollte wissen, dass die Beratung nicht so persönlich ist wie im Geschäft. Kleine Onlineshops antworten hier auch öfter und kompetenter auf E-Mails als große Online-"Kaufhäuser". Aber viele ziehen doch den persönlichen Kontakt vor, doch dann sollte man sich im Klaren sein, dass der günstige Preis auch dadurch zustande kommt, dass das Fachpersonal eingespart wird. Wenn sich das Einkaufsverhalten von den meisten Leuten so entwickeln würde, sind wohl die Zeiten bald vorbei, in denen man eine kostenlose Beratung in den Läden bekommt. Wer sich beraten lässt, sollte auch dort einkaufen.
Datenschutz & Co.
Ein weiterer Nachteil beim Online-Shopping ist, dass man dem Online-Verkäufer sämtliche persönliche Daten und sogar die Kontonummer liefern muss. Viele werden davon abgeschreckt, weil Sie Angst haben Fremden Ihre Daten einfach so zu überlassen. Ob dies nun Paranoia oder begründete Vorsicht ist, sei dahingestellt, denn auch diese Informationen haben die Läden in der Stadt auch, sobald man mit Kredit- oder EC-Karte zahlt. Zusätzlich gibt zum Überprüfen des Kundenverhaltens auch noch Payback, HappyDigits und andere Bonusprogramme. Aber hier kann man sich entscheiden, ob man bar bezahlt und am Bonus-Programm teilnimmt. Wenn man sich bei Amazon anmeldet bekommt regelmäßig persönlich angepasste Werbung per E-Mail zugesendet. Auch wenn die Vorschläge manchmal gut sind: Städnige Werbe-Mails nerven!
Probleme kann es auch bei der Lieferung geben. Unter Umständen muss man erst lange auf seine Ware warten. In der Stadt sucht man sich etwas aus, hält es in der Hand und nimmt es mit. Online kann es im schlimmsten Fall aber sein, dass man bestellt, bezahlt und dann eine Mail bekommt, dass der Artikel nicht mehr vorrätig ist und man doch bitte warten möchte. Im Laden wäre man einfach wieder weggegangen und hätte weitergesucht. Wer also im Internet bestellt sollte sich an etablierte Händler halten und auch auch die angegebenen Lieferzeiten achten. Denn es ist peinlich, zeinem Partner zu gestehen: "Schatz, ich habe deinen Geburtstag nicht vergessen, aber dein Geschenk ist noch nicht geliefert."
Online-Shopping entwickelt sich immer mehr zur Alternative, aber durch schlechte Erfahrungen von unvorsichtigen Leuten und teilweise abschreckenden Vorrausetzungen, ziehen viele doch noch den Einkaufsbummel durch die Stadt vor. Man kann im Internet viel Geld sparen, sollte dann aber auch wissen, was man tut. Viele die unvorbereitet und ohne Hilfe die besten Schnäppchen suchen, geben meist im Endeffekt mehr aus, als in einem Laden mit kompetenter Beratung.
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28.03.2008 13:02
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Unsitte Vorkasse und Nachnahme |
Bei Vorkasse hat man ein erhebliches Risiko und wenn die Firma pleite geht, ist das Geld weg. Die Konkursverwalter rücken nichts mehr raus. Das weiß ich von Bekannten. Nachnahme ist genau so unsicher und außerdem noch umständlich (ich muß Geld bei der Bank holen und bereit halten) und wegen der Gebühren recht teuer (ca. zu 7,-€). Ich habe mehrere Kreditkarten, darunter auch eine MasterCard Gold. Damit müßte ich eigentlich nachweißen können, dass meine Bonität kein Problem ist. In Deutschland geht das anscheinend nicht, denn einige Online-Shops handeln nach dem Motto: "Wir wollen nichts vom Kunden, der Kunde will etwas von uns. Damit hat er gefälligst per Vorkasse oder Nachnahme zu bezahlen". Es gibt aber auch ein paar gute Firmen, die meist einigermaßen günstig sind und ab einem bestimmten Bestellwert sogar versandkostenfrei liefern, z. B.: amazon.de Hier habe ich schon ein paar mal gekauft, Preis und Ware waren in Ordnung und es wurde schnell geliefert. |
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28.03.2008 13:49
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Benutzer 1960herbert schrieb:
> Bei Vorkasse hat man ein erhebliches Risiko und wenn die Firma > pleite geht, ist das Geld weg. Die Konkursverwalter rücken > nichts mehr raus. Das weiß ich von Bekannten. > Nachnahme ist genau so unsicher und außerdem noch umständlich > (ich muß Geld bei der Bank holen und bereit halten) und wegen > der Gebühren recht teuer (ca. zu 7,-€).
