Diskussionsforum
  • 11.01.2009 13:19
    slime schreibt

    schreiben der Liquida Inkasso

    Mir wurde am 09.01.2009 ein Schreiben der Liquida inkasso übersendet.
    In diesem Schreiben wurde mir mitgeteilt das sie von Marktkauf beauftragt worden sind eine titulierte Forderung in höhe von

    200,78 €

    Dies ergebe sich aus einem Volstreckungsbescheid vom AG Hagen vom

    04.09.2002
    Da ich defenitiv nicht mehr weiß das ich dort was gekauft haben soll zu diesem Zeitpunkt und ich auf jeden Fall seit über 5 Jahren keine Post mehr erhalten habe weiß ich nicht wie sich das verhält mit der Verjährungsfrist.
    Könnt ihr mir bitte helfen?
    MFG Alex
  • 11.01.2009 14:21
    coolio01 antwortet auf slime
    Benutzer slime schrieb:
    > Mir wurde am 09.01.2009 ein Schreiben der Liquida inkasso
    > übersendet.
    > In diesem Schreiben wurde mir mitgeteilt das sie von Marktkauf
    > beauftragt worden sind eine titulierte Forderung in höhe von
    >
    > 200,78 €
    >
    > Dies ergebe sich aus einem Volstreckungsbescheid vom AG Hagen
    > vom
    >
    > 04.09.2002



    Wenn sie einen Vollstreckungsbescheid haben verjährt das erst nach 30 Jahren.
    Du solltest 2002 aber einen Mahnbescheid und dann den Vollstreckungsbescheid vom AG erhalten haben
    Coolio
  • 12.01.2009 03:21
    spaghettimonster antwortet auf slime
    Benutzer slime schrieb:
    > Nein habe ich nicht erhalten

    Der Vollstreckungsbescheid wird beim Schuldner nicht vor der Zwangsvollstreckung zugestellt, um zu verhindern, dass er Vermögen beiseite schafft.

    Bitte doch das Inkassobüro um eine Kopie des Vollstreckungsbescheids, und prüfe dann, ob du die Forderung nicht einfach bezahlen willst. Vielleicht hast du seinerzeit eine geplatzte Lastschrift übersehen, das kann vorkommen.
  • 22.01.2009 20:24
    the Hellion antwortet auf spaghettimonster
    Kopie des Titels einfordern
    Seltsam nur das 5 jahre keierlei Beitreibungsmasnahmen eingeleitet
    wurden (Gerichtsvollzieher - kontopfändung etc)
    Auch ein Mahnbescheid bzw Vollstreckungsbescheid ist normalerweise nicht zu übersehen

    lg

  • 19.10.2015 12:34
    Mario25421 antwortet auf Albi aus Kiel
    Ich habe auch sehr
    schlechte Erfahrung sammeln müssen mit der Firma
    liquido inkasso in Gera .Ich
    hatte eine Foderung wo ich eine
    Ratenzahlung vereinbart habe.Für die
    Ratenvereinbarung verlagte die
    Firma 67,50 Euro extra ,wo es nur um eine
    Forderung von ca. 167,33 Euro
    ging.Dann habe ich bei der letzten Rate ca.3,00
    Euro zuviel überwiesen
    und die behält die Firma liquido inkasso aus
    sogenannten Kostengründen
    ein.Wenn die Firma liquido inkasso in Gera dies bei
    jeden machen tut
    ,wovon ich auch aus gehe. Dann macht die Firma liquido
    inkasso in Gera
    ein fetten Gewinn dadurch extra.Für mich ist dies eine große
    Abzocke.
    Ich täte mit dieser Firma keine Ratenzahlung mehr eingehen auch wenn
    die
    Firma liquido inkasso in Gera eine Forderung gegenmich hätte.Ich zahle

