Nach Angaben des Mobilfunkausrüsters Motorola kostet der Aufbau eines Wimax-Netzes durch Telekommunikationsgesellschaften derzeit nur gerade halb so viel wie UMTS mit HSDPA. Künftig sollen die Wimax-Investitionskosten Motorola zufolge auf ein Siebtel der Kosten eines vergleichbaren UMTS-Netzes fallen.
Quelle : http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=16832
Der Begriff DSL in diesem Zusammenhang habe ich leider etwas unglücklich gewählt, gemeint habe ich einen schnelleren Zugang als 384 kbit/s.
Das WiMax keine Reichweite von 150 Km hat, ist völlig klar, es geht mir nur darum, dass Wimax als Zuführungsleitung für ein örtliches Wlan-Netz herhalten könnte. Ähnliches wird in der Altmark praktiziert "www.altmark-dsl.de"
In der Chip war mal ein Artikel bezüglich der Reichweite:
27.04.2006, 15:30
Rekord: W-LAN-Verbindung über 279 Kilometer Einer Gruppe von venezuelanischen Netzwerktechnikern haben einen inoffiziellen W-LAN-Reichweitenrekord aufgestellt. Sie überbrückten in den Anden mit handelsüblicher WLAN-Hardware eine Strecke von 279 Kilometer mit einer stabilen Richtfunkverbindung.
Das Signal wurde dabei von den Technikern nicht verstärkt. Die PDF-Dokumente wurden mit einer Geschwindigkeit bis zu acht Kilobyte in der Sekunde übertragen. Beschränkt war der Rekordversuch durch venezuelanische gesetzlichen Bestimmungen, daher musste die Sendeleistung der Router bei 100 Milliwatt belassen und durfte nicht hochgeschraubt werden.
Zum Einsatz kamen dabei zwei Router des Typs WRT54G von Linksys. Diese eigneten sich nach Ansicht der Techniker für das Experiment besonders, da sich deren Linux-Firmware austauschen lässt. Eines der Geräte diente als Access Point, das andere als Client. (dcn)
Antennenproblematik:
Mehrere Antennen mit den unterschiedlichsten Frequenzen auf einem gemeinsamen Masten sollten wirklich nicht das Problem sein, denn von der Richtcharakteristik her sind in diesem Frequenzbereich die Antennen fast wie Scheinwerfer zu betrachten.
Ein nicht ganz so ernstgemeinter Artikel ist hier zu finden:
Dieser Artikel sollte vielleicht auch mal zum Nachdenken anregen, wo und wieviel Masten eigentlich nötig sind, um auch ein kleines Dorf mit den Errungenschaften der modernen Informationstechnologie zu versorgen. Ich denke da besonders an die Problematik der lückenlosen Funkversorgung im BOS-Bereich, also Rettungsdienste und Feuerwehr.
Ein einziger, nach hochfrequenztechnischen Gesichtspunkten optimierter Standort eines Antennenträgers kann ein recht grosses Gebiet versorgen, im Einzelfall ist auf der Empfängerseite etwas mehr Aufwand zu treiben.
Gruss aus dem Wendland, der Castor rollt.......
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