Allerdings kann ich die Firmen verstehen, es wird heute so viel betrogen und auf Pump bestellt und die Gesetze sind oft gegen jede Realität (Beispiel: eine Privatinsolvenz ist im Grunde genommen nichts anderes als eine staatliche Enteignung), so daß Vorkasse die wohl einzige Lösung ist.
> Ich habe mehrere Kreditkarten, darunter auch eine MasterCard > Gold. Damit müßte ich eigentlich nachweißen können, dass meine > Bonität kein Problem ist.
Falsch! Ob Goldkarte oder nichts sagt 0% über die Bonität aus, die Goldkarte bietet lediglich mehr (kostenpflichtige) Leistungen. Nicht mehr und nicht weniger...
In Deutschland geht das anscheinend
> nicht, denn einige Online-Shops handeln nach dem Motto: > "Wir wollen nichts vom Kunden, der Kunde will etwas von > uns. Damit hat er gefälligst per Vorkasse oder Nachnahme zu > bezahlen".
Verständlich, denn bei den Presien können sie es sich oft nicht leisten, auch noch die Kreditkartengebühren (bis zu 20%!!!!) zu tragen. Denn wenn du in einer Suchmaschine vorne stehen willst, mußt du extrem billig sein, da zählt jeder Cent.
> Es gibt aber auch ein paar gute Firmen, die meist einigermaßen > günstig sind und ab einem bestimmten Bestellwert sogar > versandkostenfrei liefern, z. B.: > amazon.de > Hier habe ich schon ein paar mal gekauft, Preis und Ware waren > in Ordnung und es wurde schnell geliefert.
Ja, deswegen muß jeder vergleichen, wo er insgesamt (inkl. Versandkosten) weniger bezahlt. |
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28.03.2008 17:28
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Benutzer arndt1972 schrieb:
> > Allerdings kann ich die Firmen verstehen, es wird heute so viel > betrogen und auf Pump bestellt und die Gesetze sind oft gegen > jede Realität (Beispiel: eine Privatinsolvenz ist im Grunde > genommen nichts anderes als eine staatliche Enteignung), so daß > Vorkasse die wohl einzige Lösung ist.
Die Privatinsolvenz sehe ich auch eher kritisch, denn es gibt sicherlich auch einige Privatkunden, die das ausnutzen. Ein Online-Shop kann sich bei der Schufa, bei Kreditreform o. ä. Firmen Auskünfte über den Kunden einholen. Meist gibt man mit der Zustimmung zu den AGB die Genehmigung dazu. Die Verbraucherzentrale <www.vzhh.de> rät von Vorkasse ab und es gibt lt. rechtskräftigen Urteilen (gegen Möbelhäuser) keinen Rechtsanspruch auf Vorkasse. Wenn ein Online-Shop Vorkasse braucht, um bei seinen Lieferanten Ware zu bekommen, steht er vermutlich schon "mit dem Rücken an der Wand" und eine Insolvenz ist absehbar. Dann sollte man als Kunde besser gleich die Finger davon lassen.
Was ist eigentlich von PayPal zu halten? Zumindest für den Kunden ist das gebührenfrei und man ist angeblich als Kunde auch abgesichert, wenn der Online-Shop pleite geht oder nicht ordnungsgemäß liefert. Auch der Online-Shop ist gegen geringe Gebühr abgesichert, denn die Zahlung bzw. das Kartenkonto des Kunden wird sofort überprüft.
> > > Ich habe mehrere Kreditkarten, darunter auch eine MasterCard > > Gold. Damit müßte ich eigentlich nachweißen können, dass meine > > Bonität kein Problem ist.