    dann lieber mehr beim Gerichtsvollzieher da weiß ich der
    Gerichtsvollzieher
    serös arbeiten tut.Von der Firma liquido inkasso in
    Gera klaube ich dies
    nicht mehr.
  • 10.11.2015 23:32
    5x geändert, zuletzt am 10.11.2015 23:40
    Paderman antwortet auf Mario25421
    Benutzer Mario25421 schrieb:
    > Dann habe ich bei der letzten Rate ca.3,00 Euro zuviel überwiesen und die behält die Firma liquido inkasso aus sogenannten Kostengründen ein.
    Würde man dies nicht als erschlichene Bereicherung nennen oder so? Immerhin hattest du zu viel überwiesen, normalerweise, egal um welche Summe es sich handelt, muss die Differenz zurückbezahlt werden. Würde mich mal interessieren, ob man die nicht rechtlich dran kriegen könnte, wegen Bereicherung oder so.

    Vielleicht könntest du ein Schreiben oder so aufsetzen und die 3,00 Euro zurückverlangen, denen würde ich 14 oder 21 Tage Zeit geben, sonst müsstest du gegen das Inkasso rechtliche Schritte einleiten (brauchbaren Grund müsste man erst herausfinden), wobei die entstehenden Kosten zu deren Lasten auferlegt werden.

    Ich finde diese Masche sehr dreist, da du bestimmt nicht der einzige bist, der möglicherweise zu viel überwiesen hat. Wenn man dies zusammenrechnen täte, dann kommt bestimmt eine beachtliche Summe zusammen, nur weil die "Opfer" zu viel überwiesen hatten. und aus "so genannten Kostengründen" ist eine nette Ausrede, wenn das jeder macht, dann würden viele ALG II Empfänger ein eigenes Inkasso gründen und könnten von den Einnahmen leben, oder so.
  • 11.11.2015 08:55
    fanlog antwortet auf Mario25421
    Benutzer Mario25421 schrieb:
    > Ich habe auch sehr
    > schlechte Erfahrung sammeln müssen mit der Firma
    > liquido inkasso in Gera .Ich
    > hatte eine Foderung wo ich eine
    > Ratenzahlung vereinbart habe.Für die
    > Ratenvereinbarung verlagte die
    > Firma 67,50 Euro extra ,wo es nur um eine
    > Forderung von ca. 167,33 Euro
    > ging.Dann habe ich bei der letzten Rate ca.3,00
    > Euro zuviel überwiesen
    > und die behält die Firma liquido inkasso aus
    > sogenannten Kostengründen
    > ein.Wenn die Firma liquido inka
    > Firma liquido inkasso in Gera eine Forderung gegenmich
    > hätte.Ich zahle
    >
    > dann lieber mehr beim Gerichtsvollzieher da weiß ich der
    > Gerichtsvollzieher
    > serös arbeiten tut.

    Die zusätzlichen Kosten eines Gerichtsvollziehers machen aber mehr als 3,-- Euro aus.

    Klar ist, dass ein Inkassobüro teuer ist. Wir hatten wegen einer verspäteten Zahlung Verzugszinsen von 150,-- Euro und Inkassogebühren von knapp 600,-- Euro. Ich fand das überhöht. Unser Jurist hat das geprüft und für korrekt empfunden.

    Da hilt nur innerhalb der vereinbarten Frist zahlen.
  • 11.11.2015 13:00
    jackieoh antwortet auf fanlog
    Benutzer fanlog schrieb:

    > Da hilt nur innerhalb der vereinbarten Frist zahlen.

    Richtig, darauf sollte man immer achten. Wenn es nicht um Zahlungen anonyme Großunternehmen geht, ist das auch eine Grundvoraussetzung für eine gute Geschäftsbeziehung.

    Allerdings finde ich es, auch hier wieder, schwierig einzuschätzen, ob eine Forderung berechtigt ist. Dann, und nur dann, wenn eine Forderung angezweifelt werden kann, halte ich die Nichtzahlung für sinnvoll.