Die
französische Post will angesichts wachsender
Konkurrenz im Briefgeschäft künftig auch Mobiltelefonie anbieten. Bis
September soll einer der Netzbetreiber in Frankreich als Partner aus
gewählt werden, berichtete die Zeitung
Le Figaro. Die
Post, die kürzlich in eine Aktiengesellschaft in Staatshand
umgewandelt wurde, hoffe auf bis zu zwei Millionen Kunden in den
kommenden vier Jahren. Sie setzt dabei auf ihr Netz aus 17 000 Verkaufsstellen und die Bekanntheit der Marke. Versuche anderer
Anbieter, die keine eigenen Netze betreiben, waren bislang nicht sehr
erfolgreich in Frankreich.
La Poste will morgen die Jahresbilanz vorlegen. Nach
Informationen des "Figaro" ist der Umsatz um 1,3 Prozent auf 20,53 Milliarden leicht zurückgegangen. Der Überschuss ist im Vergleich zum
Vorjahr hingegen um 0,4 Prozent auf 531 Millionen Euro gestiegen. Das
Unternehmen werde wie im Vorjahr etwa 105 Millionen Dividende an den
Staat ausschütten. Die Post beschäftigt rund 280 000 Menschen und ist damit
zweitgrößter Arbeitgeber im Lande.
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