Erst mal vielen Dank für das Verständnis der Problematik, die ich ansprochen habe. Nicht selten sind die Reaktionen bedauerlicherweise unwirsch bis unflätig. Sachlich positive Antworten mit dem Bemühen um konstruktive Lösungen sind daher um so mehr zu loben.
Benutzer ezc schrieb:
> Benutzer vincentgdg schrieb:
[...]
> Und warum soll ich nicht meine legale Absenderadresse
> name@meinedomain.de verwenden und trotzdem über irgendeinen
> Rechner meine Mails ausliefern, z.B. über meinen PC? Z.B. weil
> meiner Domain gar kein SMTP-Server zugeordnet ist (wenn ich nur
> die nackte Domain gekauft hab)? Und ein reverse DNS von meiner
> zufälligen IP-Adresse, die mir mein Provider gibt, auf
> meinedomain.de krieg ich auch nicht hin - "vorwärts"
> (also Namensauflösung) würde das ja noch gehen, z.B. mit DynDNS
> o.ä., aber rückwärts?
Über das SMTP kann ja auch der zur IP-Adresse gehörige DynDNS-Domainname als EHLO übergeben werden. Das ist eine Standardeinstellung bei postfix. Mit einer DNS-Abfrage könnte dann die Zuordnung DynDNS-Domain-DynIP-Adresse überprüft werden. Dann muss nicht "rückwärts" aufgelöst werden. Damit wäre zumindest eine unabhängige Überprüfung der unzweideutige Verknüpfung zwischen Domainname und IP-Adresse gewährleistet.
Dazu müsste der MTA natürlich neben der IP-Adresse auch den übermittelten Domainname entsprechend auswerten.
> Ich hatte jedenfalls in der Vergangenheit öfter gute Gründe,
> Mails unter meiner eigenen Absenderadresse und ohne jede
> Absicht, irgendetwas zu verschleiern, über einen anderen Server
> auszuliefern. Und früher hat das ja auch funktioniert. Manchmal
> waren die Gründe ganz banal: Der "richtige" Server
> war z.B. von meinem momentanen Standpunkt aus sehr langsam oder
> schlecht zu erreichen oder es wurde nur Webmail und kein
> SMTP-Server angeboten.
Ich finde auch, dass es genug legitime Gründe gibt eine eigenen Mailserver zu betreiben.