In Frankreich soll Kindern aus Gesundheitsgründen künftig das Nutzen von
Handys in der Schule verboten werden. Die zweite Parlamentskammer, der Senat, erweiterte das Umweltschutzgesetz Grenelle zwei um einen entsprechenden Passus, der für Kindergärten, in der Grundschule und der Mittelstufe gelten soll. Der Senat beschloss zudem ein Verbot von Handy-Werbung, die sich an Kinder unter 14 Jahren richtet.
Die Abgeordneten hoben hervor, in der Bevölkerung gebe es wachsende Sorge um mögliche
negative Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit. Der Senat will auch Arbeitnehmer besser schützen, die täglich Mobiltelefone verwenden müssen - etwa durch obligatorische Freisprech-Einrichtungen. Diese sollen verhindern, dass das Gehirn den elektromagnetischen Strahlungen zu stark ausgesetzt ist. Die Gesetzesnovelle muss noch von der ersten Parlamentskammer, der Nationalversammlung, abgesegnet werden.
In Frankreich ist die Besorgnis wegen gesundheitlicher Auswirkungen von Elektrosmog ohnehin recht groß, so wurde bereits eine Vorschule geschlossen, weil sich eine Mobilfunk-Antenne in der Nähe befand.
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Der Strahlenherd in der Hosentasche
Immer wieder berichten Medien über Gefahren der
Mikrowellen-Strahlung, die von Mobilfunktelefonen und -basisstationen abgegeben
wird. Wie gefährlich ist Mobilfunkstrahlung wirklich? Und was kann man tun, um das
persönliche Risiko zu verringern?
Die Antworten finden Sie in unserem Ratgeber Handy-Strahlung
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