Diskussionsforum
  • 26.09.2012 13:09
    einmal geändert am 26.09.2012 13:12
    wolfbln schreibt
    "Es gibt aber mittlerweile auch in den USA Mobilfunknetze, die mit dem UMTS-Standard betrieben werden. Hier werden jedoch andere Frequenzbereiche verwendet, so dass nicht alle Geräte aus Europa in amerikanischen UMTS-Netzen funktionieren. In den USA sind in den Mobilfunknetzen mit beiden 3G-Technologien auch Datenturbos wie HSPA und die CDMA2000-Erweiterung EV-DO aktiv."

    Warum wieder so nebulös????

    Es gibt in den USA genau 2 (in Worten zwei) Netzanbieter, die UMTS auf GSM-fähige Handys bzw. Sticks senden: AT&T und T-mobile USA.

    AT&T sendet UMTS auf 850 und 1900 Mhz. Dies wird von einigen in Deutschland verkäuflichen Smartphones unterstützt (z.B. iphone). Die Preise für mobile Internet sind allerdings sehr hoch, ob im Roaming oder mit AT&T-Datenkarte.

    T-mobile USA sendet UMTS auf 1700 und 1900 Mhz. Die Uplink Frequenz von 1700 Mhz (auch AWS genannt) ist weltweit kaum verbreitet und praktisch alle Handys, die Deutschland verkauft werden (auch die "Quad-Band") sind dazu inkompatibel. Da bleibt einen nur der Rückfall auf EDGE (bei Quad-Band) und 2G. T-Mobile USA vermarktet sein UMTS als "4G", meint damit aber nicht LTE! Einige wenige hierzulande erhältliche USB-Sticks von Huawei können mit der Frequenz umgehen. Mobile Internet bei T-Mobile USA ist wesentlich billiger als bei AT&T, bei etwas schlechterer Netzabdeckung.

    Darum bleiben die USA für schnelles mobile Internet weiter ein Problemland, zumindest für europäische Handys und Sticks.