> > Falsch! Ob Goldkarte oder nichts sagt 0% über die Bonität aus, > die Goldkarte bietet lediglich mehr (kostenpflichtige) > Leistungen. Nicht mehr und nicht weniger... > Um eine MasterCard zu bekommen, muß man eine bestimmte Bonität haben. Meist ca. 2.000,- bis 3.000,-€/Monat. Wenn man die nicht hat, bekommt man keine Karte. Bei VISA ist die Grenze niedriger. Es gibt auch VISA-Karten mit nur 500,-€ Monatslimit. Gold- und Platin-Karten bieten mehr Leistungen und mehr Monatslimit. Es wird dafür auch eine höhere Bonität bzw. ein höheres monatliches Einkommen verlangt.
> Verständlich, denn bei den Presien können sie es sich oft nicht > leisten, auch noch die Kreditkartengebühren (bis zu 20%!!!!) zu > tragen. Denn wenn du in einer Suchmaschine vorne stehen willst, > mußt du extrem billig sein, da zählt jeder Cent.
20% Gebühren halte ich für viel zu hoch. So weit ich weiß, werden je nach Karte ca. 3% verlangt. Dafür wird dem Online-Shop die Zahlung sofort garantiert. AmEx verlangt mit bis zu 6% mehr Gebühren und wird deshalb meist nicht akzeptiert. Ich habe auch keine AmEx-Karte, da mir die Jahresgebühren zu hoch sind. Meine Karten sind alle ohne Jahresgebühr.
> > Es gibt aber auch ein paar gute Firmen, die meist einigermaßen > > günstig sind und ab einem bestimmten Bestellwert sogar > > versandkostenfrei liefern, z. B.: > > amazon.de > > Hier habe ich schon ein paar mal gekauft, Preis und Ware waren > > in Ordnung und es wurde schnell geliefert.
> > Ja, deswegen muß jeder vergleichen, wo er insgesamt (inkl. > Versandkosten) weniger bezahlt. Richtig! |
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29.03.2008 12:24
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> Wenn ein Online-Shop Vorkasse braucht, um bei seinen > Lieferanten Ware zu bekommen, steht er vermutlich schon > "mit dem Rücken an der Wand" und eine Insolvenz ist > absehbar. Dann sollte man als Kunde besser gleich die Finger > davon lassen. >
Nein, ich denke einfach, daß die keine Zeit, kein Geld und keine Lust haben ihrem Geld hinterherzurennen. Wenn ich mir manche Händler z.B. bei Ebay anschaue die täglich hunderte von Lieferungen haben.... Ich kannes verstehen und letztendlich entscheide ich doch als Kunde.
> > > Ich habe mehrere Kreditkarten, darunter auch eine MasterCard > > > Gold. Damit müßte ich eigentlich nachweißen können, dass meine > > > Bonität kein Problem ist.
> > > > Falsch! Ob Goldkarte oder nichts sagt 0% über die Bonität aus, > > die Goldkarte bietet lediglich mehr (kostenpflichtige) > > Leistungen. Nicht mehr und nicht weniger... > > > Um eine MasterCard zu bekommen, muß man eine bestimmte Bonität > haben. Meist ca. 2.000,- bis 3.000,-€/Monat. Wenn man die nicht > hat, bekommt man keine Karte. Bei VISA ist die Grenze > niedriger. Es gibt auch VISA-Karten mit nur 500,-€ Monatslimit. > Gold- und Platin-Karten bieten mehr Leistungen und mehr > Monatslimit. Es wird dafür auch eine höhere Bonität bzw. ein > höheres monatliches Einkommen verlangt. > Mehr Leistungen ja, Bonität definitv nein, glaube es mir, ich arbeite für eine Bank und vergebe selber solche Karten. Und eine Einkommensgrenze gibt es auch nicht wirklich, ggfs. reicht auch eine Ersatzsicherheit und dann braucht man nicht einmal ein Einkommen.
> > > Verständlich, denn bei den Presien können sie es sich oft nicht > > leisten, auch noch die Kreditkartengebühren (bis zu 20%!!!!) zu > > tragen. Denn wenn du in einer Suchmaschine vorne stehen willst, > > mußt du extrem billig sein, da zählt jeder Cent.
> > > 20% Gebühren halte ich für viel zu hoch. So weit ich weiß, > werden je nach Karte ca. 3% verlangt. Dafür wird dem > Online-Shop die Zahlung sofort garantiert. AmEx verlangt mit > bis zu 6% mehr Gebühren und wird deshalb meist nicht > akzeptiert. Kleinere Firmen zahlen oft echt diese Summen, aber auch 3% ist bei solch knapp kalkulierten Preisen auch recht viel...
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