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Das klappt nie, denn die Geschäftsgrundlage vom Online-Geschäft entfällt

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  • 17.07.2009 14:14
    einmal geändert am 17.07.2009 14:15
    fe rnwe h schreibt
    dann.
    Online Handel und Online Geschäfte basieren nur und ausschliesslich auf den vermittelten Anschein für den Konsumenten, gegenüber dem seriösen Gechäften und Betrieben sparen zu können.
  • 17.07.2009 15:50
    christoph007 antwortet auf fe rnwe h
    Benutzer fe rnwe h schrieb:
    > dann.
    > Online Handel und Online Geschäfte basieren nur und
    > ausschliesslich auf den vermittelten Anschein für den
    > Konsumenten, gegenüber dem seriösen Gechäften und Betrieben
    > sparen zu können.

    Dass das nicht richtig ist, beweist der folgende einfache Vergleich:
    -Saturn möchte für das Nokia 5800 XM 309Euro (vor ein paar Tagen ermittelter Preis)
    -amazon.de verlangte zu dem Zeitpunkt 257,xxEuro + KEINE Versandkosten

    Spare ich nun bei Amazon oder hat es - wie von dir behauptet - nur den Anschein dass ich etwas spare?

    Übrigens funktioniert die Angabe des Endpreises inkl. Versandkosten und Sortierung nach diesem Endpreis bei geizhals.at/de wunderbar.
  • 17.07.2009 16:01
    niveaulos antwortet auf fe rnwe h
    Benutzer fe rnwe h schrieb:
    > dann.
    > Online Handel und Online Geschäfte basieren nur und
    > ausschliesslich auf den vermittelten Anschein für den
    > Konsumenten, gegenüber dem seriösen Gechäften und Betrieben
    > sparen zu können.

    Selten so einen Quatsch gelesen. Onlinehandel muss weder zwingend unseriös sein wie von dir unterstellt, noch ist der Anschein von preisgünstigen Angeboten deren einzige Grundlage. Derer gibt es durchaus noch einiger mehr - und auch genügend Onlinehändler, die sehr wohl seriös sind und arbeiten - auch wenn dies leider wie ich zugebe auf eine große Masse nicht zutrifft. Zum einen können Onlinehändler nicht nur vermeintlich sondern auch tatsächlich preisgünstiger sein (müssen es aber nicht) - etwa weil sie keine oder geringere Kosten für Ladenmieten und Personal haben.

    Eine weitere Basis ist die Entbindung von Öffnungszeiten - gerade für Personen die erheblich berufich eingespannt sind und in den üblichen Ladenöffnungszeiten keine Möglichkeit zum einkaufen haben können hier zeitvorteile realisieren, gerade dies ist eine tatsächliche und nicht nur vermeintliche Grundlage von Onlinegeschäften. Praktisches Beispiel: Es ist Montag, ich habe vergessen Kontaktlinsen nachzukaufen. Optiker machen in der Regel zwischen 18 und 20 Uhr zu - da arbeite ich aber selbst nochm die Mittagspause ist zu kurz da ich in einem ndustriegebiet arbeite und kein Optiker in der Nähe ist. Ein Ladengeschäft könnte ich folglich erst am Samstag aufsuchen. Bestelle ich online und lasse mir ins Büro liefern ahbe ich die Linsen vermutlich schon am Mittwoch.

    Eine weitere Geschäftsgrundlage ist die Verfügbarkeit von von beliebigen Waren an allen Orten. Zwar mag jemand der wie ich in einer Metropole lebt nahezu alle Produkte tatsächlich im stationären Handel vorfinden - wer aber auf dem Land abseits wohnt muss mit einem eingeschränktem Warenangebot leben und für bestimmte Produkte weite Wege in die nächste Stadt auf sich nehmen, die zeit- und kostenintensiv sind (Sprit!) - gerade hier sind klassische und sinnvolle Ansätze für den Onlinehandel, Erst recht trifft diesen Argument auf exklusive oder seltene Produkte zu, für die sich keine landes- oder gar weltweite Vertriebsstruktur für den klassischen Handel lohnt - der Onlinehandel ermäglicht es dennoch, die gesamte Zielgruppe zu erreichen.

    Online und Versandhandel mag in vielen Fällen unseriös sein und für sehr viele Produkte und Geschäftszweige unsinnig und alberne Spielerei - ihr aber so wie du jede Extistenzberehtigung über alle Branchen hinweg abzusprechen und Blendwerk als einzige mögliche Motivation zu vermuten ist, wie ich schon schrieb, schlicht Unsinn.
  • 17.07.2009 17:37
    1960herbert antwortet auf niveaulos
    Ich kann dem nur zustimmen.
    Man muß immer im Einzelfall entscheiden, was man zu welchem Preis und vor allem bei welchen Zahlungsmöglichkeiten bei wem kauft.
    Z. B. Amazon.de ist meist günstig und liefert ab 20,-versandkostemfrei und recht schnell (2 Tage), auch ohne Expresslieferung. Außerdem gibt es hier vernünftigen und sichere Zahlungsmethoden.
    Wenn ein Online-Händler nur auf Vorkasse und evtl. Nachnahme liefert, klingeln bei mir die Alarmglocken! Beides ist sehr unsicher und die Nachnahme ist auch teuer und umständlich.

    Herbert
  • 17.07.2009 21:53
    papaboy antwortet auf 1960herbert
    Benutzer 1960herbert schrieb:

    > Wenn ein Online-Händler nur auf Vorkasse und evtl. Nachnahme
    > liefert, klingeln bei mir die Alarmglocken! Beides ist sehr
    > unsicher und die Nachnahme ist auch teuer und umständlich.

    Das sollte man aber auch nicht unbedingt pauschalisieren. Man sollte auch daran denken, dass es für den Händler ein großes Risiko ist auf Rechnung zu verkaufen. Bei Kleinigkeiten und Pfennigartikeln soielt es keine Rolle. Aber wenn es dann in Produkte geht, wo man viel Geld ausgibt, aber die Mage wegen der Konkurenz nicht gross ist hat der Händler auch nicht wirklich die Wahl. Wichtig ist nur, dass er eine Versicherung anbietet.

    Aber den Preis incl. Versandkosen anzuzeigen ist auch nicht immer richtig. Es kommen ja noch andere Faktoren dazu, wie zB Menge und was ich kaufe. Artikel die mit der Post verschickt werden können ist es einfach Versandkosten zu berechnen. Aber was ist mit Ware die man per Spedition versenden muß? Da kommt dann Gewicht plus Entfernung Plus Maut plus ... hinzu. Das kann man doch garnicht mit angeben.