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GMX, Google Mail, Live Mail & Co.: Freemailer im Überblick

Wir zeigen, auf welche Features Sie achten sollten
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Wer auf der Suche nach einem Anbieter für die eigene E-Mail-Adresse ist, hat verschiedene Möglichkeiten - und sollte sich bei der Wahl eines Providers vor allem für seine Stammadresse vorab Gedanken machen, denn ein nachträglicher Wechsel ist ein aufwendiges Unterfangen: Da sich E-Mail-Adressen im Unterschied zu Telefonnummern nicht einfach portieren lassen, müssen dann sämtliche Kontakte über die neue Adresse informiert werden - und das ist lästig.

Freemailer im ÜberblickFreemailer im Überblick Doch welche Möglichkeiten bestehen bei der Wahl des eigenen Anbieters? Zunächst einmal bieten zum Beispiel DSL- und Kabel-Provider ihren Kunden Gratis-E-Mail-Adressen an. Nachteil einer solchen Lösung: Wird der Anschluss-Anbieter gewechselt, ist in den meisten Fällen auch die Adresse weg - und der Nutzer sieht sich mit den zuvor genannten Problemen konfrontiert.

Wer bereit ist, Geld zu investieren, kann indes auf eine eigene Domain setzen - dazu liefern wir am Ende dieses Artikel noch einige Details. Ein weitere Variante sind kostenpflichtige E-Mail-Dienste, die den Nutzer mit zahlreichen Features locken, die zum Teil weit über das eigentliche E-Mail-Angebot hinausgehen.

Viele Anwender haben für solche Komfortfeatures aber gar keine Verwendung. Wer ohne zusätzliche Kosten an eine E-Mail-Adresse gelangen will, kann daher auch auf einen der zahlreichen Freemailer setzen. Natürlich müssen auch die Unternehmen hinter den Gratis-Varianten irgendwie Geld verdienen und setzen daher in aller Regel auf Werbung, die sich dann in den Web-Oberflächen sowie unter Umständen unter den Mails findet. Bei den Basisfeatures unterscheiden sich die Gratis-Offerten zum Teil erheblich - wir wollen Ihnen daher in diesem Artikel zeigen, auf welche Eigenschaften Sie achten sollten. Im Anschluss liefern wir dann eine Übersicht, welche Features ausgewählte Dienste bieten.

Basisdaten: Speicherplatz, Speicherdauer und mehr

Die Feature-Listen der Freemail-Anbieter sind lang - dabei sind naturgemäß manche Details wichtiger als andere. Zu den bedeutenden Kerndaten gehört der gebotene Speicherplatz. Postfächer mit mindestens 1 GB Speicher sind heutzutage keine Besonderheit mehr - auch wenn mancher Anbieter auf weniger setzt. Auch dass E-Mails nicht mehr nach einen gewissen Zeitraum automatisch gelöscht werden, sollte heutzutage selbstverständlich sein - ist es in den meisten Fällen auch, aber nicht immer. Diese Basisfunktionen gilt es also zunächst zu checken. Bedeutend kann auch noch das Größen-Limit für Anhänge sein, wenn zum Beispiel E-Mails mit Bildern verschickt werden.

POP3 und IMAP: Nutzung der E-Mail-Adresse per Client

Alle Freemailer können im Netz über eine Webmail-Oberfläche genutzt werden. Mancher Anbieter gibt sich hier in puncto Optik und Usability wirklich Mühe - doch natürlich besteht bei vielen Nutzern der Wunsch, auch mit dem eigenen Outlook, Thunderbird und ähnlichen Clients sowie über die E-Mail-Programme auf mobilen Endgeräten den E-Mail-Dienst zu nutzen.

Dabei stehen verschiedene Techniken zum Abruf von E-Mails bereit: Per POP3 lassen sich die E-Mails vom Server abholen und werden dann in der Regel dort direkt gelöscht. Die Nutzung von POP3 zielt also auf die Nutzung mit einem Client - bei Einsatz mehrerer Clients sind die Nachrichten dann von den anderen Geräten nicht mehr nutzbar.

Eine Alternative ist IMAP: Hier kann die Verwaltung der E-Mails direkt auf dem Server erfolgen, entsprechend können die E-Mails dann auch mit mehreren Geräten - zum Beispiel dem heimischen PC, dem Tablet, dem Laptop und dem Smartphone - genutzt werden und sind (bei bestehender Internetverbindung) jederzeit verfügbar. Dabei bietet IMAP zum Beispiel auch die Möglichkeit, Ordner auf dem Server anzulegen und E-Mails damit übersichtlich zu verwalten.

Während der Abruf via POP3 bei jedem der vorgestellten Freemailer geboten wird, ist IMAP nur bei einigen Angeboten gratis verfügbar - je nach Nutzungsszenario ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Mailproviders.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen, was es in Bezug auf die mobile Nutzung zu beachten gilt - und zeigen Ihnen die Angebote in der Übersicht.

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