Benutzer ger1294 schrieb:
> Hallo,
>
> In Ihrem Beitrag schreiben Sie, dass nur noch 35% der T-Com
> Telefonzellen Münzen akzeptieren. Dies kann ich nicht
> bestätigen.
>
> Bereits seit Jahren werden systematisch Kartentelefone abgebaut
> und durch reine Münzfernsprecher ersetzt. Ärgerlich ist vor
> allem, dass reine Münztelefone gerne an Standorten eingesetzt
> werden, an denen nur ein einziger Apparat vorhanden ist. Die
> Nutzung von T-Com Telefonkarten ist daher z.B. im Landkreis
> Starnberg praktisch unmöglich geworden, da alleine in der
> Kreisstadt Starnberg 19 von 21 Fernsprechern auf reine
> Münztelefone umgerüstet worden sind.
>
> Die praktischen Kombigeräte dagegen, die sowohl Münze als auch
> Karte akzeptieren, stehen meist nur an Orten, wo ohnehin 2, 5
> oder 10 Apparate vorhanden sind, hier könnte man genausogut 5
> Münztelefone und 5 Kartentelefone aufstellen.
>
> Da ich keinen Zeitgenossen kenne (und mich selbst auch nicht
> dazu zähle), der ständig mit Rollen von 10-Cent Münzen
> herumläuft, sind Münztelefone äußerst unpraktisch. I.d.R. hat
> man nie das passende Kleingeld dabei, wenn man es braucht. Aus
> diesem Grund wurde 1986 die Telefonkarte eingeführt.
> Ich persönlich finde es sehr ärgerlich, dass ein Abtelefonieren
> des Kartenguthabens praktisch unmöglich geworden ist, und man
> dann doch wieder auf teure Handygespräche zurückgreifen muss.
>
> Die Deutsche Telekom AG weigert sich auch, obgleich ihr der
> Sachverhalt bekannt ist, das Guthaben zurückzuerstatten, mit
> dem Verweis, dass es angeblich immer noch 50.000 Kartentelefone
> in Deutschland gibt. Nur scheinen diese offenbar immer gerade
> da nicht zu sein, wo man eines benutzen möchte. Münztelefone
> werden daher von mir auch boykottiert, außer um
> DM-abzutelefonieren, was ich eine sinnvolle Einrichtung finde,
> da man die DM-Stücke nicht versehentlich beim Bäcker ausgeben
> kann und so immer noch Telefongeld dabeihaben kann.
Es ist nicht neu, daß Münztelefone aufgestellt werden, auch daß DM akzeptiert wird. Was ich nur nicht ganz begreife bei aller Nostalgie: Kosten die Handydiscounter nicht das gleiche, in etwa, und ist das nicht vielpraktischer, hygienischer und mit weniger Warten verbunden?
Ich weiß noch, daß ich einst von Telefonhäuschen zu häuschen ging, bei Kälte, eine Karte dabei hatte, einen Zettel mit Tel-Nummern. ... "Heute" ist eben alles im Handy und es ist, wie auch im Tel-Häuschen, keine Grundgebühr dabei.
Haben sich die Zeiten nicht eindeutig verändert? (Nein, ich weiß schon, haben sie sich nicht, aber das ist dran, an dieser Nostalgie??)