Wer Kostentransparenz fordert, sollte das in der Praxis auch anerkennen.
"Wahrscheinlich gäbe es sogar eine positive Rückkopplung: Je besser und korrekter sich der Verbraucher informiert fühlt, desto eher wird er bereit sein, auch hochpreisige Dienste in Anspruch zu nehmen. Und davon profitieren am Schluss schließlich alle Unternehmen."
Diese Aussage bestimmt das Credo einer ganzen Reihe von TK-Unternehmen. Aber - um es ganz banal auszudrücken: Was nutzt einem TK-Unternehmen eine vorbildliche, dem Kunden gebotene Transparen und Kostenkontrolle, wenn darüber nicht berichtet wird?
Die Medien sind Teil des grossen Rades, das Vermarktung genannt wird. Teltarif ist Teil davon. Und Teltarif berichtet, wie die Presse halt berichtet - im übertragenen Sinne: Hund biß Briefträger - Das ist keine Meldung. Briefträger biß Hund - DAS ist eine Meldung.
Im TK-Markt bedeutet das:
Das ist eine Meldung: 01070: Neue, günstige Preise am Abend und Wochenende
Das ist keine Meldung: Comnet bietet Festnetz-Kunden Kostenkontrolle durch: - Eigenständige Limit-Festlegung - EVN auch im aktuellen Abrechnungsmonat
Wohlgemerkt: Angebote, die der Transparenz und der Kostenkontrolle dienen wie die der Comnet gibt es auch von anderen TK-Unternehmen. Es geht darum, dass darüber nicht berichtet wird.
Selbst wenn darüber berichtet würde - gibt es immer noch die Benachteiligung durch Nichtberücksichtigen in der Standard-Tarifabfrage. Die lt. eigenem Anspruch sein soll: "Wir ermitteln unabhängig die besten Gesprächspreise für Sie:"
Alles das gehört sehr wohl zu diesem Thema, denn wenn ein Presse-Medium mehr Kostentransparenz einfordert, dann sollte es auch die TK-Unternehmen nicht einmal zusätzlich unterstützen, aber doch zumindest gleich behandeln mit denen, die eben diese Kostentransparenz gar nicht bieten.
GKr www.01088.com
[ Antwort ohne / mit Zitat ]
· [ E-Mail an Autor ohne / mit Zitat ]