Der Mobilfunkanbieter
freenet hat im zweiten
Quartal erneut Kunden verloren. Ende Juni kam freenet auf 17,95 Millionen Kunden nach 18,53 Millionen Ende März, teilte das
Unternehmen mit Sitz in Büdelsdorf heute mit. Umsatz und
Gewinn konnte freenet dank der Übernahme des kleineren Konkurrenten
debitel erneut steigern. Der Umsatz belief sich demnach im zweiten
Quartal auf 912,6 Millionen Euro nach 362,1 Millionen Euro im
Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
belief sich auf 75,8 Millionen Euro (Vorjahr: 31,7 Millionen). Das war weniger
als im ersten Quartal und auch weniger als von Analysten erwartet.
Für die Integration von debitel seien im zweiten Quartal Einmalkosten
von rund 20 Millionen Euro angefallen. Das Konzernergebnis stagnierte
im zweiten Quartal mit 9,4 Millionen Euro. Ohne das inzwischen
verkaufte
DSL-Geschäft - also aus fortgeführten Geschäftsbereichen - stand unterm Strich ein Gewinn von 11,1 Millionen Euro nach 23,4 Millionen Euro im Vorjahr.