Der Mobilfunkkonzern
freenet
erwartet in diesem und im nächsten Jahr einen Umsatzrückgang, der
Gewinn soll aber steigen. Sowohl im
Mobilfunk als auch im
Portalgeschäft rechne freenet mit einem Rückgang der Kundenbasis,
heißt es im heute veröffentlichten Geschäftsbericht des
Mobilfunkers. Den Rückgang erklärt freenet mit "der bewussten Steuerung der Neukundengewinnung auf qualitativ hochwertige Kunden". Die Anzahl der Vertragskunden im Mobilfunksegment sank im Jahresverlauf um 4,6 Prozent auf 8,43 Millionen (Vorjahr
8,83 Millionen). Die Anzahl der
Prepaid-Karten reduzierte sich 2009 durch Ausbuchungen inaktiver
SIM-Karten durch die Netzbetreiber ("technischer Churn") von 10,29 Millionen auf 9,15 Millionen.
Der Vorsteuergewinn (EBT) werde gegenüber Ende 2009
dennoch steigen. Im vergangenen Jahr hatte freenet dank der
debitel-Übernahme seinen Umsatz auf 3,65 Milliarden Euro nach 2,8 Milliarden
Euro im Vorjahr gesteigert. Das bereinigte Ergebnis vor
Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) lag bei 393 Millionen Euro (Vorjahr:
255 Millionen). Der Vorsteuergewinn (EBT) belief sich auf 35,6 Millionen Euro nach einem Verlust im Vorjahr. Über 96 Prozent des Konzernumsatzes stammen aus dem Kerngeschäftsfeld Mobilfunk. Zur freenet-Gruppe gehören unter anderem die Marken
debitel,
mobilcom und
Talkline.
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